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07:38 Uhr, 29.01.2026

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA I +++++

SAP hat im vierten Quartal erneut ein kräftiges Cloud-Wachstum verzeichnet und die Marge verbessert. Für das laufende Jahr erwartet der Softwarekonzern erneut ein deutliches Wachstum. 2027 soll sich der Anstieg des Gesamtumsatzes beschleunigen. Der Cloud-Umsatz stieg im Gesamtjahr währungsbereinigt um 26 Prozent auf gut 21 Milliarden Euro und erfüllte damit die Erwartungen der Analysten. SAP hatte zuletzt ein Wachstum am unteren Ende der Spanne von 26 bis 28 Prozent in Aussicht gestellt. Im vierten Quartal betrug das Wachstum ebenfalls 26 Prozent. Für 2026 erwartet SAP ein währungsbereinigtes Cloud-Wachstum von 23 bis 25 Prozent auf 25,8 bis 26,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis soll währungsbereinigt um 14 bis 18 Prozent auf 11,9 bis 12,3 Milliarden Euro zulegen. SAP will nach einem starken Cashflow 2025 Aktien zurückkaufen. Wie der Softwarekonzern mitteilte, legt er ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Euro auf. Es soll im Februar beginnen und bis Ende 2027 laufen. Das Programm folgt Rückkäufen über 8 Milliarden Euro in den Jahren 2020, 2022 und 2023 bis 2025. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, operative Marge in Prozent. Das Unternehmen bilanziert nach IFRS, berichtet aber auch Non-IFRS. Die vorliegenden Prognosen sind auf Basis von Non-IFRS):

.                                 BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL                       4Q25  ggVj    4Q25   ggVj    4Q24 
Operative Marge                  29,2   --     28,3     --    26,0 
Umsatzerlöse                    9.684   +3%   9.720    +4%   9.377 
Cloud- und Softwareerlöse       8.618   +4%   8.636    +4%   8.267 
Softwarelizenzen                  452  -34%     453   -34%     683 
Softwaresupport                 2.557  -11%   2.555   -11%   2.876 
Clouderlöse                     5.610  +19%   5.629   +20%   4.708 
Operatives Ergebnis             2.829  +16%   2.752   +13%   2.436 
Ergebnis nach Steuern           1.896  +17%   1.758    +9%   1.619 
Ergebnis je Aktie                1,62  +16%    1,50    +7%    1,40 
Current Cloud Backlog          21.052  +16%  21.850   +21%  18.078 
Free Cashflow                   1.034    --   1.121     --    -908 
 

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal wieder einen Milliardengewinn erzielt. Trotz einer unterdurchschnittlichen Rendite im Schlussquartal hat die Bank ihr vor gut drei Jahren ausgegebenes Renditeziel für 2025 erreicht. Aktionäre können sich über eine höhere Dividende und weitere Aktienrückkäufe freuen. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn stieg im Dreimonatszeitraum bis Ende Dezember wie von Analysten erwartet auf 1,3 Milliarden Euro von 106 Millionen im Vorjahr, als hohe Rückstellungen das Ergebnis massiv belastet hatten. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrag-Relation und Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                                  BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL                       4Q25   ggVj    4Q25   ggVj   4Q24 
Erträge                         7.726    +7%   7.635    +6%  7.224 
- Investmentbank                2.514  +5,2%   2.512  +5,1%  2.389 
- Fixed Income & Currencies     2.000    +7%   1.981    +6%  1.871 
Aufwand-Ertrags-Relation         69,0     --    69,6     --   86,1 
Kosten bereinigt                5.100    -3%   5.192    -2%  5.276 
Risikovorsorge                    395    -6%     420     --    420 
Eigenkapitalrendite (RoTE)        8,7     --     7,5     --    0,7 
Ergebnis vor Steuern            2.027  +248%   1.899  +226%    583 
Ergebnis nach Steuern           1.574  +367%   1.347  +300%    337 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   1.298     --   1.302     --    106 
 

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Weitere Termine:

