Analyse

SGL CARBON - Jetzt heißt es aufpassen

Die Aktie des Herstellers von Kohlenstoff- und Graphitprodukten stabilisiert sich im Bereich des Oktobertiefs. Die aktuelle Kursschwäche könnte Grund zur Sorge sein.

Erwähnte Instrumente

  • SGL CARBON SE - WKN: 723530 - ISIN: DE0007235301 - Kurs: 7,370 € (XETRA)

Die Erholung von Ende Dezember endete für die SGL-Carbon-Aktie im Bereich der EMAs (EMA50, EMA200). Diese eng beieinander verlaufenden gleitenden Durchschnittslinien bilden jetzt eine hohe Hürde, das Scheitern daran ist zunächst kein gutes Zeichen. Der Wert nähert sich jetzt wieder den Tiefs aus dem Oktober und dem Dezember bei 7,28 EUR, welche aktuell die zentrale Unterstützungszone darstellen.

Vorsicht bei Rückfall unter 7,28 EUR

Die 7,28 EUR-Marke ist zentrale Unterstützung für die Bullen und Triggermarke für die Bären. Rutscht die Aktie intraday und per Tagesschlusskurs unter 7,28 EUR zurück, könnte es zu einer Stop-Loss-Welle kommen. Dann wäre das Papier anfällig für Verluste bis 6,45 - 6,50 oder darunter 5,20 - 5,33 EUR.

Wird die Preismarke hingegen verteidigt, könnte ein Erholungsversuch gestartet werden. Dabei bilden die EMAs bei 7,86 - 8,05 und die potenzielle Abwärtstrendlinie bei 8,40 - 8,50 EUR mögliche Erholungsziele. Erst oberhalb davon entstehen prozyklische Kaufsignale für eine Erholungswelle in Richtung 9,50 und ggf. 10,79 EUR.

Fazit: Die jüngste Schwäche mit dem Scheitern an den EMAs ist ein Warnsignal, ein konkretes Verkaufssignal entsteht jedoch erst beim Bruch der Tiefs aus dem Oktober und dem Dezember. Das im Chart eingezeichnete Verlaufsszenario der Bärenvariante (blau) ist spekulativ und wird erst bei einem Durchbruch nach unten aktiviert.

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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten. Als Mitglied unseres Premium-Services PROmax handelt er im kurzfristig orientierten Bereich und kommentiert das tägliche Marktgeschehen durch die charttechnische Brille.

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