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06:41 Uhr, 23.07.2024

Porsche AG senkt wegen Überflutung bei Alu-Zulieferer Ziele 2024

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FRANKFURT (Dow Jones) - Die Porsche AG hat ihre Prognosen für das Gesamtjahr unter anderem bei Umsatz, operativer Umsatzrendite, operativer Gewinnmarge Automobile und BEV-Anteil Automobile gesenkt. Grund sind Lieferengpässe infolge der Überflutung einer Produktionsstätte eines wichtigen europäischen Aluminiumlieferanten. Dessen Karosserieteile würden in sämtlichen von Porsche eingesetzten Fahrzeugbaureihen eingesetzt. Es sei zu erwarten, dass "dadurch entstehenden Verzögerungen in der Produktion und bei der Auslieferung von Fahrzeugen im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres nicht vollständig kompensiert werden können", so der Sportwagenhersteller.

Für das Gesamtjahr erwartet die Porsche AG nun Umsätze zwischen 39 und 40 Milliarden Euro anstatt 40 bis 42 Milliarden. Die operative Umsatzrendite sieht der Konzern nun bei 14 bis 15 Prozent anstatt 15 bis 17 Prozent. Die EBITDA-Marge Automobile soll nun bei 23 bis 24 Prozent landen anstatt 24 bis 26 Prozent, der BEV-Anteil Automobile zwischen 12 und 13 anstatt zwischen 13 und 15 Prozent. Die Netto-Cashflow Marge Automobile sieht das Unternehmen bei 7 bis 8,5 Prozent anstatt 8,5 und 10,5 Prozent.

Der Aluminiumlieferant habe seine Abnehmer schriftlich über den Eintritt eines Force Majeure Falls informiert. Dadurch seien verschiedene Lieferanten der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft ("Porsche") derzeit von erheblichen Lieferengpässen in Bezug auf spezielle Aluminiumlegierungen betroffen.

Den Bericht zum zweiten Quartal will Porsche wie angekündigt im Laufe des 24. Juli veröffentlichen.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/cbr

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