Kommentar
20:33 Uhr, 24.06.2026

Rekord-Abflüsse bei Bitcoin ETFs: Verliert der Markt jetzt die Nerven?

Die Bitcoin ETFs verzeichnen die höchsten 30-Tage-Abflüsse ihrer Geschichte. Auch bei Ethereum ziehen Anleger weiter Kapital ab.

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Die Bitcoin ETFs stehen weiter unter Druck: In den vergangenen 30 Tagen haben Anleger insgesamt 6,4 Milliarden US-Dollar aus den Produkten abgezogen. Damit verzeichnen die Fonds den größten Abfluss innerhalb eines 30-Tage-Zeitraums seit ihrer Einführung.

BREAKING: US Bitcoin ETFs saw -$6.4 billion in outflows over the last 30 days, the largest 30-day outflow on record.

Last week alone, Bitcoin ETFs posted -$233 million in withdrawals.

Overall, crypto funds saw -$116 million in outflows last week, marking the 5th consecutive… pic.twitter.com/EJOJJGwNqf

— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) June 24, 2026

Allein in der vergangenen Woche summierten sich die Nettoabflüsse auf 233 Millionen US-Dollar. Die Entwicklung fügt sich in einen breiteren Trend ein: Krypto-Anlageprodukte mussten zuletzt die fünfte Woche in Folge Kapitalabzüge hinnehmen.

Anlegerstimmung belastet den Markt

Die anhaltenden Mittelabflüsse spiegeln die derzeit schwache Stimmung am Krypto-Markt wider. Nach Angaben der Datenanbieter sind die kumulierten Zuflüsse in Krypto-Fonds auf Sicht von zwölf Monaten inzwischen auf fünf Milliarden US-Dollar gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit August 2025.

Die Bitcoin ETFs leiden I Quelle: BTC-ECHO

Zum Vergleich: Im Oktober 2025 hatte der Wert noch bei zehn Milliarden US-Dollar gelegen. Auch im Verhältnis zum verwalteten Vermögen fällt der Rückgang deutlich aus. Die Zwölfmonatszuflüsse entsprechen derzeit nur noch rund sieben Prozent der verwalteten Vermögenswerte.

Ethereum kämpft mit anhaltender Schwäche

Auch bei Ethereum kommt weiterhin Gegenwind von den ETF-Märkten, wie Daten von Farside zeigen. Am gestrigen 23. Juni verzeichneten die Indexfonds Nettoabflüsse in Höhe von 82 Millionen US-Dollar. Es war bereits der vierte Handelstag in Folge mit Kapitalabzügen.

Als Belastungsfaktoren gelten die Unsicherheit rund um die Lage im Iran sowie die Erwartungen an die weitere Zinspolitik in den USA.

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