Stimmung der US-Verbraucher im Januar deutlich eingetrübt
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DOW JONES--Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im Januar spürbar abgeschwächt. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 84,5. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 90,0 erwartet. Der Vormonatswert wurde auf 94,2 von zunächst 89,1 nach oben revidiert. Der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage ermäßigte sich auf 113,7 (Vormonat: 123,6), jener für die Erwartungen fiel auf 65,1 (74,6).
"Das Vertrauen ist im Januar eingebrochen, da die Sorgen der Verbraucher sowohl hinsichtlich der aktuellen Lage als auch mit Blick auf die Zukunftserwartungen zunahmen", sagte Chefökonomin Dana M. Peterson. "Alle fünf Komponenten des Index verschlechterten sich, wodurch der Gesamtindex auf den niedrigsten Stand seit Mai 2014 (82,2) fiel und damit sogar die Tiefststände während der Covid-19-Pandemie unterbot."
Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Im Rahmen der Umfrage des Conference Board wurden insgesamt 5.000 Haushalte befragt.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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