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07:40 Uhr, 19.02.2026

MORNING BRIEFING - USA/Asien

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DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In China (Hongkong und Schanghai) ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests.

FREITAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests bis einschließlich Montag.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Bei der jüngsten Sitzung der US-Notenbank haben die Geldpolitiker wenig Appetit auf Zinssenkungen gezeigt. Wie aus dem Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) vom 27. und 28. Januar hervorgeht, deuteten die meisten Teilnehmer an, dass sie weitere Fortschritte bei der Inflation sehen wollen, bevor sie weitere Senkungen in Betracht ziehen - ein Prozess, der Monate dauern könnte. Zwei Notenbanker hatten damals der Entscheidung widersprochen, die Zinsen unverändert zu lassen und befürworteten eine Senkung. Darüber hinaus hätten andere Notenbanker eine neutralere Formulierung unterstützt, die die Aussicht auf eine Zinssenkung oder eine Zinserhöhung als ausgewogen beschreibt. Demnach wären diese Notenbanker damit einverstanden gewesen, die sorgfältig ausgearbeitete Erklärung der Fed nach der Sitzung dahingehend zu ändern, dass auch Zinserhöhungen gerechtfertigt sein könnten, falls die Inflation weiterhin über dem Ziel der Fed liege.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

13:00 US/Walmart Inc, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 223.000 
          zuvor:    227.000 
 
          Handelsbilanz Dezember 
          PROGNOSE: -55,5 Mrd USD 
          zuvor:    -56,3 Mrd USD 
 
          Philadelphia-Fed-Index Februar 
          PROGNOSE:  10,0 
          zuvor:     12,6 
 
    16:00 Index der Frühindikatoren Dezember 
          PROGNOSE: -0,2% gg Vm 
          zuvor:    -0,3% gg Vm 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

 
INDEX                       zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500      6.894,50  +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  24.994,50  +0,2% 
S&P/ASX 200 (Sydney)       9.086,20  +0,9% 
Nikkei-225 (Tokio)        57.483,29  -0,0% 
Hang-Seng (Hongk.)        26.705,94  +0,6% 
Shanghai-Comp.             4.082,07  -1,3% 
Kospi (Seoul)              5.677,25  +3,1% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

An den Börsen in Ostasien und Australien dominieren am Donnerstag positive Vorzeichen. Angeführt werden die Märkte der Region von den Technologiewerten, die wiederum die Erholung ihrer US-Pendants nachvollziehen. Die Börsen in Seoul und Sydney steigen auf Rekordhochs. In Hongkong und Festlandchina ruht der Handel derweil noch wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest. Der Kurs des Indexschwergewichts Samsung Electronics klettert in Seoul um rund 4 Prozent und markierte zwischenzeitlich ein Rekordhoch. SK Hynix gewinnen 1,2 Prozent. An der Technologiebörse Kosdaq war der Handel zwischenzeitlich ausgesetzt, nachdem diese um über 6 Prozent gestiegen war. Auch in Tokio greifen die Anleger bei Chipaktien zu. Advantest fallen gegen die positive Tendenz um 3,1 Prozent, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hat, dass es Opfer eines Hackerangriffs geworden ist. Durchwachsene Arbeitsmarktdaten nährten in Sydney Zinssenkungsspekulationen, wie Händler sagten. Unter den Einzelwerten gewannen Rio Tinto nach Vorlage von Geschäftszahlen 2 Prozent. Brambles und Telstra haben jeweils ihre Dividenden erhöht. Brambles verbesserten sich um 3,7 Prozent und Telstra um 3,6 Prozent.

WALL STREET

INDEX          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
DJIA         49.662,66   +0,3     129,47       49.533,19 
S&P-500       6.881,31   +0,6      38,09        6.843,22 
NASDAQ Comp  22.753,64   +0,8     175,25       22.578,38 
NASDAQ 100   24.898,87   +0,8     197,27       24.701,60 
 
                     Mittwoch   Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,23 Mrd   1,31 Mrd 
Gewinner             1.546      1.436 
Verlierer            1.190      1.309 
Unverändert             92         92 
 

