MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
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DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
DONNERSTAG: In China (Hongkong und Schanghai) ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests.
FREITAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests bis einschließlich Montag.
+++++ TAGESTHEMA I +++++
Airbus hat im vierten Quartal 2025 Umsatz und Ergebnis weiter gesteigert und die Prognose erfüllt. Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Luft- und Raumfahrtkonzern weiteres Ergebniswachstum in Aussicht und peilt trotz fortbestehender Engpässe bei Triebwerkslieferungen eine Erhöhung der Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen an. Zur guten Geschäftsentwicklung dürfte aus das Rüstungsgeschäft beitragen. Aktionäre sollen eine um 20 Cent höhere Dividende von 3,20 Euro pro Aktie erhalten, Analysten hatten dagegen eine Senkung der Ausschüttung um 25 Cent erwartet. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt Airbus einen Anstieg des bereinigten EBIT auf 7,5 Milliarden Euro an, gegenüber 7,1 Milliarden im vergangenen Jahr. Der freie Cashflow (FCF) vor Kundenfinanzierungen soll auf dem Vorjahresniveau von 4,5 Milliarden Euro liegen. Bis Jahresende will der Konzern rund 870 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben nach 793 Maschinen im vergangenen Jahr. Für das vierte Quartal 2025 wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24 Umsatz 25.984 +5% 26.626 +8% 24.716 EBIT bereinigt 2.982 +17% 4.828 +89% 2.556 EBIT 2.717 +4% 4.854 +86% 2.614 Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.580 +6% 2.411 -1% 2.424 Ergebnis je Aktie 3,27 +7% 2,76 -10% 3,07 Free Cashflow* 5.488 +3% 5.249 -1% 5.308 * vor Kundenfinanzierungen
+++++ TAGESTHEMA II +++++
Bei der jüngsten Sitzung der US-Notenbank haben die Geldpolitiker wenig Appetit auf Zinssenkungen gezeigt. Wie aus dem Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) vom 27. und 28. Januar hervorgeht, deuteten die meisten Teilnehmer an, dass sie weitere Fortschritte bei der Inflation sehen wollen, bevor sie weitere Senkungen in Betracht ziehen - ein Prozess, der Monate dauern könnte. Zwei Notenbanker hatten damals der Entscheidung widersprochen, die Zinsen unverändert zu lassen und befürworteten eine Senkung. Darüber hinaus hätten andere Notenbanker eine neutralere Formulierung unterstützt, die die Aussicht auf eine Zinssenkung oder eine Zinserhöhung als ausgewogen beschreibt. Demnach wären diese Notenbanker damit einverstanden gewesen, die sorgfältig ausgearbeitete Erklärung der Fed nach der Sitzung dahingehend zu ändern, dass auch Zinserhöhungen gerechtfertigt sein könnten, falls die Inflation weiterhin über dem Ziel der Fed liege.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
HOCHTIEF (14:00, 15:00 Bilanz-Pressekonferenz)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Jahr 2025 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie und Dividende in Euro):
PROG PROG PROG
GESAMTJAHR Gj25 ggVj Zahl Gj24
Umsatzerlöse 38.334 +15% 10 33.301
Ergebnis vor Steuern operativ 1.242 +23% 10 1.008
Ergebnis nach Steuern/Dritten operativ 759 +22% 10 625
Dividende je Aktie 6,76 +29% 3 5,23
Weitere Termine:
07:00 CH/Nestle SA, Jahresergebnis und Strategieupdate (09:00 Analystenkonferenz, 11:00 PK)
07:00 FR/Renault SA, Jahresergebnis
07:00 SE/Verve Group SE, Ergebnis 4Q
07:30 FR/Pernod-Ricard SA, Ergebnis 1H (09:00 Analysten- und Pressekonferenz)
07:30 FR/Orange SA, Kapitalmarkttag und Strategieupdate 2030
07:45 FR/Air France-KLM Group, Jahresergebnis
08:00 DE/Jost Werke SE, vorläufiges Jahresergebnis
08:00 ES/Repsol SA, Jahresergebnis
08:15 GB/Rio Tinto plc, Jahresergebnis
10:00 DE/Infineon Technologies AG, HV
13:00 US/Walmart Inc, Ergebnis 4Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Astrazeneca 1,595 Pfund BP 0,06 Pfund GSK 0,18 Pfund Shell 0,372 US-Dollar
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- CH
08:00 Handelsbilanz Januar
- DE
08:00 Auftragsbestand und -reichweite verarbeitendes Gewerbe Dezember
- EU
16:00 Index Verbrauchervertrauen Eurozone (Vorabschätzung) Februar
PROGNOSE: -11,7
zuvor: -12,4
- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 223.000
zuvor: 227.000
Handelsbilanz Dezember
PROGNOSE: -55,5 Mrd USD
zuvor: -56,3 Mrd USD
Philadelphia-Fed-Index Februar
PROGNOSE: 10,0
zuvor: 12,6
16:00 Index der Frühindikatoren Dezember
PROGNOSE: -0,2% gg Vm
zuvor: -0,3% gg Vm
