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07:30 Uhr, 26.02.2026

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Nvidia hat im ersten Geschäftsquartal bei Umsatz und Gewinn Rekordniveaus verzeichnet. Dies könnte Bedenken hinsichtlich einer möglichen Blasenbildung bei Künstlicher Intelligenz (KI) zerstreuen, die in den vergangenen Monaten die Märkte immer wieder verunsichert hatte. Die Aktie zeigte sich nachbörslich von Zahlen und Ausblick wenig bewegt. Das KI-Dickschiff berichtete über einen Nettogewinn im vierten Quartal von 43 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, bei einem Umsatz von 68,1 Milliarden Dollar, was einem Plus von 20 Prozent entspricht. Analysten hatten 37,5 bzw. 66,1 Milliarden Dollar prognostiziert.

Nvidia rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von 78 Milliarden Dollar rechnet, deutlich mehr als von Analysten prognostizierte 72,9 Milliarden, sowie mit einer Bruttomarge von 75 Prozent, was leicht über der Prognose der Wall Street liegt.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

MUNICH RE (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Schaden-Kosten-Quote in Prozent):

                                   PROG   PROG  PROG 
4. QUARTAL                         4Q25   ggVj  Zahl    4Q24 
Versicherungsumsatz (brutto)     15.300  -0,1%    15  15.320 
Anlageergebnis                    1.533    +4%    15   1.467 
Operatives Ergebnis               1.437   -12%    15   1.637 
Ergebnis nach Steuern             1.030    +5%    15     979 
Ergebnis je Aktie                  8,10    +7%    15    7,54 
Schaden-Kosten-Quote               82,8     --    15    83,5 
 

SCOUT24 (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

                       PROG  PROG  PROG 
4. QUARTAL 2025        4Q25  ggVj  Zahl  4Q24 
Umsatz                  167  +14%     9   147 
EBITDA*                 105  +15%    10    91 
EBITDA-Marge*          63,0    --     9  62,0 
Ergebnis nach Steuern    54  +41%     6    38 
Ergebnis je Aktie      0,78  +47%     5  0,53 
* aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 

AIXTRON (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

                               PROG   PROG  PROG 
4. QUARTAL                     4Q25   ggVj  Zahl  4Q24 
Auftagseingang                  157  -0,3%     7   157 
Umsatz                          173   -24%    10   227 
EBIT                             50   -30%    10    71 
EBIT-Marge                       29     --    10    31 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    38   -30%     8    53 
Ergebnis je Aktie              0,33   -30%    10  0,47 
 

FLATEXDEGIRO (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro):

                     PROG  PROG  PROG 
4. QUARTAL           4Q25  ggVj  Zahl  4Q24 
Umsatz                144  +13%    10   127 
Provisionserträge      95  +23%    10    77 
Zinserträge            43   -3%    10    45 
EBITDA                 71  +40%    10    50 
Konzernergebnis        42  +63%    10    26 
 

PUMA (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

                                PROG  PROG  PROG 
4. QUARTAL                      4Q25  ggVj  Zahl   4Q24 
Umsatz                         1.385  -36%    10  2.151 
EBIT bereinigt                  -255    --     9     86 
EBIT-Marge bereinigt           -18,4    --    --    4,0 
EBIT                            -325    --    10     86 
EBIT-Marge                     -23,5    --    10    4,0 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   -358    --     9     24 
Ergebnis je Aktie              -2,29    --     8   0,16 
 

Weitere Termine:

05:00 DE/Adtran Networks SE, Jahresergebnis

06:45 FR/Axa SA, Jahresergebnis (11:00 PK; 09:00 Analystenkonferenz)

07:00 NL/ING Groep NV, Geschäftsbericht

07:00 DE/Hamborner Reit AG, vorläufiges Jahresergebnis (11:00 Analysten- und Pressekonferenz)

07:30 AT/Erste Group Bank AG, Jahresergebnis (11:00 BI-PK; 09:00 Analystenkonferenz)

