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07:38 Uhr, 25.02.2026

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Eon hat im vergangenen Jahr seine Prognose erfüllt und die Markterwartungen übertroffen. Der Energieversorger legte neue Ziele bis 2030 vor, die höhere Investitionen vorsehen und einen weiteren Anstieg der Gewinne. Die neue Planung sieht Gesamtinvestitionen von 48 Milliarden Euro für den Zeitraum 2026 bis 2030 vor, steht aber unter der Voraussetzung, dass es "adäquate regulatorische Rahmenbedingungen" gibt. Für die Fünfjahresperiode 2024 bis 2028 hatte sich Eon 43 Milliarden Euro an Gesamtinvestitionen vorgenommen. Allein im vergangenen Jahr hat der Konzern 8,5 Milliarden Euro investiert. Davon erwartet sich der Verteilnetzbetreiber mittelfristig einen deutlichen Ergebnisanstieg: So soll das bereinigte Konzern-EBITDA im Jahr 2030 auf rund 13 Milliarden Euro und der bereinigte Konzernüberschuss auf rund 3,8 Milliarden Euro steigen. Für das laufende Jahr rechnet Eon mit einem bereinigten Konzern-EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss im Bereich von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro. Beide Kennziffern passt Eon ab 2026 um temporäre regulatorische Effekte im Netzgeschäft an. Verglichen mit den entsprechend angepassten Vorjahreswerten sei das das Vorjahresniveau.

Nachfolgend die Geschäftsjahreszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro):

                                BERICHTET   PROG  PROG 
GESAMTJAHR                     Gj25  ggVj   Gj25  ggVj   Gj24 
EBITDA bereinigt              9.849   +9%  9.782   +8%  9.049 
Konzernüberschuss bereinigt   3.022   +6%  2.992   +5%  2.856 
Ergebnis je Aktie bereinigt    1,16   +6%   1,12   +3%   1,09 
Dividende je Aktie             0,57   +4%   0,57   +4%   0,55 
 

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

AUTO1 (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

                          PROG   PROG   PROG 
4. QUARTAL                4Q25   ggVj   Zahl   4Q24 
Umsatz                   2.078   +22%      8  1.700 
Bruttogewinn               252   +25%      8    201 
EBITDA bereinigt            45   +20%      8     37 
EBITDA-Marge bereinigt     2,2     --      8    2,2 
Ergebnis nach Steuern       18   +23%      8     15 
 

FREENET (18:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

                                   PROG  PROG  PROG 
4. QUARTAL                         4Q25  ggVj  Zahl   4Q24 
Umsatz                              648   -1%     8    656 
EBITDA                            131,3   -5%     8    138 
EBITDA bereinigt                  130,7   +3%     8    127 
Ergebnis nach Steuern/Dritten        76  +23%     5     61 
Ergebnis je Aktie unverwässert     0,66  +27%     5   0,52 
Free Cashflow                        77   +7%     8     72 
 

Weitere Termine:

05:00 GB/HSBC Holdings plc, Jahresergebnis (08:45 Analystenkonferenz)

07:00 NL/ASML Holding NV, Geschäftsbericht

07:45 NL/Ahold Delhaize NV, Geschäftsbericht

08:00 GB/Diageo plc, Ergebnis 1H

08:00 NL/Wolters Kluwer NV, Jahresergebnis

08:00 GB/Haleon plc, Jahresergebnis

09:00 ES/Iberdrola SA, Jahresergebnis

09:00 GB/Aston Martin Lagonda Global Holdings plc, Jahresergebnis

10:00 DE/Thyssenkrupp Nucera AG & Co. KGaA, HV

14:00 ES/Banco Santander SA, Investorentag und Strategie-Update

18:00 IT/Pirelli & C. SpA, vorläufiges Jahresergebnis

22:05 US/Salesforce.com Inc, Ergebnis 4Q

22:20 US/Nvidia Corp, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-DE 
    08:00 BIP (2. Veröffentlichung) Q4 
          kalender- und saisonbereinigt gg Vq 
          PROGNOSE:     +0,3% gg Vq 
          1. Veröff.:   +0,3% gg Vq 
          3.Quartal:     0,0% gg Vq 
          kalenderbereinigt gg Vj 
          PROGNOSE:     +0,4% gg Vj 
          1. Veröff.:   +0,4% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,3% gg Vj 
 
