TSMC – Großauftrag an GlobalFoundries, Preiserhöhungen, Rekordquartal und dennoch: Aktie bleibt unter Druck
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TSMC meldet, die Produktion von Silizium-Interposern, speziellen Bauteilen für leistungsstarke Chips, im Volumen von rund 2 Mrd. USD an GlobalFoundries auszulagern. Die Pointe: Die Kooperation mit den Amerikanern könnte TSMC die Tür zur vollständigen KI-Chip-Produktion in den USA früher öffnen als geplant und deren Fertigung und Montage bereits im ersten Halbjahr 2028 ermöglichen.
Und das Geschäft mit den KI-Halbleitern brummt weltweit: Nach Berechnungen von Reuters dürfte TSMC im dritten Quartal einen Rekordumsatz von rund 1.490 Mrd. TWD (umgerechnet ca. 46,71 Mrd. USD), etwa 50 % mehr als im Vorjahr, generiert haben. Damit liege man über der eigenen Prognosespanne und den Erwartungen der Analysten. Treiber war die weiterhin extrem hohe Nachfrage nach KI-Chips, die TSMC unter anderem im Auftrag für Kunden wie Nvidia und Apple fertigt. Die vollständigen Quartalszahlen, einschließlich Gewinn und Margen, hatte das Unternehmen für den 15. Oktober angekündigt. Analysten rechnen laut LSEG SmartEstimate mit einem Nettogewinn von 740,8 Mrd. TWD. Gegenüber dem Vorjahr entspräche dies einem Zuwachs von 64 %.
Dennoch bleibt der Titel unter Druck: Die TSMC-Aktie notiert rund 8 % unter ihrem frischen Allzeithoch bei 487,47 USD und steuert statt auf neue Kursrekorde jetzt auf einen wichtigen Unterstützungskorridor zu:
