TB-Daily: Chinas Entkoppelung funktioniert
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Trotz der Eskalation zwischen Israel und dem Iran zeigt sich die chinesische Wirtschaft bemerkenswert unbeeindruckt von den Ölpreis-Turbulenzen. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrelangen, fast schon manischen Vorsorgestrategie: Gigantische Reserven. Peking hat die strategischen Ölvorräte auf geschätzte 1,3 Mrd. Barrel hochgefahren - die weltweit größten Reserven. Damit kann das Land Versorgungsengpässe monatelang aussitzen, ohne die Binnenkonjunktur zu gefährden. Über 40 % des chinesischen Strombedarfs werden mittlerweile durch erneuerbare Energien gedeckt. Diese strukturelle Unabhängigkeit von fossilen Importen wirkt wie ein Puffer gegen externe Schocks.
Während speziell Europa und die übrigen Asienländer unter Druck stehen, ihre Energiequellen kurzfristig umzubauen, hat China proaktiv Lagerbestände gehortet, bevor die Preise die psychologisch wichtige Marke von 100 $ pro Barrel Brent überschritt.
Wir erleben gerade die Entkoppelung der Volatilität. Während der Westen mit der Inflation kämpft, genießt China den Luxus einer moderaten Preissteigerung und einer expansiven Geldpolitik. Die Bewertungslücke zwischen US-Werten und chinesischen Bluechips ist mittlerweile so groß, dass selbst bei moderatem Risiko das Aufwärtspotenzial mathematisch fast zwingend ist. Der "Angst-Abschlag" der letzten Jahre verwandelt sich gerade in eine massive Einstiegschance. Wir haben in der heutigen TB-Daily drei Investments für Sie, mit denen Sie von dieser Entwicklung profitieren können.
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