          GfK-Konsumklimaindikator März 
          PROGNOSE:    -23,0 
          zuvor:       -24,1 
 
-FR 
    08:45 Verbrauchervertrauen Februar 
          PROGNOSE:     90 
          zuvor:        90 
 
-EU 
    11:00 Verbraucherpreise Januar 
          Eurozone 
          PROGNOSE:         -0,5% gg Vm/+1,7% gg Vj 
          Vorabschätzung:   -0,5% gg Vm/+1,7% gg Vj 
          zuvor:            +0,2% gg Vm/+2,0% gg Vj 
          Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
          PROGNOSE:         -1,1% gg Vm/+2,2% gg Vj 
          Vorabschätzung:   -1,1% gg Vm/+2,2% gg Vj 
          zuvor:            +0,3% gg Vm/+2,3% gg Vj 
 
-US 
    16:00 Neubauverkäufe Januar 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               25.075,00   +0,1 
E-Mini-Future S&P-500      6.908,75   +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.053,50   +0,1 
Topix (Tokio)              3.843,16   +0,7 
Hang-Seng (Hongk.)        26.706,93   +0,4 
Shanghai-Comp.             4.142,37   +0,6 
 
 
Dienstag: 
DAX               24.986,25  -0,0% 
DAX-Future        25.084,00  +0,2% 
XDAX              25.041,69  +0,2% 
MDAX              31.409,50  +0,1% 
TecDAX             3.715,26  +0,7% 
SDAX              17.890,98  +0,2% 
Euro-Stoxx-50      6.116,60  +0,0% 
Stoxx-50           5.255,21  +0,2% 
Dow-Jones         49.174,50  +0,8% 
S&P-500            6.890,07  +0,8% 
Nasdaq Composite  22.863,68  +1,0% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit kleinen Aufschlägen in den Handel am Mittwoch starten. Die Vorgaben der Wall Street und aus Asien sind positiv - besonders für Technologieaktien. Im Blick haben die Anleger die wie üblich mit großer Spannung erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia, am Abend nach Börsenschluss in den USA. Gerechnet wird mit dem 14. Gewinnanstieg in Serie bei dem KI-Flaggschiff. Unternehmensseitig kommen wieder mehr Impulse. Unter anderem kommen am Berichtstag Zahlen von den DAX-Unternehmen Fresenius, Heidelberg Materials und Eon.

Rückblick: Wenig verändert - Stützend wirkte am Nachmittag, dass sich die Wall Street deutlicher nach oben bewegte. Übergeordnete und tendenziell belastende Themen waren weiter das US-Zoll-Chaos, die Gefahr einer US-Militärintervention im Iran sowie anhaltende Sorgen über disruptive Wirkungen von KI-Anwendungen. Dazu hatten die Akteure bereits die Nvidia-Geschäftszahlen am späten Mittwoch im Blick.. Sie dürften nicht nur für Halbleiter- und Wachstumsaktien, sondern den gesamten Markt Impulse liefern. Europaweit waren im Vorfeld Halbleiteraktien stark gesucht., wobei besonders die Kurse kleinerer Branchenungternehmen zulegten. Elmos schossen um 11,3 Prozent nach oben. Zwar büßte das Unternehmen 2025 bei nur leichtem Wachstum deutlich an Gewinn und Marge ein, rechnet aber für das neue Geschäftsjahr mit einer Rückkehr zu strukturellem Wachstum. Suss Microtec und Aixtron verteuerten sich um bis zu 6,2 Prozent. ASML oder Infineon kamen um knapp 2 Prozent voran. Verkauft wurden Bankaktien, der Stoxx-Branchenindex verlor 1,3 Prozent. Im Handel wurde auf die zuletzt gesunkenen Marktzinsen verwiesen, die ungünstig sind für das traditionelle Kreditgeschäft. Aber Meldungen über die Qualität am US-Kreditmarkt wurden als Bremser ausgemacht. Jamie Dimon zufolge, CEO von JP Morgan, gibt es momentan Parallelen zur Finanzkrise 2008.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Wenig verändert - Trotz überzeugender Zahlen verloren FMC 7,5 Prozent. Belastend wirkte der Ausblick. Der Dialysedienstleister sieht auch in diesem Jahr noch keine Trendwende auf dem für ihn wichtigen US-Markt. Die Fresenius-Aktie verbilligte sich um 2,6 Prozent. Auch bei MTU Aero enttäuschte der Ausblick, der Kurs sackte um 6,6 Prozent ab. Speziell die Prognose für den freien Cashflow kam schlecht an. SFC Energy rechnet für 2026 erneut mit merklichem Umsatzwachstum und steigenden Gewinnen. Der Kurs des Brennstoffzellenherstellers schnellte um 9,6 Prozent nach oben.

