Saylor und Klingbeil belasten deutsche Bitcoiner – die wichtigsten Krypto-News der Woche
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Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
Strategy nutzt Bitcoin als Liquiditätsquelle
Mit dem Verkauf von 3.588 Bitcoin im Wert von rund 216 Millionen US-Dollar setzt Strategy erstmals das neue Bitcoin-Monetarisierungsprogramm in größerem Umfang um. Die Erlöse fließen in die Finanzierung der Dividenden auf die Vorzugsaktien. Trotz des Verkaufs hält das Unternehmen weiterhin 843.775 Bitcoin und verfügt zusätzlich über liquide Mittel von 2,55 Milliarden US-Dollar.
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Der Schritt markiert einen Strategiewechsel. Bitcoin dient bei Strategy nicht mehr ausschließlich als langfristige Reserve, sondern auch als Liquiditätsquelle. Für Inhaber der Vorzugsaktien und der MSTR-Aktie gilt das als positives Signal, da das Unternehmen bei niedrigem mNAV künftig eher Bitcoin als neue Aktien verkauft.
Krypto-Haltefrist steht vor dem Aus
Die Bundesregierung hält an den Plänen fest, die einjährige Krypto-Haltefrist ab 2027 abzuschaffen. Finanzminister Lars Klingbeil bekräftigte, Gewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowerten künftig wie Kapitaleinkünfte besteuern zu wollen. Ein konkreter Gesetzentwurf liegt bislang allerdings nicht vor.
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Noch ist die Reform nicht beschlossen. Im Bundestag steht die entscheidende Beratungsphase erst bevor. Kritiker wie Frank Schäffler und Joana Cotar rufen Krypto-Anleger deshalb dazu auf, sich frühzeitig an ihre Bundestagsabgeordneten zu wenden und politischen Druck aufzubauen.
MiCA bringt den europäischen Krypto-Markt in Bewegung
Eine Woche nach Ablauf der MiCA-Übergangsfrist zeigt sich ein zunehmend regulierter europäischer Krypto-Markt. Laut Patrick Hansen gibt es inzwischen 21 zugelassene Stablecoin-Emittenten, 35 regulierte Stablecoins und mehr als 270 lizenzierte Krypto-Dienstleister unter MiCA. Besonders Frankreich entwickelt sich zum wichtigsten Standort für regulierte Stablecoin-Anbieter.
Gleichzeitig bleiben Herausforderungen bestehen. Unter den größten Stablecoins erfüllen bislang nur wenige die MiCA-Vorgaben. Zudem wurde bisher kein einziger Asset-referenced Token zugelassen. Damit dürfte die Weiterentwicklung des europäischen Regelwerks bereits auf der politischen Agenda stehen.
SpaceX-Wallets zeigen erstmals wieder Aktivität
Erstmals seit rund sechs Monaten hat SpaceX wieder Bitcoin bewegt. Laut Arkham Intelligence sorgten mehrere Transaktionen aus Wallets des Unternehmens für Spekulationen über einen möglichen Verkauf. Die Wallet-Bewegungen von SpaceX betreffen jedoch nur minimale Beträge.
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Hinweise auf einen Verkauf der insgesamt 18.712 Bitcoin gibt es bislang nicht. Die Transfers dürften vielmehr auf interne Umbuchungen, Testtransaktionen oder technische Wartungsarbeiten zurückzuführen sein. Erst Überweisungen an bekannte Börsenadressen würden als belastbares Signal für einen möglichen Verkauf gelten.
SEC will Krypto-Regeln grundlegend überarbeiten
Die US-Börsenaufsicht will mit neuen SEC-Leitlinien für den Krypto-Markt mehr Rechtssicherheit für Börsen, Broker und Investoren schaffen. Geplant sind unter anderem strengere Vorgaben für die Verwahrung von Kundengeldern, neue Liquiditätsanforderungen und angepasste Dokumentationspflichten für den Handel mit Krypto-Assets.
Mit den Reformen setzt SEC-Chef Paul Atkins den Kurswechsel der Behörde fort. Statt regulatorischer Unsicherheit und Klagen gegen einzelne Unternehmen soll künftig ein klar definierter Rechtsrahmen den Umgang mit digitalen Vermögenswerten regeln.
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