Prysmian: Langsamer Start, jetzt Beschleunigung?
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Prysmian ist verhalten in das Geschäftsjahr 2026 gestartet, bleibt jedoch strategisch klar auf Kurs. Im ersten Quartal lag das EBITDA leicht unter den Erwartungen, was vor allem auf eine schwächere Entwicklung im margenstarken Transmission-Geschäft zurückzuführen ist. Entscheidend: Diese Schwäche ist temporär. Denn im Jahresverlauf ist mit einer deutlichen Beschleunigung zu rechnen. Neue Kapazitäten gehen sukzessive ans Netz und treiben nicht nur das Wachstum im Hochspannungsbereich (HV) an, sondern dürften auch die Margen weiter ausweiten. Unterstützt wird dies durch einen erneut gestiegenen Auftragsbestand im HV-Segment.
Im Bereich Power Grids scheint die Margenerholung weitgehend abgeschlossen zu sein, dafür sorgt eine robuste Nachfrage im Zuge der globalen Netzinfrastruktur-Investitionen für solides Wachstum. Das Segment Electrification entwickelt sich stabil mit Margen im Rahmen der Erwartungen – zusätzliche Impulse könnten hier noch aus möglichen Tarifanpassungen entstehen.
Das Geschäft mit Digital Solutions zeigt sich dynamisch mit einer überdurchschnittlichen Margenentwicklung, während parallel Gespräche über weitere Kapazitätsausweitungen geführt werden – die hohe Nachfrage, insbesondere im Umfeld datenintensiver Anwendungen und Infrastruktur, hält an.
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 wurde wie erwartet bestätigt. Halten.
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