OpenAI zieht sich aus Video-KI zurück - Nutznießer ADOBE?
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- Adobe Inc. - WKN: 871981 - ISIN: US00724F1012 - Kurs: 238,850 $ (Nasdaq)
Der Schritt erfolgt in einer Phase der Neuordnung, die intern bereits auf einen möglichen Börsengang noch im vierten Quartal dieses Jahres ausgerichtet ist.
Fokus auf Umsatztreiber statt Experimentierfelder
Der Strategiewechsel lässt sich klar als Priorisierung von margenstärkeren Geschäftsbereichen lesen. Künftig sollen Rechenleistung, Kapital und Personal stärker in produktivitätsorientierte Anwendungen fließen, insbesondere in Coding-Tools und Unternehmenslösungen.
CEO Sam Altman begründete den Schritt intern mit der Notwendigkeit, Ressourcen zu bündeln und klare Produktlinien zu schaffen. Erst vergangene Woche hatte OpenAI angekündigt, seine bislang fragmentierten Anwendungen zu einer integrierten Plattform zu verschmelzen. ChatGPT, der Coding-Dienst Codex und ein Browser sollen zu einer Art "Super-App“ zusammengeführt werden, die sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen adressiert.
Sora: Ambitioniertes Projekt ohne nachhaltige Nachfrage
Sora war im September 2025 mit großem medialem Echo gestartet. Die Vision: eine Art TikTok für KI-generierte Videos, in der Nutzer sich selbst in ikonische Szenen aus Film und Popkultur einfügen konnten. Kurzzeitig entwickelte sich das Tool zu einem viralen Experimentierfeld, auch befeuert durch Altman selbst, der Nutzer dazu aufrief, ihn in bekannte Filmszenen zu integrieren.
Doch hinter den Kulissen mehrten sich Zweifel. Interne Stimmen kritisierten früh den hohen Einsatz von Rechenkapazität bei gleichzeitig unklarer Monetarisierungsperspektive. Hinzu kamen rechtliche Unsicherheiten rund um Urheberrechte, die OpenAI erst nachträglich durch Kontrollmechanismen adressierte.
Besonders schwer wiegt das Ende einer geplanten Kooperation mit The Walt Disney Company. Der Medienkonzern hatte im Dezember 2025 eine Investition von 1 Mrd. USD angekündigt, verbunden mit der Lizenzierung von über 200 bekannten Figuren. Nutzer sollten so beispielsweise Szenen mit Charakteren aus Star Wars oder Toy Story generieren können.
Mit dem Rückzug aus der Video-KI verliert diese Partnerschaft ihre Grundlage. Disney erklärte, man respektiere die strategische Neuausrichtung von OpenAI angesichts der dynamischen Entwicklung im KI-Sektor.
Parallel verschärft sich der Wettbewerb, insbesondere mit Anthropic, das sich zunehmend als bevorzugter Partner für Unternehmen und Entwickler positioniert. OpenAI reagiert darauf mit einem klaren Fokus auf sogenannte agentische Systeme. Diese sollen künftig eigenständig Aufgaben übernehmen, etwa Software schreiben oder Daten analysieren.
Auch technologisch verschiebt sich der Schwerpunkt. Das Sora-Team soll künftig an langfristigen Projekten wie Robotik arbeiten, ein Feld, das erheblich kapitalintensiver ist, aber potenziell neue Märkte erschließt.
Fazit: Unternehmen wie Adobe, die zuletzt stark unter Druck geraten waren, aufgrund zunehmender Konkurrenz durch Video-Apps oder Bildgenerierungs-KI könnten von dem Schritt profiteren. Es ist scheinbar doch nicht so einfach, diesen Markt so einfach einzunehmen. Ohne Umsätze wird es zum Milliardengrab. Adobe hat bereits die Nutzer und kann es anders monetarisieren. Auch für Grok oder Google wird es spannend, wie diese Unternehmen mit den "Spielereien" umgehen werden, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen.
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Schätzungen zu Adobe
| Jahr | 2025 | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mrd. USD | 23,77 | 26,06 | 28,36 |
| Ergebnis je Aktie in USD | 20,94 | 23,55 | 26,36 |
| Gewinnwachstum | 12,46% | 11,93% | |
| KGV | 11 | 10 | 9 |
| KUV | 4,1 | 3,7 | 3,4 |
| PEG | 0,8 | 0,8 | |
| Dividende je Aktie in USD | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Dividendenrendite | 0,00% | 0,00% | 0,00% |
| *e = erwartet, Berechnungen basieren bei US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten |

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