Rheinmetall startet 2027 Pilotprojekt für grüne Wasserstofferzeugung
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DOW JONES--Rheinmetall hat nach erfolgreicher Entwicklung einer neuen Elektrodentechnologie bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff ein Pilot-Fertigungsprojekt für 2027 angestoßen. Damit soll die Energiewende Deutschlands unterstützt werden.
Wie der Rüstungs- und Technologiekonzern mitteilte, soll die Pilotfertigung am Standort St. Leon-Rot 2027 starten. Dabei soll auf Basis edelmetallfreier Katalysatoren Leistungsdichte und Effizienz der Wasserelektrolyse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im Vergleich zu heutigen Systemen deutlich gesteigert sowie die Produktionskosten gesenkt werden.
"Wir leisten damit einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige wie auch bezahlbare Energiewende. Gleichzeitig helfen wir die Abhängigkeit von importierten, fossilen Energieträgern zu reduzieren und damit die Resilienz der deutschen und europäischen Energieversorgung zu stärken", so Klaus Pucher, CEO der verantwortlichen Business Unit.
Die KS Gleitlager GmbH, ein Tochterunternehmen des Konzerns, habe als Konsortialführer in den vergangenen drei Jahren im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Konsortialprojekts "Edelmetallfreie Elektroden für die nächste Generation der Alkalischen Elektrolyse" (E2ngel) geforscht.
Kontakt zur Autorin: unternehmen.de@dowjones.com
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