07:00 CH/Roche Holding AG, Jahresergebnis

07:00 FI/Nokia Corp, Jahresergebnis

07:00 CH/Givaudan SA, Jahresergebnis (11:00 Analystenkonferenz)

07:00 CH/STMicroelectronics NV, Jahresergebnis

07:00 KR/Hyundai Motor Co, Ergebnis 4Q

07:30 FR/Sanofi SA, Jahresergebnis (14:30 Analystenkonferenz)

07:30 NL/ING Groep NV, Jahresergebnis

08:00 CH/Glencore plc, Production Report 2025

08:00 SE/Hennes & Mauritz AB, Jahresergebnis

08:00 DE/Secunet Security Networks AG, vorläufiges Jahresergebnis

08:00 GB/Easyjet plc, Ergebnis 1Q

08:00 GB/Lloyds Banking Group plc, vorläufiges Jahresergebnis

12:00 US/Sherwin-Williams Co, Ergebnis 4Q

12:30 US/Caterpillar Inc, Ergebnis 4Q

12:30 US/Honeywell International Inc, Ergebnis 4Q

12:30 DE/ING Deutschland, BI-PK

13:00 US/Mastercard Inc, Jahresergebnis

13:30 US/Lockheed Martin Corp, Jahresergebnis

14:00 US/Starbucks Corp, Investorentag

18:00 DE/Schaeffler AG, Pre-Close-Call

22:05 US/Visa Inc, Ergebnis 1Q

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 1Q

Im Laufe des Tages:

- DE/Kion Group AG, Pre-Close Call

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- ES 
    09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
          PROGNOSE:     +0,6% gg Vq/+2,6% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,6% gg Vq/+2,8% gg Vj 
 
- SE 
    09:30 Sveriges Riksbank, Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
          PROGNOSE: 1,75% 
          zuvor:    1,75% 
 
- EU 
    10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Dezember 
          Geldmenge M3 
          PROGNOSE:     +3,0% gg Vj 
          zuvor:        +3,0% gg Vj 
 
    11:00 Index Wirtschaftsstimmung Januar 
          Wirtschaftsstimmung Eurozone 
          PROGNOSE:         97,0 
          zuvor:            96,7 
          Industrievertrauen Eurozone 
          PROGNOSE:         -8,1 
          zuvor:            -9,0 
          Verbrauchervertrauen Eurozone 
          PROGNOSE:        -12,4 
          Vorabschätzung:  -12,4 
          zuvor:           -13,2 
 
- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 205.000 
          zuvor:    200.000 
 
    14:30 Handelsbilanz November 
          PROGNOSE:    -42,9 Mrd USD 
          zuvor:       -29,4 Mrd USD 
 
    14:30 Produktivität ex Agrar (2. Veröffentlichung) 3Q 
          annualisiert 
          PROGNOSE:     +4,9% gg Vq 
          1. Veröff.:   +4,9% gg Vq 
          2. Quartal:   +4,1% gg Vq 
          Lohnstückkosten 
          PROGNOSE:     -1,9% gg Vq 
          1. Veröff.:   -1,9% gg Vq 
          2. Quartal:   -2,9% gg Vq 
 
    16:00 Auftragseingang Industrie November 
          PROGNOSE:     +1,3% gg Vm 
          zuvor:        -1,3% gg Vm 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               24.932,00  +0,1% 
E-Mini-Future S&P-500      6.994,50  +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  26.139,60  +0,5% 
Nikkei-225 (Tokio)        53.508,05  +0,3% 
Hang-Seng (Hongk.)        27.906,72  +0,3% 
Shanghai-Comp.             4.149,06  -0,1% 
 
