ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Stimmung der US-Verbraucher im Januar deutlich eingetrübt
Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im Januar spürbar abgeschwächt. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 84,5. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 90,0 erwartet. Der Vormonatswert wurde auf 94,2 von zunächst 89,1 nach oben revidiert. Der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage ermäßigte sich auf 113,7 (Vormonat: 123,6), jener für die Erwartungen fiel auf 65,1 (74,6).
Weltbank: US-Wirtschaft könnte höheres Potenzialwachstum haben
Die US-Wirtschaft könnte nach Ansicht des stellvertretenden Chefökonomen der Weltbank einen anhaltenden Aufschwung erleben, was für den Rest der Welt eine positive Entwicklung darstellt, da dieser sich auf das schwächste Jahrzehnt seit einem halben Jahrhundert vorbereitet. In einem Interview sagte Ayhan Kose, dass die Weltwirtschaft angesichts einer Reihe von Schocks eine unerwartete Widerstandsfähigkeit gezeigt habe, wobei die USA ein weiteres Jahr mit überraschend starkem Wachstum verzeichneten.
EZB-Zinsen auf absehbare Zeit unverändert
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat aus Sicht von UBS-Analysten wenig Grund, ihre Geldpolitik zu verändern. "Trotz des wahrscheinlich bevorstehenden Rückgangs der Inflation rechnen wir damit, dass die Währungshüter die Zinsen angesichts der umfangreichen fiskalischen Impulse zugunsten der Verteidigung (EU) und Infrastruktur (Deutschland) auf absehbare Zeit bei 2 Prozent belassen werden. Diese dürften ab Anfang 2026 zunehmend sichtbar werden", schreiben sie in ihrem Ausblick auf die EZB-Ratssitzung in der nächsten Woche.
+++ Konjunkturdaten +++
US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 3 Wochen Jan +6,1% gg Vorjahr
DJG/DJN/apo/brb
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