OHB - Große Freude, die Aktie ist ein Verdreifacher!
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- OHB SE - WKN: 593612 - ISIN: DE0005936124 - Kurs: 655,000 € (XETRA)
Inzwischen haben sich die Ereignisse weiter beschleunigt. Nach dem Kapitalmarkttag und dem SpaceX-Filing hat die Aktie die nächste Raketenstufe gezündet und notiert mittlerweile mehr als 200 % im Plus.
Neben zahlreichen Glückwünschen und Erfolgsmeldungen unserer Kunden erreichen mich derzeit viele Fragen: Wie könnte es jetzt weitergehen und gibt es neue Nachrichten? Nach dem Kapitalmarkttag wurde am Dienstag eine Kooperation mit Helsing bekannt.
Gemeinschaftsunternehmen mit Helsing
OHB baut sein Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft gemeinsam mit dem Defense-Spezialisten aus und gründet ein Gemeinschaftsunternehmen für das Projekt KIRK, kurz für "Künstliche Intelligenz und Raumfahrt-Kompetenz". Entwickelt werden soll ein weltraumbasiertes taktisches Überwachungs-, Aufklärungs- und Zielerfassungssystem. Zugleich übernimmt OHB gemeinsam mit Helsing die Führung eines erweiterten europäischen Konsortiums mit Kongsberg Defence & Aerospace und HENSOLDT. Aus Sicht der beteiligten Unternehmen soll damit eine kritische Fähigkeitslücke im modernen Gefechtsfeld adressiert werden.
Geplant ist eine softwarezentrierte, KI-gestützte Satellitenlösung, die Daten bereits an Bord nahezu in Echtzeit verarbeitet und damit militärische Anwendungen wie die Zielerfassung moderner Abstandswaffen unterstützt. Helsing bringt nach eigenen Angaben einsatzerprobte KI, Multisensorfusion und automatisierte Zielerkennung ein. OHB verantwortet End-to-End-Raumfahrtsysteme sowie den späteren Betrieb. HENSOLDT liefert weltraumtaugliche Sensorik und mobile Bodenstationen, Kongsberg steuert Kleinsatelliten, sichere Kommunikation, C4ISR-Integration und ein globales Bodenstationsnetzwerk bei.
Strategisch schärft OHB damit seine Position an der Schnittstelle von Raumfahrt, Aufklärung und Verteidigung, einem Bereich mit politischem Rückenwind in Europa. OHB ist damit ein Space- und zugleich ein Defence-Play. Genau diese Story wird inzwischen offenbar einem immer größeren Anlegerkreis bewusst, der Kapitalmarkttag hat dafür zusätzliche Visibilität geschaffen.
Kapitalerhöhung dürfte näher rücken
Bei aller Euphorie sollte Anlegern aber weiter bewusst sein, dass seit geraumer Zeit eine Kapitalerhöhung im Raum steht. Bloomberg zufolge werden die Pläne nun konkreter. Laut dem Nachrichtenportal hat OHB zusätzliche Investmentbanken mandatiert, um ein geplantes Aktienangebot zu begleiten. Neben den bereits bekannten Häusern Deutsche Bank, Goldman Sachs und JPMorgan sollen nun auch Berenberg, Commerzbank, Jefferies Financial und UniCredit eingebunden sein. Rothschild fungiert demnach als Finanzberater.
Im Kern geht es laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen um eine Transaktion, die mehr als 1 Mrd. EUR einbringen könnte. OHB würde dabei neue Aktien ausgeben, um frisches Kapital aufzunehmen. Darüber hinaus prüft Großaktionär KKR den Verkauf weiterer Aktien, um den Streubesitz zu erhöhen.
Als mögliche Struktur gilt ein vollständig vermarktetes Angebot mit neuem Prospekt, im Investmentbanking oft als Re-IPO bezeichnet. Gemeint ist damit eine Neuplatzierung mit dem Ziel, eine breitere Investorenbasis anzusprechen. Das wäre bei OHB besonders relevant, weil sich laut Bloomberg-Daten bislang nur rund 8 % der Aktien im Streubesitz befinden. Ein höherer Freefloat könnte die Handelbarkeit der Aktie spürbar verbessern.
Das Zeitfenster wirkt eng: Die neuen Bankenmandate kamen kurz vor dem Kapitalmarkttag am 18. Mai, und laut den Informanten könnte die Transaktion bereits in den kommenden Wochen, womöglich noch vor der Sommerpause, starten. Klar ist allerdings auch: Umfang, Struktur und Timing sind weiterhin offen.
Fazit
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