07:30 FR/Schneider Electric SE, Jahresergebnis (08:30 Analysten- und Pressekonferenz)

07:30 DE/Baader Bank AG, vorläufiges Jahresergebnis

07:30 DE/Befesa SA, vorläufiges Jahresergebnis (09:00 Analystenkonferenz)

07:30 FR/Bouygues SA, Jahresergebnis

07:45 IT/Eni SpA, vorläufiges Jahresergebnis

08:00 GB/London Stock Exchange Group plc (LSE), vorläufiges Jahresergebnis

08:00 GB/Rolls-Royce plc, Jahresergebnis

08:00 NL/Stellantis NV, Jahresergebnis

10:00 DE/Freenet AG, Telefonkonferenz zum vorläufigen Jahresergebnis

10:00 DE/Siemens Energy AG, HV

10:00 DE/Douglas AG, HV

12:00 IT/Intesa Sanpaolo SpA, ausführliches Jahresergebnis

18:05 FR/Saint-Gobain SA, Jahresergebnis

Im Tagesverlauf:

- DE/SAP SE, Geschäftsbericht

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Datagroup     0,04 EUR 
 

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-EU 
    10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Januar 
          Geldmenge M3 
          PROGNOSE:     +2,9% gg Vj 
          zuvor:        +2,8% gg Vj 
 
    11:00 Index Wirtschaftsstimmung Februar 
          Wirtschaftsstimmung Eurozone 
          PROGNOSE:     99,8 
          zuvor:        99,4 
          Industrievertrauen Eurozone 
          PROGNOSE:     -6,1 
          zuvor:        -6,8 
          Verbrauchervertrauen Eurozone 
          PROGNOSE:         -12,2 
          Vorabschätzung:   -12,2 
          zuvor:            -12,4 
 
-US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 215.000 
          zuvor:    206.000 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               25.158,00   -0,2 
E-Mini-Future S&P-500      6.949,25   -0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.325,50   -0,2 
Topix (Tokio)              3.878,21   +0,9 
Hang-Seng (Hongk.)        26.534,93   -0,9 
Shanghai-Comp.             4.138,61   -0,2 
 
Mittwoch: 
INDEX               zuletzt  +/- % 
DAX               25.175,94   +0,8 
DAX-Future        25.264,00   +0,8 
XDAX              25.223,76   +0,2 
MDAX              31.431,62   +0,1 
TecDAX             3.749,00   +0,9 
SDAX              17.958,54   +0,4 
Euro-Stoxx-50      6.173,32   +0,9 
Stoxx-50           5.295,94   +0,8 
Dow-Jones         49.482,15   +0,6 
S&P-500            6.946,13   +0,8 
Nasdaq Composite  23.152,08   +1,3 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit kleinen Verlusten in den Handel am Donnerstag starten. Die mit großer Spannung erwarteten Zahlen von Nvidia kommen offenbar nicht wie eine Art erhoffter Befreiungsschlag an. Gleichwohl sind die Quartalszahlen und auch der Ausblick des Chipherstellers besser ausgefallen als erwartet. Die Nvidia-Aktie reagierte nachbörslich auf die Zahlen kaum. Derweil gaben Salesforce nachbörslich deutlicher nach um rund 5 Prozent, weil der Ausblick des SAP_Wettbewerbers enttäuschte, wohingegen die Quartalszahlen auch hier besser ausfielen als erwartet. CEO Marc Benioff betonte in einer Telefonkonferenz, er lasse sich von dem Ausverkauf bei Softwareunternehmen in den letzten Wochen nicht beirren. "Dies ist nicht unsere erste SaaS-Apokalypse", so Benioff. Akzente könnten am Berichtstag von der Geopolitik ausgehen. Vertreter der USA und des Irans treffen sich wieder zu Gesprächen in Genf. Unternehmensseitig steht den Marktteilnehmern wieder eine Flut von Quartalszahlen bevor.