XETRA-NACHBÖRSE

Jost Werke verloren gut 5 Prozent, nachdem das Unternehmen am Abend eine Kapitalerhöhung angekündigt hatte. Max Automation wurden 1,3 Prozent höher gestellt. Das Unternehmen bekommt einen neuen CEO.

USA - AKTIEN

Fester - Nach dem Rücksetzer am Vortag kam es zu einer Gegenbewegung. Die Verunsicherung der Anleger wegen der US-Zollpolitik und potenziell disruptiver Einflüsse der KI auf Unternehmen und Wirtschaft habe etwas nachgelassen, sagten Händler. Unterstützung kam auch vom Index des Verbrauchervertrauens, der im Februar stärker stieg als erwartet. AMD gewannen 8,8 Prozent. Meta kauft KI-Rechenleistung im Umfang von 6 Gigawatt von dem Chiphersteller. Die Vereinbarung hat einen Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar und könnte dazu führen, dass Meta bis zu 10 Prozent der AMD-Aktien besitzt. Meta tendierten gut behauptet. Fedex stiegen um 0,7 Prozent. Der Logistikkonzern fordert nach dem Zollurteil gegen die US-Regierung eine vollständige Erstattung der gezahlten Handelszölle zuzüglich Zinsen. Home Depot gewannen 2 Prozent nach besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen. Eli Lilly verloren 1,5 Prozent mit der Nachricht, dass der Wettbewerber Novo Nordisk die US-Listenpreise für seine beliebten Medikamente zur Gewichtsreduktion und gegen Diabetes senken will. Warner Bros. Discovery stiegen um 0,8 Prozent, nachdem nun das avisierte erhöhte Übernahmegebot von Paramount (-1,6%) eingegangen ist. Die Offerte werde nun geprüft, so Warner. Die Aktie des bisherigen Übernahmefavoriten Netflix legte um 2,7 Prozent zu.

USA - ANLEIHEN

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 25, 2026 01:38 ET (06:38 GMT)

Am Anleihemarkt tat sich wenig. Marktteilnehmer sprachen von etwas nachlassendem Sicherheitsbedürfnis der Anleger. Die Rendite im Zehnjahresbereich stieg um knapp 1 Basispunkt auf 4,03 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++

               zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Di, 19:04 
EUR/USD         1,1803   +0,3    0,0032          1,1771     1,1782 
EUR/JPY         183,72   +0,1    0,1900        183,5300   183,5200 
EUR/CHF         0,9115   +0,1    0,0006          0,9109     0,9112 
EUR/GBP         0,8725   +0,0    0,0001          0,8724     0,8717 
USD/JPY         155,64   -0,2   -0,2400        155,8800   155,7500 
GBP/USD         1,3522   +0,3    0,0035          1,3487     1,3514 
USD/CNY         6,8705   -0,2   -0,0125          6,8830     6,8830 
USD/CNH         6,8659   -0,2   -0,0126          6,8785     6,8786 
AUS/USD         0,7111   +0,8    0,0056          0,7055     0,7063 
Bitcoin/USD  65.070,42   +1,6  1.014,32       64.056,10  64.259,98 
 

