Analyse

THYSSENKRUPP - Das ewige Warten

Die Aktie des Stahlproduzenten steht an einer entscheidenden Kreuzunterstützung im Chart. Bei weiterer Schwäche könnte die Stimmung kippen.

Erwähnte Instrumente

  • ThyssenKrupp AG - WKN: 750000 - ISIN: DE0007500001 - Kurs: 6,880 € (XETRA)

Die Aktie von ThyssenKrupp ist seit Monaten in einer Seitwärtsbewegung gefangen, die sich immer weiter verengt. Dabei setzt der Wert jetzt an die Kreuzunterstützung aus Aufwärtstrendlinie und EMA200 zurück. Daneben gibt es ein kleines Stück unterhalb dieses Supports noch eine Horizontalunterstützung bei 6,58 - 6,61 EUR. Auf diese Preismarken sollte man jetzt achten.

Abwarten ist nicht verkehrt

Innerhalb der trendlosen Marktphase ist die Seitenlinie nicht der schlechteste Standpunkt, akuter Handelsbedarf besteht hier nicht. Zwar könnte bereits ein Bruch der Kreuzunterstützung aus Aufwärtstrendlinie und EMA200 den Kurs belasten, ein handfestes Verkaufssignal würde jedoch erst unterhalb von 6,58 EUR entstehen. Dann drohen Abgaben bis 5,90 - 6,03 EUR.

Auf der Oberseite wäre ein Anstieg über 7,16 EUR ein kurzfristiges Zeichen der Stärke, die zentralen Widerstände bei 7,47 - 7,60 und 7,77 EUR könnten dann angelaufen werden. Für größere, prozyklische Kaufsignale müsste ein nachhaltiger Anstieg über 7,77 EUR erfolgen. Erst dann steigen die Rallychancen deutlich. Bei 9,15 - 9,25 EUR läge der erste Zielbereich.

Fazit: Die ThyssenKrupp-Aktie zögert weiterhin mit charttechnischen Signalen. Das Ende der trendlosen Marktphase sollte hier für neue Positionierungen abgewartet werden. Aktuell sind des die Bullen, die an der Kreuzunterstützung unter Zugzwang geraten.

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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten. Als Mitglied unseres Premium-Services Trademate handelt er im kurzfristig orientierten Bereich und kommentiert das tägliche Marktgeschehen durch die charttechnische Brille.

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