Fester - Unterstützung kam von günstigen Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Kein Störfeuer ging von der Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation aus. Schwache deutsche GfK-Konsumklimadaten bewegten ebenso wenig wie die wie erwartet ausgefallene Revision des deutschen BIP im vierten Quartal 2025. Unterstützung kam von Im Blick hatten die Anleger die mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia nach Börsenschluss in den USA. Der Subindex der Rohstoffaktien war klarer Tagessieger und erhöhte sich um 2,9 Prozent. Dagegen verlor der Sektor der Lebensmittel- und Getränkehersteller 2,0 Prozent nach enttäuschenden Zahlen von Diageo (-12,7%). Der Getränkekonzern senkte aufgrund der US-Schwäche die Dividende, um einen Sanierungsplan zu finanzieren. Im Fahrwasser fielen Pernod Ricard und Remy Cointreau um bis zu 7,9 Prozent. Leonardo reduzierten sich um 3,8 Prozent. Hier dürften nach guten Zahlen Gewinne mitgenommen worden sein, hieß es. HSBC schossen um 7,9 Prozent nach oben nach übertroffenen Erwartungen.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fester - Fresenius gewannen nach Zahlen 1,5 Prozent, nachdem die Aktie zunächst noch klar negativ darauf reagiert hatte. Die Analysten von Morgan Stanley sprachen von durchwachsenen Geschäftszahlen mit positiven Aspekten. Eon verteuerten sich nach im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Zahlen und Ausblick um 3,5 Prozent. Für Heidelberg Materials ging es nach Zahlen 0,4 Prozent nach unten. Laut Raiffeisen überzeugte der Umsatz erneut nicht auf ganzer Linie. Auto1 brachen um 18,2 Prozent ein. Analysten monierten den EBITDA-Ausblick. Nordex legte Viertquartalszahlen vor, die laut Jefferies querbeet hervorragend ausfielen. Die Aktie schoss um über 17 Prozent nach oben.

XETRA-NACHBÖRSE

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 26, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Allianz reagierten kaum auf ein neues Aktienrückkaufprogramm (siehe unten). Nach der Vorlage von durchwachsenen Geschäftszahlen fielen Freenet um 2,2 Prozent. Das Unternehmen will erneut die Dividende erhöhen. Gerresheimer sackten um 11 Prozent ab. Wie das Unternehmen am frühen Abend mitteilte, will die BaFin die Prüfung des Konzernabschlusses 2024 erweitern und eine Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025 einleiten. Einhell wurden 1,7 Prozent höher gestellt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 2025 ein Rekordergebnis vor Ertragssteuern erzielt und mit dem Konzernergebnis die eigene Prognose übertroffen.

USA - AKTIEN

Fester - Bei den nach Handelsende anstehenden Quartalszahlen von Nvidia habe der Markt auf neuerlichen Rekordzahlen gesetzt, hieß es. Die Nvidia-Aktie legte um 1,6 Prozent zu. Salesforce gewannen - ebenfalls vor der Zahlenvorlage - 3,5 Prozent. First Solar knickten um 13,6 Prozent ein, nachdem das Photovoltaik-Unternehmen mit den Ergebnissen für das vierte Quartal die Erwartungen verfehlt hatte. Zudem gab First Solar einen schwachen Umsatzausblick. Workday drehten nach anfangs deutlichen Verlusten ins Plus und gewannen 2,3 Prozent. Der Anbieter von Personalverwaltungssoftware hatte gleichwohl die Erwartungen des Marktes verfehlt. Mehrere Analysten bestätigten dennoch ihre positiven Einschätzungen zu der Aktie. Das Board von Warner Bros. Discovery (-0,8%) will in weiteren Gesprächen mit Paramount (-2,2%) ausloten, ob das Paramount-Übernahmeangebot besser ist als die bereits erzielte Vereinbarung mit Netflix. Netflix schnellten um 6 Prozent nach oben. Offenbar setze der Markt darauf, dass Netflix nicht zum Zug kommen werde, hieß es.

