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07:43 Uhr, 13.02.2026

MORNING BRIEFING - USA/Asien

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DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG, 16. Februar: Am Vorabend des chinesischen Neujahrsfests bleiben die Börsen in Seoul und Shanghai geschlossen, in Singapur findet ein verkürzter Handel statt.

An den US-Börsen ruht der Handel wegen des Feiertags Presidents' Day.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Applied Materials hat im ersten Geschäftsquartal dank der stark steigenden Nachfrage im Bereich des Computings für Künstliche Intelligenz (KI) einen höheren Gewinn erzielt. Der Hersteller von Halbleiterausrüstung wies einen Gewinn von 2,03 (Vorjahr: 1,19) Milliarden Dollar aus. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 2,38 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 2,21 Dollar. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 7,01 Milliarden Dollar. Hier hatten Analysten 6,87 Milliarden Dollar prognostiziert. Für das laufende Quartal erwartet Applied Materials einen Umsatz von 7,15 bis 8,15 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie in einer Spanne von 2,44 bis 2,84 Dollar. Die Konsensschätzungen lauteten bislang auf 7,01 Milliarden Dollar bzw. 2,28 Dollar. Die Ergebnisse des Unternehmens seien durch die beschleunigten Investitionen der Branche in das KI-Computing beflügelt worden, sagte Chief Executive Gary Dickerson.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

Keine wichtigen Termine angekündigt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    14:30 Realeinkommen Januar 
 
    14:30 Verbraucherpreise Januar 
          PROGNOSE:   +0,3% gg Vm/+2,5% gg Vj 
          zuvor:      +0,3% gg Vm/+2,7% gg Vj 
          Verbraucherpreise Kernrate 
          PROGNOSE:   +0,3% gg Vm/+2,5% gg Vj 
          zuvor:      +0,2% gg Vm/+2,6% gg Vj 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

                            zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500      6.827,75  -0,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  24.658,25  -0,4% 
S&P/ASX 200 (Sydney)       8.917,60  -1,4% 
Nikkei-225 (Tokio)        52.885,25  -0,0% 
Hang-Seng (Hongk.)        26.521,32  -1,9% 
Shanghai-Comp.             4.091,11  -1,0% 
Kospi (Seoul)              5.507,01  -0,3% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Schwächer - Nach kräftigen Verlusten der Wall Street geht es auch an den meisten Börsen in Asien am Freitag nach einer bislang sehr erfolgreichen Woche nach unten. An der Wall Street hatten wieder Sorgen die Oberhand gewonnen, dass die Einführung von KI negative Nebenwirkungen auf die Geschäftsmodelle vieler Branchen haben könnte. Unter anderem standen auch Aktien von Finanzunternehmen unter Druck, weil befürchtet wird, dass KI das Vermögensverwaltungsgeschäft stören könnte. Die stark technologielastige Börse im südkoreanischen Seoul kann sich der Abwärtstendenz aber entziehen, dort geht die Rekordjagd der vergangenen Tage weiter. Das Schwergewicht Samsung Electronics stützt mit einem Plus von über 3 Prozent. Die Halbleiteraktie SK Hynix zieht um 1,1 Prozent an. Beide Unternehmen dürften aufgrund stark steigender Halbleiterpreise stärkere Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen, erwarten die Analysten von Nomura. Sie haben das Kursziel für SK Hynix angehoben. In Sydney brachen Cochlear um rund 19 Prozent ein, nachdem der Hörimplantate-Hersteller mit seinem Gewinn für das erste Geschäftshalbjahr enttäuscht hatte. Abwärts ging es auch mit den Bankaktien, die an den beiden Vortagen stark gestiegen waren. Nach der Commonwealth Bank und ANZ meldete gleichwohl nun auch Westpax einen starken Gewinnanstieg für das erste Quartal. Im Zuge von Gewinnmitnahmen geben Westpac dennoch um 1,2 Prozent nach und Commonwealth Bank um 1,4 Prozent. ANZ ziehen dagegen um weitere 1,3 Prozent an.