Mittwoch: 
DAX               24.822,79  -0,3% 
DAX-Future        24.900,00  -0,4% 
XDAX              24.805,44  -0,1% 
MDAX              31.640,37  -0,3% 
TecDAX             3.723,54  +0,3% 
SDAX              18.319,79  -0,0% 
Euro-Stoxx-50      5.933,20  -1,0% 
Stoxx-50           5.045,41  -1,2% 
Dow-Jones         49.015,60  +0,0% 
S&P-500            6.978,03  -0,0% 
Nasdaq Composite  23.857,45  +0,2% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Leichter - In vielen Fällen machte die Bilanzsaison die Kurse. Daneben hielten sich Anleger in Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank im späteren Tagesverlauf zurück. Der Sektor der Immobilienwerte war mit plus 1,6 Prozent der Gewinner des Tages. Luxusaktien gaben auf breiter Front nach, nachdem das Branchenschwergewicht LVMH seine Ergebnisse vorgelegt hatte, die nach Einschätzung der Analysten von Jefferies die Anleger vorsichtig stimmen. Die Aktien von LVMH fielen um 7,9 Prozent und führten damit die Verluste im Sektor an. Die Aktien des Gucci-Eigentümers Kering verloren 3 Prozent, Dior 7,4 Prozent. Bessere Zahlen als erwartet legte Lkw-Hersteller Volvo (+2,6%) vor und sieht mit Blick auf den Markt in Europa nun ebenfalls eine Stabilisierung. In der Folge verbesserten sich Traton und Daimler Truck um bis zu 3,3 Prozent. Der Sektor der Technologiewerte legte eine Berg- und Talfahrt hin. Die Aktien von ASML stiegen mit starken Quartalszahlen zeitweise um über 5 Prozent, im Tagesverlauf drückten nach gutem Lauf Gewinnmitnahmen den Kurs noch knapp 2 Prozent ins Minus. ASML teilte mit, für dieses Jahr ein solides Umsatzwachstum zu erwarten, da die Ausgaben der Kunden für die Herstellung der fortschrittlichen Chips, die hinter dem Boom der künstlichen Intelligenz (KI) stehen, weiterhin hoch seien.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Nach Prognose-Anhebung sprang der Kurs von Aurubis kurz auf Allzeithoch bei 163,60 Euro. Für die Analysten der LBBW ist Aurubis Nutznießer haussierender Metallmärkte. Die Aktie schloss 2,7 Prozent höher bei 159,90 Euro. Wacker Chemie schlossen 4 Prozent tiefer, nachdem das Unternehmen 2025 einen Umsatzrückgang und unter dem Strich einen hohen Verlust verbucht hatte. Die Jahresprognose wurde im vergangenen Jahr nicht erreicht.

XETRA-NACHBÖRSE

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 29, 2026 01:36 ET (06:36 GMT)

Im nachbörslichen Handel am Mittwoch haben die Kurse nochmals leicht nachgegeben. Die US-Börsen hatten sich mehr oder weniger seitwärts bewegt. Die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins unverändert zu lassen, war weithin erwartet worden und gab dem Markt keine Impulse. Die Aktien der DWS wurden 4,3 Prozent höher getaxt, nachdem der Vermögensverwalter seine Mittelfristziele erhöht hatte. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hat es mit dem Gewinn je Aktie und der Aufwand-Ertrag-Relation 2025 die eigenen Ziele übertroffen. Die vollständigen Zahlen des vergangenen Jahres wird DWS am Donnerstagmorgen veröffentlichen.