Freundlich - Zum einen sorgten positive Konjunkturdaten für Kauflaune, zum anderen griffen die Anleger auch wieder bei Technologieaktien zu, die zuletzt aus Sorge über negative Folgen von KI-Anwendungen in Abseits geraten waren. Im späten Handel kamen die Kurse von den Tageshochs allerdings zurück, nachdem das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung etwas falkenhaft ausgefallen war und eher keine Neigung der Notenbanker zeigte, die Zinsen zu senken. Aktien aus dem Energiesektor waren gesucht vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Ölpreise. Ihr S&P-500-Subindex verbesserte sich um 2,0 Prozent. Nvidia kletterten um 1,5 Prozent, nachdem die Facebook-Mutter Meta angekündigt hatte, "Millionen" der von Nvidia entwickelten Grafikprozessoren Blackwell und Rubin zu kaufen. Meta schlossen 0,6 Prozent fester. Gesucht waren Aktien von Speichermedienherstellern. Seagate verteuerten sich um 2,0 Prozent und Sandisk um 1,7 Prozent, obwohl die frühere Mutter Western Digital angekündigt hatte, weitere Sandisk-Aktien zu veräußern. Western Digital zogen um 4,4 Prozent an. Palo Alto sackten um 6,8 Prozent ab. Das Cybersicherheitsunternehmen übertraf zwar mit den Quartalszahlen die Erwartungen und hob die Prognose für den Jahresumsatzes an, doch enttäuschte die Gewinnprognose für das laufende Quartal.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt ging es passend zu Konjunkturdaten und Fed-Protokoll mit den Renditen nach oben, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,08 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN                   zuletzt       +/- %      00:00  Mi, 8:10 Uhr   % YTD 
EUR/USD                    1,1797         0,1     1,1786        1,1842   +0,9% 
EUR/JPY                    183,01         0,3     182,41        181,79   -1,4% 
EUR/GBP                    0,8741         0,1     0,8731        0,8733   +0,2% 
GBP/USD                    1,3496        -0,0     1,3499        1,3560   +0,7% 
USD/JPY                    155,13         0,2     154,76        153,51   -2,3% 
USD/KRW                  1.445,47         0,3   1.441,15      1.443,77   +0,0% 
USD/CNY                    6,9344         0,1     6,9276        6,9198   -1,4% 
USD/CNH                    6,8998         0,1     6,8916        6,8834   -1,3% 
USD/HKD                    7,8148         0,0     7,8142        7,8156   +0,4% 
AUD/USD                    0,7059         0,2     0,7045        0,7069   +6,2% 
NZD/USD                    0,5975         0,2     0,5965        0,5996   +5,0% 
BTC/USD                 67.178,70         1,2  66.384,35     67.791,20  -23,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die anziehenden Marktzinsen nach besseren Konjunkturdaten und Fed-Protokoll hievten den Dollar weiter nach oben - der Euro ging zuletzt mit 1,1785 Dollar um. Dazu trug auch eine gewisse Euro-Schwäche bei, nachdem die Financial Times Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von EZB-Chefin Christine Lagarde aufgebracht hatte.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE                   zuletzt      Vortag      +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold                     5.004,85    4.976,98      +0,6%        +27,87  +12,9% 
Silber                      78,34      77,271      +1,4%         +1,07   +2,9% 
Platin                   1.767,99    1.766,29      +0,1%         +1,70   -3,1% 
Kupfer                       5,79        5,80      -0,3%         -0,02   +0,3% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Beim Gold wurde nach dem Rücksetzer vom Vortag wieder zugegriffen. Der Preis erhöhte sich um 2,2 Prozent auf 4.985 Dollar.

ÖL

ROHOEL                    zuletzt  VT-Schluss      +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                   65,20       65,05      +0,2%         +0,15   +8,6% 
Brent/ICE                   70,53       70,35      +0,3%         +0,18  +10,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise holten die Einbußen vom Vortag mehr als wieder auf, sie stiegen um bis zu 5,0 Prozent. Preistreibend wirkten die weiter ergebnislosen US-iranischen Atomverhandlungen. Im Handel wurde daher über die Gefahr eines militärischen Einsatzes der USA spekuliert. "Wir haben eine Situation, die sich wirklich in beide Richtungen entwickeln kann, und wenn es um den Iran geht, ist das für den Ölmarkt ziemlich bedeutsam," sagte Ben Hoff von der Societe Generale. Er verwies auf die Fähigkeit des Irans, die Straße von Hormus zu kontrollieren und den ölproduzierenden Teilen der Welt Schaden zuzufügen. Dazu endeten die Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern ohne Anzeichen für einen Durchbruch, womit russisches Öl zunächst weiter sanktioniert bleiben dürfte.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR +++++