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 25.247,00 -0,2% E-Mini-Future S&P-500 6.885,70 +0,1% E-Mini-Future Nasdaq-100 24.928,90 +0,1% Nikkei-225 (Tokio) 57.467,83 +0,6% Hang-Seng (Hongk.) FEIERTAG Shanghai-Comp. FEIERTAG Mittwoch: INDEX zuletzt +/- % DAX 25.278,21 +1,1 DAX-Future 25.292,00 +0,9 XDAX 25.240,57 +0,8 MDAX 31.742,22 +1,0 TecDAX 3.721,82 +1,1 SDAX 18.093,03 +1,4 Euro-Stoxx-50 6.103,37 +1,4 Stoxx-50 5.243,87 +1,2 Dow-Jones 49.662,66 +0,3 S&P-500 6.881,31 +0,6 Nasdaq Composite 22.753,64 +0,8
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Weiter aufwärts dürfte es am Donnerstag an den europäischen Börsen gehen. Die Terminkontrakte auf den DAX halten sich komfortabel über der Marke von 25.200 Punkten. "Der Kursschub gestern dürfte nur der Beginn einer konjunkurgetrieben Rally werden", kommentiert ein Händler. Denn aus Asien seien laufend bessere Signale gekommen, so die Breite des Aufschwungs in allen Sektoren und gerade am Vortag die starken Export-Daten Japans nach China. Dazu geselle sich eine zinsfreundliche Umgebung, wie die niedrigere US-Inflationsrate letzten Freitag gezeigt habe. Die Hoffnung sei nun groß, dass auch der wichtige PCE-Preis-Index am Freitag Entspannung beim Preisdruck zeige. Er gilt als bevorzugte Messlatte für die Zinsentscheidungen der US-Notenbank. Bei den Unternehmensnachrichten stehen erneut Bayer im Blick. Die US-Regierung verleiht dem von Bayer vertriebenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Sonderstatus. US-Präsident Donald Trump hat die Produktion und den dafür notwendigen Abbau des Minerals Phosphat durch Bayer in den "Defense Production Act" aufgenommen. Damit wird die Glyphosat-Verfügbarkeit als unverzichtbar für die Sicherheit und Unabhängigkeit der USA eingestuft - in Fragen der Ernährung, Industrie und Verteidigung.
Rückblick: Im Handel war von Konjunkturzuversicht die Rede. Aus Japan seien positive Konjunktursignale gekommen mit Exporten nach China, die deutlich besser ausfielen als erwartet. Für Rückenwind sorgten aber auch wieder deutlicher anziehende Indizes an der Wall Street, wo die Stimmung zuletzt angesichts von Sorgen über negative Folgen von KI-Anwendungen etwas eingetrübt war. Für etwas Unterstützung sorgte auch der erneut leichtere Euro. Unter den Branchenindizes legte jener der Bergbauunternehmen um 4,2 Prozent mit Abstand am stärksten zu. Dies lag laut Marktteilnehmern zum einen an steigenden Metallpreisen, zum anderen kam der Zahlenausweis von Glencore gut an. Die Aktie stieg um 4,5 Prozent. Spitzenreiter im Sektor waren Antofagasta, die um 10,6 Prozent nach oben schossen. Voestalpine gewannen 7,7 Prozent, Fresnillo 4,8 Prozent. Kräftige Gewinne gab es auch im Rüstungssektor, dessen Index um 2,9 Prozent zulegte. Treiber waren die sich ergebnislos hinziehenden Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, daneben aber auch starke Geschäftszahlen von BAE Systems. Die Aktie verteuerte sich um 4,0 Prozent. Leonardo, Rheinmetall und Thales legten ähnlich stark zu, ebenso Hensoldt und Renk. Schwach zeigten sich Chemieaktien (-1,0%). Marktbeobachter verwiesen dazu auf IMCD. Die Ergebnisse des niederländischen Distributeurs für Spezialchemikalien und Lebensmittelzutaten waren deutlich unter dem Konsens ausgefallen. Für IMCD ging es in Amsterdam um 4,7 Prozent nach unten.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
February 19, 2026 01:31 ET (06:31 GMT)
Fest - Klarer Tagesverlierer war die Bayer-Aktie. Nachdem die Börse im späten Vortageshandel noch einen avisierten milliardenschweren Vergleich in den USA mit einem Kursanstieg von gut 7 Prozent gefeiert hatte, der einen Schlussstrich unter das Debakel um die übernommene Monsanto und deren Unkrautvernichter Roundup schließen soll, machte sich tags darauf Ernüchterung breit. Die Aktie büßte das Vortagesplus komplett wieder ein und fiel auf 45,81 Euro. Mit dem Schritt sei Bayer zwar auf dem richtigen Weg, Analysten betonten aber, dass vor einem Vergleich noch Hürden zu nehmen seien wie eine gerichtliche Genehmigung und auch die Zustimmung der Mehrheit der Kläger. Heidelberg Materials konnten den jüngsten Verkaufsdruck abschütteln und erholten sich um 4,6 Prozent. Daneben machten Siemens mit plus 3,8 Prozent weiter Boden gut. Die Aktie war nach den jüngst vorgelegten Quartalszahlen in einer ersten Reaktion stark gestiegen, dann aber unter Abgabedruck geraten, belastet von Sorgen um möglicherweise negative Folgen von KI-Anwendungen für diverse Siemens-Geschäftsfelder. Dürr machten einen Satz um 9,6 Prozent, nachdem das Unternehmen mit den vorläufigen 2025er Zahlen beim Nettogewinn die Prognose deutlich übertroffen hatte.
