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19:00 Uhr, 04.02.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

US-Arbeitsmarktbericht wird am 11. Februar veröffentlicht

Die offiziellen US-Daten zum Arbeitsmarkt werden nun kommende Woche veröffentlicht. Der Arbeitsmarktbericht für Januar, der ursprünglich diese Woche Freitag veröffentlicht werden sollte, ist nun für Mittwoch, den 11. Februar geplant, wie das Amt für Arbeitsmarktstatistik (BLS) mitteilte. Die Behörde hatte die Veröffentlichung wegen des Teil-Regierungsstillstands in den USA verschoben, der mittlerweile aufgehoben wurde.

EU-Parlament nimmt Arbeit an US-Handelsabkommen wieder auf

Das EU-Handelsabkommen mit den USA wird wieder in die Spur gebracht. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments vereinbarten, die Arbeit an der Ratifizierung des Handelsabkommens wieder aufzunehmen. Die Arbeit war wegen des Vorstoßes von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönlands im Januar ins Stocken geraten.

ADP: US-Privatsektor schafft im Januar weniger Stellen als erwartet

Die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft ist im Januar schwächer gestiegen als erwartet. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden gegenüber dem Vormonat 22.000 Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Plus von 45.000 Jobs vorausgesagt. Im Dezember waren unter dem Strich 37.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, und damit 4.000 weniger als ursprünglich gemeldet.

Nächster EZB-Schritt nach Inflationsrückgang weiter offen

Nachdem die Inflation in der Eurozone im Januar unter das Ziel der Europäischen Zentralbank gefallen ist, sei die Frage, ob der Disinflationstrend anhalten werde, meint Harry Woolman, Analyst bei Validus Risk Management. Die Inflation habe im Januar bei 1,7 Prozent gelegen, nach 2,0 Prozent im Dezember. Der Großteil des Rückgangs sei auf die jüngsten vorübergehenden Rückgänge der Energiepreise zurückzuführen, aber die Märkte favorisierten weiterhin leicht eine Zinssenkung statt einer Zinserhöhung als nächsten Schritt der Bank, schreibt er in einer Research Note.

Kerninflation der Eurozone könnte weiter sinken

Die Kerninflationsrate der Eurozone dürfte in den kommenden Monaten weiter sinken, auch wenn dies die Europäische Zentralbank (EZB) wahrscheinlich nicht zu Zinssenkungen veranlassen wird, schreibt Vincent Stamer von der Commerzbank in einer Research Note. Die Kernrate ist im Januar auf 2,2 Prozent von 2,3 Prozent im Dezember leicht gesunken, wobei weitere Rückgänge von einer schwächeren Lohninflation und niedrigeren Importpreisen ausgehen dürften. Die Gesamtinflation werde für den Rest des Jahres leicht unter den Erwartungen der EZB bleiben, so Stamer.

ISM-Index für US-Dienstleister unverändert im Januar

Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im Januar konstant gezeigt. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes verharrte bei 53,8. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 53,5 prognostiziert.

S&P Global: US-Dienstleister mit anziehendem Geschäft im Januar

Die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich laut einer Umfrage von S&P Global im Januar lebhafter als im Vormonat gezeigt. Der von S r den Sektor ermittelte Einkaufsmanagerindex erhöhte sich auf 52,7 von 52,5 Punkten. Volkswirte hatten einen Stand von 52,5 vorhergesagt, was dem vorläufigen Wert entsprochen hätte.

US-Rohöllagerbestände sinken in der Vorwoche unerwartet

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 30. Januar 2026 unerwartet verringert. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 3,455 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten dagegen unveränderte Bestände vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 2,295 Millionen Barrel reduziert.

Trump spricht mit Xi über Iran, Handel und Ukraine

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben über eine ganze Reihe von Themen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in einem "langen und ausführlichen Telefonat" gesprochen. Themen seien unter anderem der Handel, der Krieg in der Ukraine und "die aktuelle Lage im Iran" gewesen.

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