USA - AKTIEN

Kaum verändert - Nach ihrem jüngsten Anstieg legten die Börsen eine Pause ein. Der Zinsentscheid der US-Notenbank fiel wie erwartet aus und bewegte kaum. Die positive Stimmung im Technologiesektor wurde gestützt vom Nvidia-Zulieferer SK Hynix aus Südkorea. Der Konzern hat im Schlussquartal 2025 ein Rekordergebnis erzielt. Dazu gesellten sich auch aus Europa positive Sektorschlagzeilen, denn ASML überzeugte mit Geschäftsausweis und Ausblick. Zudem befeuerte im Halbleitersegment Texas Instruments die optimistische Stimmung mit einem starken Ausblick - der Kurs stieg um 9,9 Prozent. Anleger sahen daher handfeste Gründe, auf eine Fortdauer des KI-Booms zu setzen. China hat erstmals Käufe von Nvidias beliebtem KI-Chip H200 genehmigt und mehreren chinesischen Kunden des Unternehmens die entsprechende Autorisierung erteilt, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten. Der Kurs stieg um 1,6 Prozent. Seagate Technology (+19,1%) hat die Analystenschätzungen im vierten Quartal geschlagen und hofft, auch zukünftig von der Nachfrage durch KI-Datenzentren zu profitieren. Die Wettbewerbertitel Western Digital zogen um 10,7 Prozent an - Sandisk um 9,6 Prozent, Micron Technology um 6,1 Prozent. F5 stiegen um 8,1 Prozent, die Cloud-Software-Gesellschaft überzeugte mit starken Geschäftszahlen und einem verbesserten Ausblick. Gegen den Trend im Sektor brachen Qorvo um 6,8 Prozent ein - der Hersteller von speziellen Halbleitern verschreckte mit einem schwachen Ausblick. GE Vernova (+2,8%) hatte nach soliden Geschäftszahlen den Ausblick für das kommende Jahr angehoben. AT&T (+4,7%) hatte die Markterwartungen in der Schlussperiode 2025 überboten. Amazon (-0,7%) trennt sich von rund 16.000 Mitarbeitern in der Verwaltung. Johnson & Johnson (+1,5%) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für eine Behandlung bestimmter Patienten mit multiplem Myelom erhalten.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen vor allem am langen Ende des Marktes, im Zehnjahresbereich um 2 Basispunkte auf 4,25 Prozent. Die Erwartungen konzentrierten sich weiterhin auf zwei Zinssenkungen von jeweils 25 Basispunkten vor Jahresende, merkte Analyst Abdelaziz Albogdady von FXEM mit Blick auf die weniger deutlich steigenden Renditen am kurzen Ende des Marktes an.

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen        zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Mi, 17:15 Uhr   % YTD 
EUR/USD         1,1985        +0,2%       1,1956         1,1938   +2,5% 
EUR/JPY         183,36        -0,0%       183,43         183,42   -0,4% 
EUR/CHF         0,9176        -0,1%       0,9186         0,9190   -1,5% 
EUR/GBP         0,8661        -0,0%       0,8663         0,8664   -0,2% 
USD/JPY         152,99        -0,3%       153,42         153,65   -2,8% 
GBP/USD         1,3837        +0,2%       1,3804         1,3780   +2,8% 
USD/CNY         6,9737        -0,0%       6,9749         6,9753   -0,9% 
USD/CNH         6,9426        -0,0%       6,9436         6,9465   -0,5% 
AUS/USD         0,7082        +0,6%       0,7039         0,6994   +5,1% 
Bitcoin/USD  88.199,75        -1,2%    89.253,25      89.190,60   +0,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der US-Dollar machte nach dem Fed-Entscheid einen kleinen Teil seiner jüngsten Verluste wett. Der Dollar-Index stieg um 0,2 Prozent.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE        zuletzt       Vortag        +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold          5.583,11     5.415,55        +3,1%         167,56  +19,9% 
Silber          120,26       116,82        +2,9%           3,44  +57,3% 
Platin        2.323,81     2.267,11        +2,5%          56,70  +25,5% 
Kupfer            6,37         5,93        +7,5%           0,44   +2,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Hausse im Goldpreis setzte sich fort. Die Feinunze markierte weitere Allzeithochs und notierte im späten Handel 4 Prozent höher bei 5.388 Dollar. Auch in Euro war sie so teuer wie nie. Damit ist das Edelmetall bereits den meisten Jahresprognosen enteilt. Die Deutsche Bank hält nun einen Anstieg auf 6.000 Dollar noch in diesem Jahr für möglich - genauso Nigel Green von DeVere. Der Goldpreis setzt seinen Anstieg am Donnerstag fort und klettert im Hoch bis knapp an die Marke von 5.600 Dollar.