ZINSENTSCHEID PHILIPPINEN

- Zentralbank ändert Einlagensatz auf 4,25% von 4,50%

- Zentralbank ändert Ausleihesatz auf 4,75% von 5,00%

- Zentralbank senkt Leitzins um 25 Basispunkte

VERBRAUCHERPREISE MALAYSIA

- Verbraucherpreise Jan +0,1% gg Vormonat

- Malaysia Verbraucherpreise Jan +1,6% (PROG: +1,6%) gg Vorjahr

MASCHINENBAUAUFTRÄGE JAPAN

- Maschinenbauaufträge Kern Dez +16,8% gg Vj

- Japan/Maschinenbauaufträge Kern Dez +19,1% (PROG: +4,3%) gg Vm

BOOKING

hat für das vierte Quartal einen Gewinn von 1,43 (Vorjahr: 1,07) Milliarden Dollar ausgewiesen. Bereinigt und je Aktie erreichte er 48,80 Dollar, während Analysten mit 48,69 Dollar gerechnet hatten. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 6,35 Milliarden Dollar. Hier lautete der Konsens auf 6,14 Milliarden. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 9 Prozent und die Bruttobuchungen legten um 16 Prozent zu. Booking rechnet für das laufende erste Quartal mit einem Umsatzanstieg von 14 bis 16 Prozent. Für das Gesamtjahr wird ein Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet. Analysten rechneten bislang mit 12 bzw. für das Gesamtjahr mit 9,5 Prozent Wachstum.

DOORDASH

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 19, 2026 01:40 ET (06:40 GMT)

erwartet, dass die Ergebnisse des ersten Quartals durch Pläne für weitere Investitionen in Bereiche wie das Deliveroo- und das internationale Geschäft beeinträchtigt werden. Der Lieferkonzern erwartet ein EBITDA von 675 bis 775 Millionen Dollar. Analysten rechneten zuletzt mit 800,6 Millionen. Das Unternehmen wies für das vierte Quartal einen Gewinn von 213 (141) Millionen Dollar aus, entsprechend 48 Cent je Aktie. Analysten hatten mit 59 Cent gerechnet. Der Umsatz kletterte um 38 Prozent auf 3,96 Milliarden Dollar, verglichen mit Analystenschätzungen von 3,98 Milliarden Dollar.

EBAY

hat im vierten Quartal einen Gewinn von 528 (Vorjahr: 497) Millionen Dollar geschrieben. Bereinigt und je Aktie waren es 1,41 Dollar, mehr als Analysten mit 1,35 Dollar kalkuliert hatten. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 2,97 Milliarden Dollar. Analysten hatten 2,88 Milliarden prognostiziert. Das Bruttowarenvolumen erhöhte sich um 10 Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal rechnet eBay mit einem Umsatz von 3 bis 3,05 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,53 und 1,59 Dollar. Analysten rechneten bislang mit 2,79 Milliarden Dollar bzw. 1,48 Dollar. Ebay teilte außerdem mit, sich mit Etsy auf die Übernahme des Marktplatzes für gebrauchte Kleidung, Depop, geeinigt zu haben. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf 1,2 Milliarden Dollar.

TELSTRA

hat eine höhere Dividende als erwartet angekündigt und den Umfang seines Aktienrückkaufprogramms erweitert. Der größte Telekommunikationskonzern Australiens meldete für die sechs Monate bis Dezember ein bereinigtes EBITDA von 4,19 (3,97) Milliarden Australischen Dollar. Der Nettogewinn stieg um 9,4 Prozent auf 1,12 Milliarden, die Gesamteinnahmen um 0,2 Prozent auf 11,85 Milliarden. Analysten hatten mit einem Nettogewinn von 1,10 Milliarden bei Gesamteinnahmen von 11,82 Milliarden Australischen Dollar gerechnet. Telstra engte seine Prognosespanne für das ganzjährige EBITDA auf 8,2 bis 8,4 Milliarden Australische Dollar ein, von zuvor 8,15 bis 8,45 Milliarden.

RIO TINTO

erzielte 2025 einen Nettogewinn von 9,97 Milliarden US-Dollar nach 11,55 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn belief sich auf 10,87 Milliarden Dollar. Er lag damit nur 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, aber unter einer von Visible Alpha ermittelten Konsenserwartung von rund 11,03 Milliarden Dollar.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros/cln

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