Ölpreise steigen weiter: Trump verschärft Drohungen gegen Iran
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Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten treiben die Ölpreise weiter nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 86,45 US-Dollar und lag damit rund 2,0 Prozent über dem Vortag. Damit setzt die Referenzsorte ihre jüngsten Aufschläge fort; noch Anfang Juli war der Preis auf gut 70 Dollar gefallen.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur, sollten keine Verhandlungen stattfinden, und kündigte weitere nächtliche Attacken an. Das US-Militär meldete eine neue Welle von Schlägen sowie die Wiederaufnahme der Seeblockade iranischer Häfen und Küstengebiete, um Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu verhindern.
Marktbeobachter verweisen auf das erhöhte Risiko für den Schiffsverkehr in der Region. Das sich verschlechternde geopolitische Umfeld stütze die Ölpreise, und Käufer könnten bei Kursen in Richtung 90 US-Dollar wieder stärker zugreifen, so Chris Weston vom Handelshaus Pepperstone.
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