ÖL

ROHÖL          zuletzt  VT-Settlem.        +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex        64,09        63,21        +1,4%           0,88   +8,3% 
Brent/ICE        69,25        68,40        +1,2%           0,85  +10,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Ölpreise zogen mit wachsenden Spannungen zwischen dem Iran und den USA an. Unterstützung erhielten die Preise auch von den Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration. Demnach haben sich die Ölvorräte der USA in der vergangenen Woche verringert. Das Barrel US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 63,21 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

US-NOTENBANK

hat ihren Leitzins wie erwartet stabil gehalten - ungeachtet der Forderungen von Präsident Donald Trump nach raschen Senkungen. Die Spanne liegt weiter zwischen 3,50 und 3,75 Prozent, wie die Fed mitteilte. Börsianer und Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die beiden Ratsmitglieder Stephen Miran und Christopher Waller votierten für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank ist derzeit heiß umkämpft. Fed-Chef Jerome Powell widersteht dem Druck von Trump, doch seine Amtszeit endet am 15. Mai. Im Fokus stehen deshalb potenzielle Nachfolger, die bereit wären, geldpolitische Entscheidungen stärker mit den wirtschaftlichen Zielen des Weißen Hauses in Einklang zu bringen. Diese personelle Weichenstellung könnte die langfristige Glaubwürdigkeit der Fed an den Finanzmärkten entscheidend prägen und die Debatte über das Ausmaß politischer Einflussnahme neu entfachen. Anleger beobachten daher mit Argusaugen die Entwicklungen bei der Fed.

DWS

hat ein Rekordjahr mit einem vierten starken Quartal gekrönt. Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank übertraf sowohl die eigene Gewinnprognose als auch jene der Analysten. Bei den Nettomittelzuflüssen im Schlussquartal schnitt die DWS dagegen etwas schwächer ab als erwartet. Bereits am Vorabend hatte das Unternehmen die mittelfristigen Ziele erhöht und eine Sonderdividende für 2027 in Aussicht gestellt. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdasten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Nettomittelflüsse und das verwaltete Vermögen in Mrd Euro, Aufwand-Ertrags-Relation in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                               BERICHTET   PROG   PROG 
4. QUARTAL                     4Q25  ggVj   4Q25   ggVj   4Q24 
Erträge                         902  +23%    848   +16%    731 
Aufwand-Ertrags-Relation       53,9    --   54,4     --   64,6 
Nettomittelflüsse              10,5  -43%   12,3   -33%   18,4 
Verwaltetes Vermögen          1.085   +7%  1.081    +7%  1.012 
Ergebnis vor Steuern            416  +61%    386   +49%    259 
Ergebnis je Aktie              1,48  +68%   1,36   +55%   0,88 
 

GOOGLE

hat einer Zahlung von 135 Millionen US-Dollar zugestimmt, um eine Klage beizulegen, in der der Alphabet-Tochter vorgeworfen wurde, ihr Android-Betriebssystem so programmiert zu haben, dass es illegal Mobilfunkdaten von Verbrauchern erhebt. Google hat sich zudem verpflichtet, die Nutzungsbedingungen von Google Play sowie die Einrichtungsbildschirme für neue Android-Mobilgeräte zu ändern. Damit sollen die Datenpraktiken offengelegt und die Zustimmung der Nutzer zur Verwendung ihrer Daten eingeholt werden.

IBM

erzielte im vierten Quartal einen Gewinn von 5,60 Milliarden Dollar oder 5,88 Dollar je Aktie, verglichen mit 2,92 Milliarden Dollar oder 3,09 Dollar je Aktie im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung bestimmter einmaliger Posten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 4,52 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 4,31 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 19,69 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 19,21 Milliarden Dollar prognostiziert. Getragen wurde der Umsatz von den Bereichen Software und Infrastruktur, die um 14 Prozent bzw. 21 Prozent zulegten.

META PLAFORMS

hat für das vierte Quartal einen neuen Rekordumsatz ausgewiesen und die Investitionsprognose für 2026 massiv angehoben - ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen sein ehrgeiziges Tempo bei der KI-Expansion nicht drosseln wird. Meta teilte mit, die Investitionsausgaben könnten im laufenden Jahr bis zu 135 Milliarden Dollar erreichen, was etwa 20 Prozent über den Erwartungen der Wall Street liegt und fast doppelt so hoch ist wie das Investitionsniveau des Vorjahres.