XETRA-NACHBÖRSE
Etwas leichter zeigten sich Flatexdegiro mit rund 33,05 Euro nach 33,22 Euro zum Xetra-Schluss. Der Online-Broker hatte am Abend mitgeteilt, zukünftig jährlich 20 Prozent des Konzernergebnisses ausschütten zu wollen. Zudem teilte das Unternehmen vorläufige Zahlen für 2025 mit, die bei Gewinn und Umsatz am oberen Rand der Prognosespannen lagen.
USA - AKTIEN
Freundlich - Zum einen sorgten positive Konjunkturdaten für Kauflaune, zum anderen griffen die Anleger auch wieder bei Technologieaktien zu, die zuletzt aus Sorge über negative Folgen von KI-Anwendungen in Abseits geraten waren. Im späten Handel kamen die Kurse von den Tageshochs allerdings zurück, nachdem das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung etwas falkenhaft ausgefallen war und eher keine Neigung der Notenbanker zeigte, die Zinsen zu senken. Aktien aus dem Energiesektor waren gesucht vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Ölpreise. Ihr S&P-500-Subindex verbesserte sich um 2,0 Prozent. Nvidia kletterten um 1,5 Prozent, nachdem die Facebook-Mutter Meta angekündigt hatte, "Millionen" der von Nvidia entwickelten Grafikprozessoren Blackwell und Rubin zu kaufen. Meta schlossen 0,6 Prozent fester. Gesucht waren Aktien von Speichermedienherstellern. Seagate verteuerten sich um 2,0 Prozent und Sandisk um 1,7 Prozent, obwohl die frühere Mutter Western Digital angekündigt hatte, weitere Sandisk-Aktien zu veräußern. Western Digital zogen um 4,4 Prozent an. Palo Alto sackten um 6,8 Prozent ab. Das Cybersicherheitsunternehmen übertraf zwar mit den Quartalszahlen die Erwartungen und hob die Prognose für den Jahresumsatzes an, doch enttäuschte die Gewinnprognose für das laufende Quartal.
US-ANLEIHEN
Am Anleihemarkt ging es passend zu Konjunkturdaten und Fed-Protokoll mit den Renditen nach oben, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,08 Prozent.
DEVISEN
Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Di, 18:44 Uhr % YTD EUR/USD 1,1799 +0,1% 1,1786 1,1835 +0,9% EUR/JPY 182,96 +0,3% 182,41 181,67 -1,4% EUR/CHF 0,9115 +0,1% 0,9107 0,9129 -1,9% EUR/GBP 0,8742 +0,1% 0,8731 0,8740 +0,2% USD/JPY 155,06 +0,2% 154,76 153,50 -2,3% GBP/USD 1,3496 -0,0% 1,3499 1,3542 +0,7% USD/CNY 6,9344 +0,1% 6,9276 6,9244 -1,4% USD/CNH 6,9006 +0,1% 6,8916 6,8877 -1,3% AUS/USD 0,7056 +0,1% 0,7045 0,7057 +6,2% Bitcoin/USD 67.163,85 +1,2% 66.384,35 66.950,25 -23,7% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Die anziehenden Marktzinsen nach besseren Konjunkturdaten und Fed-Protokoll hievten den Dollar weiter nach oben - der Euro ging zuletzt mit 1,1785 Dollar um. Dazu trug auch eine gewisse Euro-Schwäche bei, nachdem die Financial Times Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von EZB-Chefin Christine Lagarde aufgebracht hatte.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 5.000,43 4.976,98 +0,5% 23,45 +12,9% Silber 78,11 77,27 +1,1% 0,84 +2,9% Platin 1.766,22 1.766,29 -0,0% -0,07 -3,1% Kupfer 5,79 5,80 -0,3% -0,02 +0,3% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Beim Gold wurde nach dem Rücksetzer vom Vortag wieder zugegriffen. Der Preis erhöhte sich um 2,2 Prozent auf 4.985 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 65,20 65,05 +0,2% 0,15 +8,6% Brent/ICE 70,44 70,35 +0,1% 0,09 +10,6% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Die Ölpreise holten die Einbußen vom Vortag mehr als wieder auf, sie stiegen um bis zu 5,0 Prozent. Preistreibend wirkten die weiter ergebnislosen US-iranischen Atomverhandlungen. Im Handel wurde daher über die Gefahr eines militärischen Einsatzes der USA spekuliert. "Wir haben eine Situation, die sich wirklich in beide Richtungen entwickeln kann, und wenn es um den Iran geht, ist das für den Ölmarkt ziemlich bedeutsam," sagte Ben Hoff von der Societe Generale. Er verwies auf die Fähigkeit des Irans, die Straße von Hormus zu kontrollieren und den ölproduzierenden Teilen der Welt Schaden zuzufügen. Dazu endeten die Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern ohne Anzeichen für einen Durchbruch, womit russisches Öl zunächst weiter sanktioniert bleiben dürfte.
