Porsche will mehr Marge statt mehr Masse
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Porsche stellt die Strategie neu auf und setzt mit „Sportwagenschmiede ’35“ auf Value over Volume. Man will stärker in margenreiche D- und E-Segmente expandieren, das Individualisierungsgeschäft versechsfachen und bei Topmodellen die Durchschnittspreise um rund 20 % steigern. Gleichzeitig soll die Modellvielfalt um 20 % sinken.
Die Gewinnschwelle soll auf unter 200.000 Fahrzeuge fallen. Entwicklungskosten sollen um bis zu 20 %, Personalkosten in der Fertigung um bis zu 30 % und Vertriebskosten um 20 % sinken. Mittelfristig peilt Porsche 41 bis 45 Mrd. € Umsatz, 10 bis 15 % operative Marge und eine Netto-Cashflow-Marge von 10 bis 12 % an; langfristig gelten 15 % bzw. 12 % als Ziel.
Die Anpassung an die neuen wettbewerbsintensiveren Marktgegebenheiten sind notwendig. Das gilt für den gesamten Sektor. Die historisch günstigen Bewertungen sind unbestritten. Der Markt verlangt jedoch konkrete Ergebnisse.
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