MICROSOFT

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 29, 2026 01:36 ET (06:36 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

hat gezeigt, wie sich sein neues Abkommen mit OpenAI auszahlt, während sein Cloud-Computing-Geschäft insgesamt weiter wächst. Das Unternehmen erzielte im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 81,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Das vielbeachtete Azure-Cloud-Geschäft des Unternehmens wuchs um 39 Prozent und entsprach damit den Schätzungen der Wall Street.

TESLA

Der Umsatz sank im vierten Quartal um 3 Prozent, da das Unternehmen seine Führungsposition als weltweit führender Hersteller von Elektrofahrzeugen an das chinesische Unternehmen BYD verlor. Tesla meldete für das Quartal einen Umsatz von 24,9 Milliarden US-Dollar. Für das gesamte Jahr 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 94,8 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,50 US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 0,45 US-Dollar.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

(Wiederholung)

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA I +++++

SAP hat im vierten Quartal erneut ein kräftiges Cloud-Wachstum verzeichnet und die Marge verbessert. Für das laufende Jahr erwartet der Softwarekonzern erneut ein deutliches Wachstum. 2027 soll sich der Anstieg des Gesamtumsatzes beschleunigen. Der Cloud-Umsatz stieg im Gesamtjahr währungsbereinigt um 26 Prozent auf gut 21 Milliarden Euro und erfüllte damit die Erwartungen der Analysten. SAP hatte zuletzt ein Wachstum am unteren Ende der Spanne von 26 bis 28 Prozent in Aussicht gestellt. Im vierten Quartal betrug das Wachstum ebenfalls 26 Prozent. Für 2026 erwartet SAP ein währungsbereinigtes Cloud-Wachstum von 23 bis 25 Prozent auf 25,8 bis 26,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis soll währungsbereinigt um 14 bis 18 Prozent auf 11,9 bis 12,3 Milliarden Euro zulegen. SAP will nach einem starken Cashflow 2025 Aktien zurückkaufen. Wie der Softwarekonzern mitteilte, legt er ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Euro auf. Es soll im Februar beginnen und bis Ende 2027 laufen. Das Programm folgt Rückkäufen über 8 Milliarden Euro in den Jahren 2020, 2022 und 2023 bis 2025. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, operative Marge in Prozent. Das Unternehmen bilanziert nach IFRS, berichtet aber auch Non-IFRS. Die vorliegenden Prognosen sind auf Basis von Non-IFRS):

.                                 BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL                       4Q25  ggVj    4Q25   ggVj    4Q24 
Operative Marge                  29,2   --     28,3     --    26,0 
Umsatzerlöse                    9.684   +3%   9.720    +4%   9.377 
Cloud- und Softwareerlöse       8.618   +4%   8.636    +4%   8.267 
Softwarelizenzen                  452  -34%     453   -34%     683 
Softwaresupport                 2.557  -11%   2.555   -11%   2.876 
Clouderlöse                     5.610  +19%   5.629   +20%   4.708 
Operatives Ergebnis             2.829  +16%   2.752   +13%   2.436 
Ergebnis nach Steuern           1.896  +17%   1.758    +9%   1.619 
Ergebnis je Aktie                1,62  +16%    1,50    +7%    1,40 
Current Cloud Backlog          21.052  +16%  21.850   +21%  18.078 
Free Cashflow                   1.034    --   1.121     --    -908 
 

