ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Trump will nächste Woche seinen Kandidaten für Fed-Vorsitz bekannt geben
US-Präsident Donald Trump will nächste Woche bekannt geben, wen er als Nachfolger für den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, auserkoren hat. Das kündigte Trump am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung an. "Wir werden den Fed-Chef bekannt geben... und es wird eine Person sein, die, denke ich, gute Arbeit machen wird", sagte Trump.
US-Handelsbilanzdefizit im November kräftig gestiegen
Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im November stärker gestiegen als erwartet. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 56,83 Milliarden Dollar nach revidiert 29,21 (vorläufig: 29,35) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 42,90 Milliarden Dollar gerechnet. Die Exporte sanken zum Vormonat um 3,6 Prozent auf 292,05 Milliarden Dollar, während die Einfuhren 348,877 Milliarden Dollar erreichten, ein Plus zum Vormonat von 5,0 Prozent.
US-Produktivität wächst im dritten Quartal um 4,9 Prozent
Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im dritten Quartal 2025 nach revidierter Rechnung saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten ein solches Plus erwartet, nachdem schon bei der ersten Schätzung eine Zunahme von 4,9 Prozent ausgewiesen worden war.
Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gesunken
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 24. Januar abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 1.000 auf 209.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten 205.000 vorhergesagt.
Auftragseingang der US-Industrie im November gestiegen
Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich im November um 2,7 Prozent gegenüber dem Vormonat erhöht. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gerechnet. Für den Vormonat ergab sich ein Minus von 1,2 Prozent, wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte. Vorläufig war eine Abnahme von 1,3 Prozent berichtet worden. Beim Bestelleingang für langlebige Wirtschaftsgüter meldete das Ministerium für November einen Anstieg von 5,3 Prozent nach vorläufig plus 5,3 Prozent.
Trump auf Truth Social: Fed sollte Zinsen endlich deutlich senken
US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, erneuert - einen Tag, nachdem die Zentralbank die Zinssätze unverändert gelassen hatte. Er schrieb auf Truth Social, die USA sollten niedrigere Zinsen haben als alle anderen Länder. "Aufgrund der enormen Geldmengen, die aufgrund der Zölle in unser Land fließen, sollten wir die NIEDRIGSTEN ZINSEN ALLER LÄNDER DER WELT zahlen", schrieb Trump.
Weißes Haus und Demokraten streben Vereinbarung zu Vermeidung von Shutdown an
Das Weiße Haus und die Demokraten im Senat bewegen sich auf eine Vereinbarung zu, die einen Stillstand der Regierungsgeschäfte vermeiden soll. Wie mit den Gesprächen vertraute Personen sagten, sieht der Plan vor, ein umstrittenes Gesetz zur Finanzierung der Einwanderungsbehörden abzutrennen. Jedes Abkommen, das den Senat passiert, müsste jedoch weiterhin vom Repräsentantenhaus verabschiedet werden. Die Gespräche sind im Gange, und eine Lösung weiter ungewiss, so die Informanten, obwohl die Frist zur Vermeidung eines Shutdowns am Freitagabend näher rückt.
Großbritannien rückt näher an China - Allianz mit USA unter Druck
Der britische Premierminister Keir Starmer und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben eine Verbesserung der Beziehungen beider Länder vereinbart. "Gegenwärtig ist die Welt sowohl im Wandel als auch turbulent", sagte Xi. "Sei es zum Wohle des Weltfriedens und der Stabilität oder für die Wirtschaft unserer beiden Länder und die Lebensgrundlage der Menschen - es ist unerlässlich für uns, den Dialog und die Zusammenarbeit zu stärken."
DJG/DJN/apo/brb
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
