Stockers Börsencheck: Sell in May – Gewinne mitnehmen oder investiert bleiben?
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Mit Blick auf den Mai rücken an den Kapitalmärkten zwei Fragen besonders in den Vordergrund: Gibt es kurzfristig noch Potenzial an den Börsen? Und ist die bekannte Regel „Sell in May and go away“ aktuell mehr als nur eine Börsenweisheit? Trotz saisonaler Vorbehalte zeigen sich die Märkte bislang stabil – doch wie belastbar ist dieses Bild?
Saisonale Effekte spielen in der Marktdebatte regelmäßig eine Rolle. Entscheidender ist jedoch, welche Strategien sich für Börsensaisonalitäten tatsächlich eignen und wie pauschale Muster historisch einzuordnen sind. Nicht jede Sommerphase verlief schwach, und nicht jeder Rückzug erwies sich als Vorteil.
Ein zentraler Blickpunkt bleibt dabei das Gewinnwachstum als Treiber für die Börsen. Wie ist der aktuelle Stand bei den Unternehmensgewinnen, und inwieweit rechtfertigen Fundamentaldaten das aktuelle Kursniveau? Gewinntrends liefern wichtige Hinweise darauf, ob Marktbewegungen tragfähig sind.
Abgerundet wird die Einordnung durch die Frage, was es im längerfristigen Kontext zu beachten gilt. Kurzfristige saisonale Effekte sollten stets im Zusammenhang mit übergeordneten Marktfaktoren betrachtet werden – insbesondere mit Blick auf nachhaltige Anlagestrategien.
Diese Aspekte beleuchten Sebastian Otter (Experte für Anlagelösungen bei onemarkets by UniCredit) und Christian Stocker (Leitender Aktienstratege bei der UniCredit Bank GmbH) in der aktuellen Ausgabe von Stockers Börsencheck.
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