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19:00 Uhr, 18.02.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

EZB-Ökonomen: Keine starke Umlenkung chinesischer Exporte nach Europa

Die Verhängung hoher US-Importzölle auf chinesische Waren hat nach Erkenntnissen von Ökonomen der Europäischen Zentralbank (EZB) keine größere Umlenkung dieser Waren nach Europa bewirkt. "Zollbedingte Umlenkungen erscheinen moderat und auf eine kleine Gruppe von Produkten beschränkt. Dies deutet auf begrenzte Ausstrahlungseffekte der US-Zölle auf Drittziele hin", heißt es in einem von der EZB veröffentlichten Bericht. Einige EZB-Offizielle haben auf die Möglichkeit hingewiesen, dass eine solche Umlenkung in größerem Umfang zu einem länger anhaltenden Rückgang der Inflation unter das EZB-Inflationsziel von 2 Prozent führen könnte.

US-Industrieproduktion steigt im Januar stärker als erwartet

Die Industrie in den USA hat ihre Produktion im Januar unerwartet deutlich hochgefahren. Sie erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent, wie die Federal Reserve mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten eine Zunahme um nur 0,3 Prozent prognostiziert. Im Jahresvergleich wurde im Januar 2,3 Prozent mehr produziert.

US-Aufträge für langlebige Güter fallen im Dezember

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im Dezember nicht ganz so stark gefallen wie erwartet. Wie das US-Handelsministerium berichtete, reduzierten sich die Orders gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 2,0 Prozent gerechnet. Der Anstieg im Vormonat wurde auf 5,4 (vorläufig: 5,3) Prozent nach oben revidiert.

+++ Konjunkturdaten +++

*US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 2 Wochen Feb +6,8% gg Vorjahr

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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