Der Dollar zeigte sich nach den leichten Abgaben am Vortag etwas fester. Der Dollarindex verbesserte sich um 0,2 Prozent, der Euro kam leicht auf 1,1775 Dollar zurück. Im asiatisch dominierten Handel am Mittwoch zieht der Austral-Dollar deutlicher an, nachdem Inflationszahlen aus Down Under Zinserhöhungssepkulationen ausgelöst haben.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

          zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold     5.191,38   +0,8     43,58        5.147,80 
Silber      90,55   +3,7      3,22           87,33 
Platin   2.276,25   +5,0    108,30        2.167,95 
 

Der Goldpreis gab einen Teil der Vortagesaufschläge wieder ab. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,5 Prozent auf 5.152 Dollar. Teilnehmer verwiesen auf Gewinnmitnahmen. Dennoch "bleibt Gold über 5.000 US-Dollar je Unze, wobei weiteres Aufwärtspotenzial wahrscheinlich ist, weil geopolitische Risiken fortbestehen, sich die Fragen zur Unabhängigkeit der Fed verschärfen und Anleger weiterhin aus Staatsanleihen und wichtigen Währungen umschichten", sagte Analyst Soojin Kim von MUFG.

ÖL

              zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex       65,93   +0,5      0,30           65,63 
Brent/ICE       70,97   +0,3      0,20           70,77 
 

Die Ölpreise zeigten sich im US-Handel volatil. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich zum Settlement um 1 Prozent auf 65,63 Dollar, machte im nachfolgenden Handel die Verluste jedoch wieder wett. Hier liege der Fokus weiter auf den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, hieß es.

+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++

USA - Politik

US-Präsident Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation (State of the Union) seine harte Linie bei Zöllen verteidigt. In der Rede, die längste State of the Union aller Zeiten, zeichnete er ein rosiges Bild der Wirtschaft, bekräftigte seine kompromisslose Einwanderungspolitik und sonnte sich im Glanz des US-Eishockeyteams, das bei den Olympischen Spielen Gold gegen Kanada gewann. Trump bekräftigte seine Zollpolitik. Er sagte, "alles funktioniere gut" und die USA nähmen durch Zölle Geld ein. Er beklagte das Urteil des Supreme Court, fügte aber hinzu, dass das Ausland und ausländische Unternehmen die Zölle beibehalten wollten. Trump gab den Demokraten die Schuld daran, dass die hohen Lebenshaltungskosten zu einem Problem geworden seien. "Er zeichnete ein rosiges Bild von sinkenden Kosten für wichtige Güter - Eier, Rindfleisch und Treibstoff -, obwohl die Preise nicht auf breiter Front gefallen sind. Er sagte, er wolle die "erdrückenden Gesundheitskosten" angehen, indem er den Kongress aufrief, das von ihm Anfang des Jahres veröffentlichte Gesundheitskonzept gesetzlich zu verankern.

FRESENIUS

Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

                                              BERICHTET    PROG  PROG 
4. QUARTAL 2025                              4Q25  ggVj    4Q25  ggVj    4Q24 
Umsatz                                      5.875   +6%   5.795   +5%   5.526 
EBIT                                          713  +10%     715  +11%     646 
EBIT-Marge                                   12,1    --    12,3    --    11,7 
Ergebnis nach Steuern/Dritten bereinigt*      440  +13%     446  +14%     390 
Ergebnis je Aktie bereinigt*                 0,78  +13%    0,80  +16%    0,69 
* fortgeführte Geschäfte 

Die Aktionäre sollen in den Genuss einer höheren Dividende von 1,05 nach 1,00 Euro kommen. Für das laufende Jahr stellte der DAX-Konzern ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent in Aussicht. Die neue Steuerungskennzahl, das Kern-Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, soll in diesem Jahr währungsbereinigt um 5 bis 10 Prozent wachsen.

