Porsche rechnet auch 2026 mit Gegenwind
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DOW JONES--Porsche rechnet nach dem Gewinneinbruch vergangenes Jahr infolge hoher Kosten wegen des Strategieschwenks mit keiner Trendwende, zumindest nicht beim Umsatz. Die Erlöse dürften 2026 erneut sinken, das operative Ergebnis wird weiter deutlich unter früheren Werten im zweistelligen Prozentbereich zurückliegen. Wie der Sportwagenhersteller anlässlich der Jahrespressekonferenz mitteilte, soll der Umsatz in der Bandbreite von rund 35 Milliarden bis 36 Milliarden Euro liegen. Die operative Umsatzrendite soll zwischen 5,5 und 7,5 Prozent erreichen.
Vergangenes Jahr erzielte das Unternehmen nur einen Minigewinn: Nach einem operativen Ergebnis von 5,6 Milliarden Euro sackte das Ergebnis auf nur noch 0,41 Milliarden Euro ab. Der Umsatz sank den weiteren Angaben zufolge um knapp ein Zehntel auf 36,27 Milliarden Euro. Grund für das schlechte Abschneiden ist das hohe Wettbewerbsdruck in China, die Einfuhrzölle in den USA sowie hohe Kosten für den Strategieschwenk hin zu mehr Verbrennern wegen der langsameren Hochlaufs der Elektromobilität.
Angesichts des Gewinneinbruchs will Porsche auch weniger an die Aktionäre ausschütten: Die Dividende soll auf 1,01 Euro je Vorzugsaktie von 2,30 Euro im Vorjahr gesenkt werden.
"Wir nutzen die aktuellen Herausforderungen als Chance, um noch entschlossener zu handeln", sagte CEO Michael Leiters laut Mitteilung. "Wir werden Porsche umfassend neu aufstellen, das Unternehmen schlanker, schneller und die Produkte noch begehrlicher machen."
Kontakt: redaktion.de@dowjones.com
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