Analyse
10:45 Uhr, 25.06.2026

SMAG vor IPO - Das nächste Rüstungsunternehmen will Geld einsammeln

Mit der SMAG Mobile Antenna Masts AG will ein hochspezialisierter deutscher Anbieter militärischer Kommunikationstechnik an die Börse gehen und damit vom stärksten Aufrüstungszyklus Europas seit Jahrzehnten profitieren.

Das Unternehmen aus Salzgitter entwickelt und fertigt mobile Antennenmastsysteme, die auf modernen Gefechtsfeldern eine zentrale Rolle spielen: Sie ermöglichen Kommunikation, Radarunterstützung, Drohnenabwehr und elektronische Kampfführung. Nun soll der geplante Börsengang im Juli in Frankfurt den nächsten Wachstumsschub finanzieren.

SMAG strebt aus der Ausgabe neuer Aktien einen Nettoerlös von rund 30 Mio. EUR an. Zusätzlich will der bisherige Alleineigentümer, die zur Beteiligungsgesellschaft AEQUITA gehörende SMAG Group GmbH, bestehende Aktien platzieren. AEQUITA beabsichtigt allerdings, auch nach dem IPO eine erhebliche Beteiligung zu halten. Die Aktien sollen im Segment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse notiert werden. Mit dem frischen Kapital will SMAG vor allem Automatisierungstechnologien finanzieren, die Produktionskapazitäten in Salzgitter ausbauen, den Vertrieb stärken und zusätzliches Betriebskapital schaffen.

Verteidigungstechnik als Wachstumstreiber

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