USA - ANLEIHEN

Angesichts der guten Stimmen am Aktienmarkt waren Anleihen nicht gefragt. Sinkende Kurse ließen die Rendite zehnjähriger Titel um rund 2 Basispunkte auf 4,05 Prozent steigen.

+++++ DEVISENMARKT +++++

               zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Mi, 18:57 
EUR/USD         1,1816   +0,1    0,0007          1,1809     1,1808 
EUR/JPY         184,35   -0,2   -0,2900        184,6400   184,5900 
EUR/CHF         0,9123   -0,0   -0,0003          0,9126     0,9120 
EUR/GBP         0,8716   +0,1    0,0009          0,8707     0,8708 
USD/JPY         155,99   -0,2   -0,3400        156,3300   156,3300 
GBP/USD         1,3552   -0,0   -0,0004          1,3556     1,3555 
USD/CNY         6,8349   -0,5   -0,0343          6,8692     6,8692 
USD/CNH         6,8318   -0,3   -0,0224          6,8542     6,8539 
AUS/USD         0,7126   +0,0    0,0003          0,7123     0,7117 
Bitcoin/USD  68.373,34   -0,8   -565,62       68.938,96  68.655,05 
 

Der Dollar gab etwas nach, der Euro legte auf rund 1,1810 Dollar im US-Handel zu.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

            zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold       5.195,67   +0,5     25,04        5.170,63 
Silber        89,29   -0,1     -0,13           89,42 
Platin     2.293,07   +0,3      6,47        2.286,60 
 

Für den Goldpreis ging es nach oben, womit ein Teil der Vortagesabgaben wieder aufgeholt wurde. Die Feinunze verteuerte sich um 1 Prozent auf 5.200 Dollar. Die Unsicherheit über die US-Handelspolitik sowie geopolitische Risiken im Nahen Osten stützten die Nachfrage nach sicheren Häfen weiter, erklärten Marktteilnehmer. Silber legte noch stärker zu, nämlich um 4 Prozent. Grund dafür seien die Unruhen in Mexiko nach dem Tod des Drogenkartellanführers "El Mencho", hieß es. Denn Mexiko sei ein wichtiger Silberlieferant.

ÖL

             zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex      65,45   +0,1      0,03           65,42 
Brent/ICE      71,01   +0,2      0,16           70,85 
 

Die Ölpreise kamen etwas zurück, nachdem ein überraschend starker Aufbau der US-Rohölvorräte gemeldet wurde. Der Preis für ein Barrel US-Rohöl der Sorte WTI sank um 0,3 Prozent. Auf der anderen Seite stützten aber Befürchtungen, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskalieren könnte, so Beobachter.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

JAPAN - Geldpolitik

Die Bank of Japan sollte nach Meinung ihres Lenkungsratsmitglieds Hajime Takata die Zinsen eher früher als später anheben, nachdem die Deflation endgültig überwunden sei. "Ich bin der Meinung, dass die Bank einen Gang höher schalten und in ihrer Kommunikation davon ausgehen sollte, dass das Preisstabilitätsziel fast erreicht ist", sagte er.

SÜDKOREA - Gledpolitik

Die südkoreanische Notenbank hat ihren Leitzins zum sechsten Mal in Folge stabil gehalten. Die Notenbank hob zudem ihre Wachstumsprognosen für die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens an. Sie erwartet nun, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2026 um 2,0 Prozent wachsen wird, verglichen mit ihrer November-Prognose von 1,8 Prozent. Für das nächste Jahr prognostiziert sie ein Wachstum von 1,8 Prozent, verglichen mit ihrer früheren Schätzung von 1,9 Prozent.