+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR +++++
AIRBUS
hat wegen der Engpässe bei Triebwerkslieferungen von Pratt & Whitney seine Produktionspläne für die beliebte Schmalrumpfflugzeug-Baureihe A320 leicht gedrosselt. Pratt & Whitney habe bisher keine feste Zusage für die von Airbus bestellten Triebwerke gemacht, diese wirke sich negativ auf die Prognose für dieses Jahr und den Produktionsanstieg aus, teilte der Konzern mit. Airbus geht nun davon aus, bis Ende 2027 eine Produktionsrate von 70 bis 75 Flugzeugen pro Monat zu erreichen, die sich danach bei 75 Maschinen stabilisieren werde. Bisher hatte der Konzern für 2027 die Fertigung von 75 A320 pro Monat angepeilt.
FLATEXDEGIRO
Die Aktionäre sollen in Zukunft höhere Dividenden bekommen, auf Basis neuer Grundsätze zur Kapitalallokation jährlich 20 Prozent des Konzernergebnisses. Für das abgelaufene Jahr ergäbe sich daraus laut dem Unternehmen eine Dividende von 30 Cent je Aktie nach 4 Cent für das Vorjahr, auch nachdem der Gewinn deutlich zugelegt habe. Im abgelaufenen Jahr stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen auf 560 von 480 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Konzerngewinn legte auf 160 Millionen von 112 Millionen Euro zu. Das Unternehmen selbst hatte zuletzt mit einem Umsatz von 530 bis 550 Millionen Euro und einem Konzernergebnis von 150 bis 160 Millionen Euro gerechnet. Für das laufende Jahr peilt Flatexdegiro ein Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent auf 588 bis 616 Millionen Euro an. Der Gewinn soll um 5 bis 15 Prozent auf 168 bis 184 Millionen Euro steigen.
HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK
hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen den Konzernumsatz um 9,9 Prozent auf 1.756 (Vorjahr: 1.598) Millionen Euro gesteigert. Das Konzern-EBIT erhöhte sich um 19,5 Prozent auf 161 Millionen Euro. Stark belastet durch steuerliche Einmaleffekte belaufe sich der Konzern-Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter auf 10 (33) Millionen Euro, davon 1 Million im Teilkonzern Hafenlogistik. Vor diesem Hintergrund werde der Hauptversammlung vorgeschlagen, für die A-Aktie keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten. Im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik stiegen die Umsatzerlöse um 10,1 Prozent auf 1.719 Millionen Euro. Das EBIT erhöhte sich um 22,8 Prozent auf 145 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss brach auf 1 von 23 Millionen Euro ein.
KNORR
hat im vergangenen Jahr bei leicht schwächeren Umsätzen den operativen Gewinn etwas deutlicher als erwartet gesteigert. Der Konzern profitierte von einem guten vierten Quartal, in dem in beiden Sparten die Profitabilität verbessert wurde. Im neuen Gesamtjahr will der Bremsenhersteller die operative Marge weiter steigern. Für das Geschäftsjahr 2025 wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG GESAMTJAHR 2025 Gj25 ggVj Gj25 ggVj Gj24 Auftragseingang 8.417 +3% 8.344 +2% 8.186 Umsatz 7.817 -1% 7.785 -1% 7.883 Operative EBIT 1.016 +5% 1.003 +4% 966 Operative EBIT-Marge 13,0 -- 12,9 -- 12,3 Ergebnis nach Steuern 574 +20% 601 +26% 477 Ergebnis je Aktie 3,33 +21% 3,50 +27% 2,76 Free Cashflow 790 +8% 745 +2% 730
KRONES
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