Analyse
10:45 Uhr, 13.05.2026

RWE verbucht kräftiges Gewinnplus

Bessere Windverhältnisse in Europa, zusätzliche Kapazitäten zur Energieerzeugung und ein Sondereffekt haben dem Energiekonzern RWE im ersten Quartal 2026 zu einem deutlichen Gewinnanstieg verholfen.

RWE hat im ersten Quartal 2026 deutlich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Das bereinigte EBITDA stieg um 25 % auf 1,6 Mrd. EUR. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich von 0,5 Mrd. EUR auf 0,6 Mrd. EUR. Je Aktie legte der bereinigte Gewinn von 0,68 EUR auf 0,85 EUR zu.

Der wichtigste operative Treiber waren bessere Windverhältnisse in Europa. Im Vorjahresquartal hatte RWE noch unter schwachem Windaufkommen gelitten. Hinzu kam der Ausbau des Portfolios: Seit Ende März 2025 hat der Konzern Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 2,3 Gigawatt in Betrieb genommen.

Zusätzlich profitierte RWE von einer Entschädigungszahlung des niederländischen Staates. Hintergrund waren Einschränkungen der Kohleverstromung im Kraftwerk Eemshaven im Jahr 2022. Der Effekt stärkte vor allem das Segment Flexible Erzeugung.

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