SK Hynix und Sandisk stellen neuen Speicher-Standard vor
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Zum Auftakt der FMS 2026 in Santa Clara haben SK hynix und Sandisk gemeinsam die erste Spezifikation für eine neue Speichertechnologie namens High Bandwidth Flash (HBF) veröffentlicht. Das Format ist offen zugänglich, festgelegt über das Open Compute Project, ein Industriegremium für Rechenzentrumstechnik.
HBF soll eine Lücke schließen: Bisherige Hochleistungsspeicher sind entweder sehr schnell, aber teuer und begrenzt in der Kapazität, oder sie bieten viel Speicherplatz, sind dafür aber langsamer. HBF verbindet beides – hohe Geschwindigkeit und große Kapazität in einem Bauteil. Das wird wichtig, weil KI-Systeme zunehmend riesige Datenmengen in kurzer Zeit verarbeiten müssen.
An dem Projekt beteiligen sich neben SK hynix und Sandisk auch Google und der Chip-Entwickler Tenstorrent. Das Konsortium wurde erst im Februar gegründet; die jetzige Spezifikation ist der erste greifbare Meilenstein.
Auf der Messe zeigt SK hynix zudem einen neuen NAND-Chip der zehnten Generation, der deutlich weniger Strom verbraucht als sein Vorgänger – ein Vorteil für Rechenzentren, die rund um die Uhr laufen. Die Serienfertigung dazu passender Speicherlaufwerke soll Anfang 2027 starten.
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