WALL STREET

INDEX          zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA         49.451,98  -1,3%  -669,42      +4,3% 
S&P-500       6.832,76  -1,6%  -108,71      +1,4% 
NASDAQ Comp  22.597,15  -2,0%  -469,32      -0,8% 
NASDAQ 100   24.687,61  -2,0%  -513,65      -0,2% 
 
                     Donnerstag  Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,59 Mrd    1,39 Mrd 
Gewinner               852       1.478 
Verlierer            1.900       1.265 
Unverändert             87          87 
 

Sehr schwach - Vor allem der Technologiesektor zeigte sich schwach. Auslöser waren Aussagen von Cisco. Der Netzwerkausrüster meldete für das zweite Geschäftsquartal zwar Gewinne und Umsätze über den Schätzungen, prognostizierte aber einen anhaltenden Druck auf die Gewinnmargen. Cisco stürzten um 12,3 Prozent ab. Die Bruttomargen hatten sich im zweiten Quartal um 1,2 Prozentpunkte verringert. Aktien anderer Branchen wurden vielfach belastet von Sorgen um mögliche negative Auswirkungen des KI-Booms auf deren Geschäftsmodelle. Daneben sorgte laut Teilnehmern für Zurückhaltung, dass am Freitag Verbraucherpreisdaten zur Veröffentlichung anstehen. Sollte sich die Inflation als hartnäckig hoch erweisen, dürfte sich die Erwartung einer Zinssenkung nach zuletzt starken Arbeitsmarktdaten noch weiter in die Zukunft verschieben, hieß es. Apple sackten um 5 Prozent ab. Anleger sprachen von einer Reihe von Bedenken. So habe die Wettbewerbsbehörde Apple gewarnt, dass das Nachrichtenprodukt des Unternehmens möglicherweise gegen Bundesgesetze verstoße, weil es Nachrichtenartikel von linken Medien bevorzuge und Beiträge konservativerer Publikationen unterdrücke. Dazu dürfte sich das Upgrade des virtuellen Assistenten Siri laut einem Bericht von Bloomberg verzögern.Positiv wurden die Geschäftszahlen von McDonald's aufgenommen. Die Aktie gewann 2,7 Prozent. Bereinigter Gewinn je Aktie und Umsatz lagen über den Erwartungen.

US-ANLEIHEN

Die Zehnjahresrendite reduzierte sich stark um 7,0 Basispunkte auf 4,10 Prozent. Teilnehmer erklärten dies mit verstärkten Umschichtungen aus dem schwachen Aktienmarkt in den vermeintlich sicheren Anleihehafen. Zudem traf eine Auktion 30-jähriger Anleihen auf eine rege Nachfrage, wodurch die Rendite der Langläufer gedrückt wurde.

DEVISEN

                zuletzt       +/- %      00:00  Do, 08:16   % YTD 
EUR/USD          1,1856        -0,1     1,1872     1,1866   +1,1% 
EUR/JPY          181,71         0,2     181,32     181,68   -1,3% 
EUR/GBP          0,8720         0,1     0,8714     0,8713   -0,1% 
GBP/USD          1,3596        -0,2     1,3621     1,3619   +1,2% 
USD/JPY          153,27         0,4     152,71     153,11   -2,3% 
USD/KRW        1.445,20         0,2   1.441,89   1.441,25   +0,3% 
USD/CNY          6,9409         0,1     6,9346     6,9378   -1,2% 
USD/CNH          6,9070         0,1     6,8982     6,9008   -1,0% 
USD/HKD          7,8156        -0,0     7,8162     7,8178   +0,4% 
AUD/USD          0,7053        -0,5     0,7087     0,7115   +6,8% 
NZD/USD          0,6019        -0,2     0,6034     0,6052   +5,0% 
BTC/USD       66.053,50        -0,3  66.250,35  66.922,35  -23,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar zeigte sich erneut wenig bewegt mit einem leicht positiven Unterton. Der Dollarindex rückte um 0,1 Prozent vor. Dass der Dollar in Reaktion auf die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten nicht stärker gestiegen sei, signalisiere eine anhaltend negative Einschätzung des Greenback, sagte Analyst Francesco Pesole von ING. Aufgrund längerfristiger Überlegungen neige der Markt weiterhin dazu, den Dollar bei Aufwertungen zu verkaufen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