FRESENIUS

bindet Konzernchef Michael Sen länger an sich. Der Vertrag des 57-Jährigen, der seit dem 1. Oktober 2022 Vorstandsvorsitzender ist, läuft nun bis 2031.

HEIDELBERG MATERIALS

Nachfolgend die Viertquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro):

.                                      BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL                            4Q25  ggVj    4Q25   ggVj   4Q24 
Umsatz                               5.255   -3%   5.414  +0,1%  5.406 
Ergebnis laufendes Geschaeft*        1.248   +2%   1.256    +3%  1.219 
Ergebnis laufendes Geschaeft-Marge*   23,7    --    23,2     --   22,6 
Ergebnis laufendes Geschaeft           921   +5%     922    +5%    877 

Heidelberg Materials hat 2025 trotz rückläufiger Absatzmengen nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis erreicht und peilt für 2026 weiter steigende Gewinne an. Die Prognose sieht für 2026 ein Ergebnis des laufenden Geschäfts zwischen 3,40 und 3,75 Milliarden Euro vor. Analysten rechneten zuletzt mit 3,48 Milliarden Euro gerechnet.

RHEINMETALL

bekommt einem Zeitungsbericht zufolge doch noch einen Drohnen-Auftrag der Bundeswehr. Wie die Financial Times berichtet, wird der Rüstungskonzern gemeinsam mit den Startups Stark und Helsing voraussichtlich Kamikaze-Drohnen an die Bundeswehr liefern. Das anfängliche, auf Rheinmetall entfallende Volumen liege bei 269 Millionen Euro und könnte bei Erreichen bestimmter Meilensteine steigen.

HENSOLDT

bindet Vorstandschef Oliver Dörre für weitere fünf Jahre bis zum Jahresende 2031.

NORDEX

Nachfolgend die Viertquartalszahlen (in Millionen Euro, Marge in Prozent):

                      BERICHTET 
4. QUARTAL          4Q25   ggVj   4Q24 
Umsatz             2.539   +16%  2.194 
EBITDA               307  +188%    107 
EBITDA-Marge        12,1     --    4,9 
Konzernergebnis      184     --     18 
 

Nordex will die EBITDA-Marge mittelfristig auf 10,0 bis 12,0 Prozent steigern. Der Konzern verwies auf die starke Entwicklung 2025 und gute Sichtbarkeit auf Basis des Auftragsbestands und des Serviceportfolios. Bislang hatte das Ziel bei 8 Prozent gelegen. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit einer EBITDA-Marge zwischen 8,0 und 11,0 Prozent. Der Umsatz soll 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro erreichen. Analysten erwarteten für 2026 bislang knapp 8,3 Milliarden Euro Umsatz und 8,6 Prozent EBITDA-Marge.

JOST WERKE

führt er eine Barkapitalerhöhung durch und will bis zu 1,49 Millionen neue Aktien ausgeben, womit sich das Grundkapital um 10 Prozent erhöhen würde. Basierend auf dem Schlusskurs vom Dienstag von 65,40 Euro könnte Jost-Werke so knapp 100 Millionen Euro erlösen.

LVMH

Der französische Milliardär Bernard Arnault hat die Schwelle von 50 Prozent der Anteile an LVMH überschritten mit nun 50,01 Prozent der Anteile nach 49,77 Prozent zum Jahresende 2025.

HP

hat die Erwartungen für sein Geschäftsjahr gesenkt, weil der Computer- und Druckerhersteller weiterhin mit höheren Kosten für Speicherchips konfrontiert ist. HP sieht die Ergebnisse nun eher am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne. Die revidierte Prognose wurde zusammen mit den Ergebnissen des ersten Geschäftsquartals veröffentlicht, die die Erwartungen übertrafen. Dabei sank der Gewinn trotz höherer Umsätze.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln/gos

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