Aktien Schweiz knapp behauptet - Nestle-Kursplus stützt
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
Von Steffen Gosenheimer
DOW JONES--Nach dem Rekordhoch vom Vortag hat der SMI am Donnerstag knapp behauptet tendiert. Als große Stütze erwies sich das Schwergewicht Nestle, das nach den Einbußen der Vortage mit einem Plus von 3,9 Prozent aus dem Tag ging. Der SMI verlor 0,1 Prozent auf 13.800 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 22,57 (Vortag: 24,18) Millionen Aktien.
Der Lebensmittelriese Nestle hatte nicht nur Quartalszahlen vorgelegt, die gut ankamen, sondern auch mitgeteilt, sich von seinem Eiscremegeschäft zu trennen. Unter dem kürzlich ernannten CEO Philipp Navratil versucht das Unternehmen eine Kehrtwende, nachdem zuvor eine Reihe von Problemen, schwächer als erwartet ausgefallene Ergebnisse und zwei abrupte CEO-Wechsel innerhalb eines Jahres das Unternehmen erschüttert hatten. Nestle will außerdem ihre Sparte für Wasser und Premium-Getränke bis 2027 abstoßen. Künftig soll es nur noch die vier Geschäftsbereiche Kaffee, Tiernahrung, Ernährung und Lebensmittel geben.
Für das vierte Quartal meldete Nestle ein organisches Umsatzwachstum von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, nach einem Anstieg von 4,3 Prozent im dritten Quartal. Dies übertraf die Analystenschätzungen von 3,4 Prozent laut einem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens. Der Nettogewinn sank derweil um 17 Prozent auf 9,03 Milliarden Franken.
Mit Geschäftszahlen wartete auch Zurich Insurance auf. Der Versicherer erzielte in allen Geschäftsbereichen Rekordjahresergebnisse und meldete für 2025 unter anderem einen Anstieg des Nettogewinns um 17 Prozent auf 6,80 Milliarden Dollar. Die Konsensschätzung hatte bei 6,53 Milliarden Dollar gelegen. Nachdem die Aktie an den vorangegangenen vier Handelstagen zugelegt hatte, gab sie um 1,6 Prozent nach. Hier dürften einige Akteure die guten Zahlen zu Gewinnmitnahmen genutzt haben.
Richemont gaben um 1 und Swatch um 2 Prozent nach. Hier drückten die im Januar gesunkenen Schweizer Uhrenexporte im Umfeld von Zöllen in den USA, Gegenwind von der Währungsseite und einem allgemeinen Nachfragerückgang bei Luxusgütern.
Klar schwächster Titel im SMI waren Partners Group mit einem nachrichtenlosen Minus von 5,1 Prozent. Mit UBS (-2,0%) und Julius Bär (-0,8%) fanden sich auch andere Aktien aus dem Finanzsektor auf der Verliererseite. Amrize gaben nach der Hausse vom Vortag mit Gewinnmitnahmen um 1,6 Prozent nach.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/flf
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
