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11:24 Uhr, 16.03.2009

Presse: Chinesische Staatsfirma an Qimonda interessiert

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München (BoerseGo.de) - Für den insolventen Speicherchiphersteller Qimonda gibt es offenbar neue Hoffnung. Wie die "Financial Times Deutschland" in ihrer Montagsaugabe berichtet, könnte das chinesische Staatsunternehmen Inspur aus der Provinz Shandong knapp 50 Prozent der Anteile der Infineon-Tochter übernehmen. Das Bundesland Sachsen, Portugal sowie die Gläubiger könnten die restlichen Anteile übernehmen. Dies gehe aus einem Vorschlag von Insolvenzverwalter Michael Jaffé hervor, der in der vergangenen Woche der sächsischen Staatsregierung unterbreitet worden sei.

Während Portugal und die Gläubiger zu einer Beteiligung an Qimonda bereit seien, lehne dies Sachsen weiter ab, heißt es in dem Bericht. Zunächst müsse ein Geschäftsplan vorgelegt werden. Jaffé betonte die einmalige Gelegenheit einer Zusammenarbeit mit den Chinesen. China habe das "klare staatspolitische Interesse", bei der Chip-Herstellung "von Korea, Taiwan oder den USA unabhängig zu sein". Inspur stellt Berichten zufolge Software sowie Server-Systeme her.

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Über den Experten

Oliver Baron
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Experte für Anlagestrategien

Oliver Baron ist Finanzjournalist und seit 2007 als Experte für stock3 tätig. Er beschäftigt sich intensiv mit Anlagestrategien, der Fundamentalanalyse von Unternehmen und Märkten sowie der langfristigen Geldanlage mit Aktien und ETFs. An der Börse fasziniert Oliver Baron besonders das freie Spiel der Marktkräfte, das dazu führt, dass der Markt niemals vollständig vorhersagbar ist. Der Aktienmarkt ermöglicht es jedem, sich am wirtschaftlichen Erfolg der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen und so langfristig Vermögen aufzubauen. In seinen Artikeln geht Oliver Baron u. a. der Frage nach, mit welchen Strategien und Produkten Privatanleger ihren Börsenerfolg langfristig maximieren können.

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