ALLIANZ

Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Combined Ratio in Prozent):

                                     BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL                          4Q25  ggVj    4Q25   ggVj   4Q24 
Operatives Ergebnis Konzern        4.297   +3%   4.280    +3%   4.174 
- Schaden-Unfall                   2.134  +10%   2.135   +10%   1.948 
- Leben/Kranken                    1.364   -4%   1.382    -3%   1.424 
- Asset Management                   928   -1%     937  -0,5%     941 
Ergebnis nach Steuern/Dritten      2.664   +8%   2.653    +7%   2.472 
Ergebnis je Aktie                   6,98   +9%    7,17   +12%    6,41 
Combined Ratio Schaden-Unfall       93,6    --    93,3     --    94,7 
 

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 17,10 Euro bekommen und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr stellt die Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden Euro in Aussicht, wobei eine Abweichung von 1 Milliarde Euro nach oben oder unten möglich ist.

ALLIANZ

legt ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro auf. Der Rückkauf soll im März beginnen und bis Jahresende abgeschlossen sein. Die betreffenden Aktien sollen eingezogen werden.

DEUTSCHE TELEKOM

Nachfolgend die Zahlen und die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):

                                       BERICHTET     PROG PROG 
4. Quartal 2025                       4Q25  ggVj     4Q25 ggVj    4Q24 
Umsatz                              31.720   +3%   31.275  +1%  30.932 
EBITDA AL bereinigt                 10.833   +2%   10.718  +1%  10.632 
Erg nach Steuern/Dritten berein.     2.131   -9%    2.166  -8%   2.346 
Ergebnis nach Steuern/Dritten        1.722  -59%       --   --   4.182 
Ergebnis je Aktie bereinigt           0,44   -8%     0,44  -7%    0,48 
Free Cashflow AL                     3.397  -16%    3.406 -15%   4.030 
Umsatz Deutschland                   6.758   +3%    6.545  -1%   6.579 
Umsatz USA                          20.936   +2%   20.762  +1%  20.462 
Umsatz Europa                        3.303   +3%    3.268  +2%   3.205 
Umsatz Systemgeschaeft               1.066   +3%    1.068  +3%   1.039 
EBITDA AL bereinigt Deutschland      2.721   +2%    2.725  +3%   2.656 
EBITDA AL bereinigt USA              7.135   +0%    6.994  -2%   7.131 
EBITDA AL bereinigt Europa           1.132   +5%    1.127  +5%   1.074 
EBITDA AL bereinigt Systemgeschaeft    124  +22%      106  +4%     102 
 

Die Deutsche Telekom hat ihren Wachstumskurs im vierten Quartal 2025 fortgesetzt und für das laufende Jahr weiteres Wachstum in Aussicht gestellt. Das bereinigte EBITDA AL sieht der DAX-Konzern auf rund 47,4 Milliarden Euro steigen. Der Free Cashflow AL soll auf rund 19,8 Milliarden Euro zulegen. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie plant die Telekom mit rund 2,20 Euro.

FREENET

Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro):

                           BERICHTET   PROG   PROG 
4. QUARTAL               4Q25   ggVj   4Q25   ggVj   4Q24 
Umsatz                    612    -7%    648    -1%    656 
EBITDA bereinigt          120    -5%  130,7    +3%    127 

Freenet erhöht das fünfte Mal in Folge die Dividende und zwar um 5,1 Prozent auf 2,07 Euro. Zudem erhöht der Konzern wegen der guten Entwicklung bei waipu.tv die mittelfristigen Ambitionen 2028 und führt temporär eine Mindestdividende ein.

HENSOLDT

Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Dividende in Euro):

                          BERICHTET   PROG  PROG 
GESAMTJAHR               Gj25  ggVj   Gj25  ggVj   Gj24 
Auftragseingang         4.710  +62%  4.552  +57%  2.904 
Umsatz                  2.455  +10%  2.496  +11%  2.240 
EBITDA bereinigt          452  +12%    460  +13%    405 
EBITDA-Marge bereinigt   18,4    --   18,4    --   18,1 
Dividende je Aktie       0,55  +10%   0,59  +18%   0,50 
 

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Konzern mit einem Konzernumsatz von etwa 2,750 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei 18,5 bis 19 Prozent liegen. Die Book-to-Bill-Verhältnis wird weiter zwischen 1,5 bis 2,0 (2025: 1,9) erwartet.

