Richemont gewinnt dank starkem Schmuckgeschäft an Fahrt im 3Q
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Von Joshua Kirby
DOW JONES--Cartier-Eigentümer Richemont hat in seinem dritten Geschäftsquartal per Ende Dezember den Umsatz deutlich gesteigert und dabei von anhaltender Nachfrage im Schmuckgeschäft profitiert. Das sind gute Nachrichten für den Luxusgütersektor, der auf eine stärkere Dynamik im kommenden Jahr hofft.
Der Schweizer Konzern, zu dem neben den renommierten Juwelieren Cartier und Van Cleef & Arpels auch Luxusuhrenhersteller wie Vacheron Constantin sowie Modemarken wie Chloé gehören, verbuchte im Dreimonatszeitraum per Ende Dezember ein Umsatzwachstum von wechselkursbereinigt 11 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten, die nach einem von Factset zusammengestellten Konsens mit 6,28 Milliarden Euro gerechnet hatten. Damit verzeichnete das Unternehmen eine moderate Beschleunigung des Wachstumstempos gegenüber seinem ersten Halbjahr.
Am stärksten wuchs der Schmuckbereich mit einem wechselkursbereinigten Umsatzwachstum von 14 Prozent, wie Richemont am Donnerstag in einem Update mitteilte. Im Uhrengeschäft belief sich das Plus auf 7 Prozent, die Sparte Mode & Accessoires verzeichnete 3 Prozent Wachstum.
Dennoch hätten schwache Handelswährungen die unbereinigten Ergebnisse belastet, hieß es von Seiten des Unternehmens. Das berichtete Umsatzwachstum betrug lediglich 4 Prozent, wobei der Umsatz in der wichtigen Region Asien-Pazifik um 2 Prozent sank. Das Unternehmen verwies auf ein "komplexes makroökonomisches Umfeld, das durch schwächere Haupthandelswährungen und steigende Materialkosten gekennzeichnet ist, [die] weiterhin die Margen belasten."
Das starke Jahresergebnis von Richemont, einem der weltweit wertvollsten Luxuskonzerne mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 128 Milliarden US-Dollar, dürfte die Hoffnungen auf eine anhaltende Erholung des Luxusmarktes beflügeln und die Aktien des Sektors nach oben treiben. Die Umsätze "geben den Ton für die Berichtssaison im Luxussegment an", so die Analysten von Jefferies.
Luxusgüterunternehmen haben bis zum Jahresende 2025 eine anhaltende Phase schwacher Umsätze verzeichnet, denn die hohe Inflation und die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit dämpfen die Bereitschaft zum Kauf hochwertiger Mode, Schmuck und Accessoires. Dies ist insbesondere bei den "aufstrebenden" oder weniger zahlungsfähigen Luxusgüterkonsumenten der Fall.
Kontakt: redaktion.de@dowjones.com
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