Analyse
10:49 Uhr, 14.01.2026

RWE – Zuschläge für 6,9 GW Offshore-Wind und neue Partnerschaft mit KKR

Der Energiekonzern RWE hat sich in der jüngsten britischen Offshore-Windauktion Zuschläge für Projekte im Volumen von 6,9 GW gesichert. Zudem steigt KKR als Partner bei zwei Großprojekten ein.

In der siebten britischen Offshore-Wind-Ausschreibung (AR7) hat RWE den Zuschlag für insgesamt fünf Projekte mit einer kombinierten Kapazität von 6,9 Gigawatt erhalten. Die Verträge laufen über 20 Jahre und sehen eine garantierte und inflationsbereinigte Vergütung von 91,20 GBP je Megawattstunde vor.

Konkret wird RWE die Projekte Norfolk Vanguard East und West (3,1 GW), Dogger Bank South Ost und West (3,0 GW) sowie Awel y Môr (0,8 GW) entwickeln. Alle Anlagen befinden sich in britischen Gewässern, drei davon in der Nordsee, eines in der Irischen See. Nach Inbetriebnahme sollen die Projekte jährlich mehrere Millionen britische Haushalte mit Strom versorgen können.

An den Dogger-Bank-Projekten ist RWE mit 51 % beteiligt, 49 % hält Masdar. Die Entwicklung, der Bau und Betrieb liegen bei RWE. Awel y Môr wird gemeinsam mit den Stadtwerken München (30 %) und Siemens (10 %) realisiert. RWE hält an diesem Projekt 60 % der Anteile.

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