KION

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 26, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)

Nachfolgend die Zahlen und die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

                                BERICHTET    PROG  PROG 
GESAMTJAHR 2025                Gj25  ggVj    Gj25  ggVj    Gj24 
Auftragseingang              11.705  +13%  11.839  +15%  10.321 
Umsatz                       11.297   -2%  11.241   -2%  11.503 
EBIT bereinigt                  789  -14%     795  -13%     917 
EBIT-Marge bereinigt            7,0    --     7,1    --     8,0 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   230  -36%     238  -34%     360 
Ergebnis je Aktie              1,75  -36%    1,82  -34%    2,75 
Free Cashflow                   709   +1%     587  -16%     702 
Dividende je Aktie             0,62  -24%    0,64  -22%    0,82 
 

Kion hat im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur wie erwartet deutlich weniger verdient, rechnet für 2026 aber wieder mit moderatem Umsatzwachstum und einem deutlich steigenden operativen Gewinn. Basis dafür sind der zuletzt starke Auftragseingang und die Sparmaßnahmen. Die Aktionäre müssen sich mit einer deutlich niedrigeren Dividende begnügen. Vorgeschlagen sind 62 statt wie im Vorjahr 82 Cent je Aktie. 2026 kalkuliert Kion mit einem Umsatz zwischen 11,4 und 12,3 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT zwischen 850 Millionen und 1,04 Milliarden Euro.

GERRESHEIMER

Die Bafin will die im September 2025 eingeleitete Anlassprüfung des offengelegten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023/2024 erweitern und zudem eine Anlassprüfung des veröffentlichten verkürzten Konzernzwischenabschlusses für den Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 31. Mai 2025 einleiten.

NORMA

legt ein Aktienrückkaufprogramm auf und kauft eigene Aktien für bis zu 52,9 Millionen Euro zurück. Insgesamt will das Unternehmen bis zu 3,19 Millionen Aktien zum Preis von 16,59 Euro das Stück erwerben. Das entspricht 10 Prozent des Grundkapitals.

PIRELLI

rechnet für dieses Jahr mit einer weitgehend stabilen Entwicklung, nachdem das Unternehmen seine Ziele für 2025 erreicht hat. Der Reifenhersteller erzielte 2025 einen Umsatz von 6,78 Milliarden Euro. Dieser lag auf Vorjahresniveau, entsprach aber der Unternehmensprognose und übertraf die Erwartungen der Analysten leicht. Die bereinigte operative Marge lag im Gesamtjahr bei 16 Prozent, nach 15,7 Prozent im Vorjahr, und entsprach damit ebenfalls der Unternehmensprognose.

SALESFORCE

hat einen Quartalsgewinn von 1,87 (Vorjahr: 1,82) Milliarden Dollar erzielt. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte laut Factset 3,81 Dollar und übertraf die Konsensschätzung von 3,05 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 11,20 Milliarden Dollar. Analysten hatten 11,19 Milliarden Dollar prognostiziert. Salesforce rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum, das in etwa der Rate des Vorjahres entspricht. CEO Marc Benioff sagte, er lasse sich von dem Ausverkauf bei Softwareunternehmen in den letzten Wochen nicht beirren. Dieser sei von der Sorge getrieben gewesen, dass KI-Unternehmen Softwaredienste ersetzen würden. "Dies ist nicht unsere erste SaaS-Apokalypse", sagte Benioff. Für das neue Geschäftsjahr erwartet Salesforce einen Jahresumsatz von 45,8 bis 46,2 Milliarden Dollar, während Analysten bislang 46,11 Milliarden prognostizierten. Das Unternehmen rechnet mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 13,11 bis 13,19 Dollar. Die Konsenserwartung liegt bei 13,15 Dollar.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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