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07:49 Uhr, 24.09.2026

Morning-Flash: US-Zehnjahresrendite auf Hoch seit 2007 – Futures im Minus

Der Ausverkauf am US-Anleihemarkt schickt die Zehnjahresrendite auf den höchsten Stand seit 2007: Der DAX-Future startet 0,10 % im Minus bei 25.338 Punkten.

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Der Ausverkauf am US-Anleihemarkt treibt die Zehnjahresrendite auf den höchsten Stand seit 2007 und drückt die Terminmärkte leicht ins Minus. In Asien fällt Indien deutlich zurück, während Tokio nach starken Einkaufsmanagerindizes zulegt. Für den deutschen Handelsstart zeichnet sich damit eine verhaltene Eröffnung ab.

Aktuelles Marktgeschehen

Der DAX-Future notiert vorbörslich bei 25.338 Punkten und liegt 0,10 % unter dem Vortagsschluss. Auch die US-Terminmärkte tendieren schwächer: Der S&P-500-Future steht bei 7.685 Zählern und verliert 0,28 %, der Nasdaq-100-Future gibt um 0,32 % auf 30.372 Punkte nach, der Dow-Jones-Future verliert 0,18 % auf 51.418 Punkte. Die etwas deutlicheren Abschläge bei den technologielastigen Kontrakten passen zum Renditeanstieg in den USA, wo die Verzinsung zehnjähriger Papiere den höchsten Stand seit 2007 erreicht hat. Steigende Kapitalmarktzinsen belasten vor allem Wachstumswerte. Bei den Rohstoffen zeigt sich wenig Bewegung: Gold notiert bei 4.319,3 USD mit einem Plus von 0,02 %, Brent-Öl steht bei 103,14 USD und damit 0,06 % fester, Bitcoin gibt um 0,23 % auf 84.174,05 USD nach.

Vorbörsliche Tops & Flops

Wert Vorbörslich
MTU Aero Engines +2,83 %
VERBIO Vereinigt.BioEnergie +0,94 %
McDonald's +0,72 %
Salzgitter -2,22 %
Int. Business Machines (IBM) -2,07 %
Travelers Companies Inc.,The -1,94 %

Ausblick

Im Tagesverlauf stehen der Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank um 9:30 Uhr, das Wirtschaftsbulletin der EZB um 10:00 Uhr sowie die kanadischen Einzelhandelsumsätze um 14:30 Uhr an. Bei den Unternehmenszahlen berichtet Darden Restaurants vorbörslich, Costco folgt nachbörslich.

Europa

Die Schweizerische Nationalbank belässt den Leitzins wie erwartet unverändert bei 0,00 %. In Deutschland legen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute heute ihr Herbstgutachten vor, nachdem die OECD ihre Wachstumsprognose für Deutschland auf 1,1 % für 2026 und 2027 angehoben hat. Politisch stimmt Bundeskanzler Friedrich Merz mit den Ministerpräsidenten die deutsche Position zum EU-Finanzrahmen 2028 bis 2034 ab und dringt auf Kürzungen des von der Kommission vorgeschlagenen Volumens von 1,76 Bio. EUR. Die Allianz beziffert die Einbußen der europäischen Wirtschaftsleistung durch die Sommerhitzewelle auf 113 Mrd. EUR, mit den größten Lasten in Italien, Deutschland und Frankreich.

Aus dem Automobilsektor kommen freundliche Zahlen: Der EU-Markt wuchs im August laut Acea um 4,5 %, seit Jahresbeginn um 5,3 % auf 7,55 Mio. Fahrzeuge, der BEV-Anteil liegt bei 21,7 %, chinesische Marken kommen auf 9,6 % Marktanteil. Mercedes-Benz verbuchte im August ein Neuzulassungsplus von über 7 % und will laut einem Bericht zugleich die Arbeitskosten in Deutschland um 800 Mio. EUR senken, während Volkswagen in Juli und August jeweils rund 3 % weniger Neuzulassungen in der EU auswies. MTU Aero Engines wurde von der Citigroup von Sell auf Buy hochgestuft, das Kursziel steigt von 334 auf 445 EUR. Vonovia signalisiert Bereitschaft, Soldatenwohnungen für die geplante Vergrößerung der Bundeswehr zu bauen und zu betreiben, L'Oréal begibt eine siebenjährige Anleihe über 650 Mio. EUR mit einem Kupon von 4,00 %.

Asien

Am deutlichsten bewegt sich Indien: Der S&P BSE Sensex verliert 0,86 %, belastet von den steigenden US-Zehnjahresrenditen und Zinssorgen vor dem Fed-Zinsschritt. Der Börsengang der National Stock Exchange verlief trotz des schwachen Gesamtmarkts zunächst verhalten, die Aktie legte nach dem Debüt aber um 5 % zu. In China gibt der SSE Composite Index um 0,92 % nach, der Hang Seng Index verliert 0,46 %; der Yuan gibt gegenüber dem festen Dollar nach, da Markterwartungen auf eine baldige Fed-Zinserhöhung den Greenback stützen. Der S&P/ASX 200 verliert 0,76 %, nachdem die australische Arbeitslosenquote bei 4,6 % lag und die Beschäftigung um 39.500 Stellen zunahm. Taiwan und Singapur bewegen sich mit minus 0,25 % und minus 0,08 % kaum.

Gegen den Trend steigt der Nikkei 225 um 1,30 %, gestützt von robusten Einkaufsmanagerindizes: Das Verarbeitende Gewerbe kommt auf 54,1 Punkte, der Dienstleistungssektor auf 51,6 Zähler. Die Bank of Japan hält an ihrem Zinserhöhungskurs fest und stellt weitere Straffungen in Aussicht. Im Halbleitersektor soll TSMC für 2027 Preiserhöhungen von 3 bis 6 % bei Wafer-Aufträgen durchgesetzt haben. SoftBank hat sich über Dollar- und Euro-Anleihen 11,1 Mrd. USD beschafft, um KI-Investitionen samt der finalen 10-Mrd.-USD-Tranche für OpenAI zu finanzieren, und akzeptierte dafür die höchsten Zinssätze der Konzerngeschichte. Südkorea bleibt wegen des Erntedankfests Chuseok geschlossen.

USA

Im Zentrum steht der Anleihemarkt: Starke Konjunkturdaten, höhere Ölpreise und eine schwache Nachfrage bei der Auktion fünfjähriger Notes über 70 Mrd. USD trieben die Renditen auf den höchsten Stand seit 2007. Der durchschnittliche Zins für 30-jährige Hypotheken kletterte auf 7,25 %. Politisch verlängern die USA die Aussetzung zusätzlicher Zölle auf chinesische Importe um zwei Monate bis zum 10. Januar, während Präsident Xi zum dreitägigen Staatsbesuch in Washington eingetroffen ist.

Bei den Einzelwerten meldet Boeing einen Großauftrag über 111 Flugzeuge samt Optionen auf 50 weitere aus der Türkei und Bangladesch, während die Hoffnung auf ein neues China-Geschäft im Rahmen des Gipfels Insidern zufolge schwindet. Bei MGM Resorts zieht Barry Dillers People Incorporated das Übernahmeangebot vom Juni zurück, hält aber weiter rund 27 % der Anteile. Micron Technology stellt seine 2-GB-GDDR7-Speicher ein und setzt künftig allein auf die 3-GB-Variante. Aus einer Ethik-Meldung geht zudem ein Zukauf von Strategy-Aktien durch Präsident Trump im Volumen von bis zu 100.000 USD hervor.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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