ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
EU stoppt Umsetzung des US-Handelsabkommens wegen Grönland
Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur rechtlichen Umsetzung des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU ausgesetzt, nachdem Präsident Donald Trump damit gedroht hatte, wegen Grönland Zölle gegen einige europäische Länder zu verhängen, wie ein hochrangiger Parlamentarier mitteilte. Durch diese Entscheidung wird der Plan der EU, die Zölle auf eine Reihe von US-Industrieprodukten zu senken, vorerst auf Eis gelegt. Die Zollsenkungen wurden als Teil eines Handelsabkommens zwischen den USA und der EU vereinbart, das erstmals im vergangenen Sommer angekündigt wurde, aber noch der Zustimmung der Parlamentarier bedarf, um vollständig in Kraft zu treten.
Trump sagt, er werde keine Gewalt in Grönland anwenden - Treffen mit Selenskyj
US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung bekräftigt, dass die USA die zu Dänemark gehörige Insel Grönland übernehmen müsse. In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos begründete Trump seine Forderung damit, dass die USA "dieses Stück Eis" für seine Verteidigung brauchten und sie nie etwas von der Nato bekommen, aber sehr viel gegeben habe. "Die Leute glauben, ich werde Gewalt anwenden, aber ich muss keine Gewalt anwenden und ich werde keine Gewalt anwenden", sagte er. "Worum ich bitte, ist ein Stück Eis - kalt und schlecht gelegen", fügte er später hinzu.
Trump: US-BIP steigt im vierten Quartal um 5,4 Prozent
Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal nach Aussage von US-Präsident Donald Trump deutlich stärker als erwartet gewachsen. "Das Wachstum im vierten Quartal wird auf 5,4 Prozent geschätzt", sagte er in seiner mit Spannung erwarteten Rede bei Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos und fügte hinzu: "Niemand außer mir selbst und einigen anderen hätte das für möglich gehalten." Das Wachstum sei doppelt so groß wie im April von Internationalen Währungsfonds (IWF) vorausgesagt. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte prognostizieren einen annualisierten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,3 Prozent.
Trump: USA sollten niedrigsten Zins der Welt haben
US-Präsident Donald Trump hat erneut die Geldpolitik der US-Notenbank kritisiert. "Wir sollten den niedrigsten Zins aller Länder haben, weil es ohne uns keine anderen Länder geben würde", sagte er beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos.
Dimon nennt Zinsdeckel für Kreditkarten "wirtschaftliche Katastrophe"
JPMorgan-CEO Jamie Dimon hält die von US-Präsident Donald Trump verlangte pauschale Zinsobergrenze von 10 Prozent auf Kreditkartendarlehen eine "wirtschaftliche Katastrophe". "Im schlimmsten Fall käme es zu einer drastischen Reduzierung des Kreditkartengeschäfts", sagte Dimon im schweizerischen Davos. Sollte diese Forderung umgesetzt werden, wären es nicht die Kreditkartengesellschaften, die am lautesten "weinen" würden, sondern Unternehmen wie Restaurants, Einzelhändler und Reiseanbieter, weil diese ihre Kredite verlieren würden.
Trump will Schulden durch Wachstum, Sparen und Zölle senken
US-Präsident Donald Trump ist zuversichtlich, dass die USA ihre Schulden trotz aktuell hoher Haushaltsdefizite zurückzahlen können. "Ich denke, wir können da herauswachsen, wir werden unsere Schulden abzahlen", sagte er beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. "Wachstum ist der Weg. Wenn wir so wachsen, dann kommen wir von 37, 36 Billionen (US-Dollar Schulden) - wir kommen von hohem Schulden zu niedrigen Schulden", sagte er auch. Zudem würden auf "altmodische Art" die Ausgaben gesenkt. "Und wir bekommen viel Geld durch Zölle", fügte er hinzu.
+++ Konjunkturdaten +++
US/Bauausgaben Okt +0,5% (PROG: +0,1%) gg Vm
US/Index ausstehende Hausverkäufe Dez -3,0% gg Vorjahr - NAR
US/Index ausstehende Hausverkäufe Dez -9,3% gg Vm auf 71,8 - NAR
US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 2 Wochen Jan +5,6% gg Vorjahr
DJG/DJN/apo/sha
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