         zuletzt      Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold    4.958,40    4.926,50      +0,6%     +31,90  +17,7% 
Silber     76,57      75,175      +1,9%      +1,39  +18,3% 
Platin  1.705,49    1.690,01      +0,9%     +15,48   +3,0% 
Kupfer      5,78        5,79      -0,0%      -0,00   +4,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Gold- und Silber gaben in einem volatilen Handel stark nach. Der Goldpreis fiel um gut 3 Prozent und wieder unter die Marke von 5.000 Dollar je Feinunze. Noch deutlich stärker gab der Silberpreis nach. Fundamental habe das Gold unter den zuletzt zeitlich nach hinten verschobenen Erwartungen einer Zinssenkung gelitten, hieß es.

ÖL

              zuletzt  VT-Schluss      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex       62,54       62,65      -0,2%      -0,11  +12,8% 
Brent/ICE       67,42       67,52      -0,1%      -0,10  +14,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Ein überraschend starker Anstieg der US-Rohölvorräte belastete die Ölpreise. Brent und WTI verbilligten sich um bis zu 2,7 Prozent. Die bislang ausgebliebene Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran habe ebenfalls die Preise gedrückt.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

AIRBNB

hat im vierten Quartal einen höheren Umsatz, aber einen geringeren Gewinn ausgewiesen, nachdem Investitionen in neue Geschäftsfelder die Kosten in die Höhe getrieben hatten.

COCHLEAR

hat für die sechs Monate bis Dezember einen Nettogewinn von 161,5 (Vorjahr: 205,1) Millionen Australischen Dollar gemeldet und rechnet mit einem Jahresgewinn am unteren Ende der Prognosespanne. Verhandlungen über die Preisgestaltung hätten die Einführung des neuesten Hörsystems des Unternehmens verlangsamt, was zu einem Gewinnrückgang von 21 Prozent im ersten Halbjahr beigetragen habe, so das Unternehmen. Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 1,18 Milliarden Australische Dollar, fiel aber währungsbereinigt um 2 Prozent. Analysten hatten einen Nettogewinn von 178,1 Millionen Australischen Dollar bei einem Umsatz von 1,22 Milliarden Australischen Dollar prognostiziert.

NIKE

unterzieht die Marke Converse einer Restrukturierung und deren Belegschaft verkleinert. Informationen über das Ausmaß der Stellenstreichungen sind nicht bekannt.

SOFTBANK

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 13, 2026 01:43 ET (06:43 GMT)

hat den Börsengangsprozess der Tochter Paypay eingeleitet. Der Anbieter einer Zahlungs-App hat bei der US-Börsenaufsicht einen Registrierungsantrag eingereicht. Der exakte Zeitplan und die Preisspanne wurden noch nicht festgelegt.

VERTEX PHARMACEUTICALS

hat im vierten Quartal einen höheren Gewinn verzeichnet. Die anhaltende Nachfrage nach den Mukoviszidose-Therapien des Unternehmens führte zu einem zweistelligen Umsatzwachstum.

WESTPAC

hat im ersten Quartal dank gestiegener Erträge und geringerer Kosten einen höheren Gewinn erzielt. Die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Bank Australiens meldete einen ungeprüften Nettogewinn von 1,9 Milliarden australischen Dollar, was 1,35 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der beiden vorangegangenen Geschäftsquartale und von etwa 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

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