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal wieder einen Milliardengewinn erzielt. Trotz einer unterdurchschnittlichen Rendite im Schlussquartal hat die Bank ihr vor gut drei Jahren ausgegebenes Renditeziel für 2025 erreicht. Aktionäre können sich über eine höhere Dividende und weitere Aktienrückkäufe freuen. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn stieg im Dreimonatszeitraum bis Ende Dezember wie von Analysten erwartet auf 1,3 Milliarden Euro von 106 Millionen im Vorjahr, als hohe Rückstellungen das Ergebnis massiv belastet hatten. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrag-Relation und Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                                  BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL                       4Q25   ggVj    4Q25   ggVj   4Q24 
Erträge                         7.726    +7%   7.635    +6%  7.224 
- Investmentbank                2.514  +5,2%   2.512  +5,1%  2.389 
- Fixed Income & Currencies     2.000    +7%   1.981    +6%  1.871 
Aufwand-Ertrags-Relation         69,0     --    69,6     --   86,1 
Kosten bereinigt                5.100    -3%   5.192    -2%  5.276 
Risikovorsorge                    395    -6%     420     --    420 
Eigenkapitalrendite (RoTE)        8,7     --     7,5     --    0,7 
Ergebnis vor Steuern            2.027  +248%   1.899  +226%    583 
Ergebnis nach Steuern           1.574  +367%   1.347  +300%    337 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   1.298     --   1.302     --    106 
 

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Weitere Termine:

07:00 CH/Roche Holding AG, Jahresergebnis

07:00 FI/Nokia Corp, Jahresergebnis

07:00 CH/Givaudan SA, Jahresergebnis (11:00 Analystenkonferenz)

07:00 CH/STMicroelectronics NV, Jahresergebnis

07:00 KR/Hyundai Motor Co, Ergebnis 4Q

07:30 FR/Sanofi SA, Jahresergebnis (14:30 Analystenkonferenz)

07:30 NL/ING Groep NV, Jahresergebnis

08:00 CH/Glencore plc, Production Report 2025

08:00 SE/Hennes & Mauritz AB, Jahresergebnis

08:00 DE/Secunet Security Networks AG, vorläufiges Jahresergebnis

08:00 GB/Easyjet plc, Ergebnis 1Q

08:00 GB/Lloyds Banking Group plc, vorläufiges Jahresergebnis

12:00 US/Sherwin-Williams Co, Ergebnis 4Q

12:30 US/Caterpillar Inc, Ergebnis 4Q

12:30 US/Honeywell International Inc, Ergebnis 4Q

12:30 DE/ING Deutschland, BI-PK

13:00 US/Mastercard Inc, Jahresergebnis

13:30 US/Lockheed Martin Corp, Jahresergebnis

14:00 US/Starbucks Corp, Investorentag

18:00 DE/Schaeffler AG, Pre-Close-Call

22:05 US/Visa Inc, Ergebnis 1Q

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 1Q

Im Laufe des Tages:

- DE/Kion Group AG, Pre-Close Call

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- ES 
    09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
          PROGNOSE:     +0,6% gg Vq/+2,6% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,6% gg Vq/+2,8% gg Vj 
 
- SE 
    09:30 Sveriges Riksbank, Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
          PROGNOSE: 1,75% 
          zuvor:    1,75% 
 
- EU 
    10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Dezember 
          Geldmenge M3 
          PROGNOSE:     +3,0% gg Vj 
          zuvor:        +3,0% gg Vj 
 
    11:00 Index Wirtschaftsstimmung Januar 
          Wirtschaftsstimmung Eurozone 
          PROGNOSE:         97,0 
          zuvor:            96,7 
          Industrievertrauen Eurozone 
          PROGNOSE:         -8,1 
          zuvor:            -9,0 
          Verbrauchervertrauen Eurozone 
          PROGNOSE:        -12,4 
          Vorabschätzung:  -12,4 
          zuvor:           -13,2 
 
- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 205.000 
          zuvor:    200.000 
 
    14:30 Handelsbilanz November 
          PROGNOSE:    -42,9 Mrd USD 
          zuvor:       -29,4 Mrd USD 
 
    14:30 Produktivität ex Agrar (2. Veröffentlichung) 3Q 
          annualisiert 
          PROGNOSE:     +4,9% gg Vq 
          1. Veröff.:   +4,9% gg Vq 
          2. Quartal:   +4,1% gg Vq 
          Lohnstückkosten 
          PROGNOSE:     -1,9% gg Vq 
          1. Veröff.:   -1,9% gg Vq 
          2. Quartal:   -2,9% gg Vq 
 
    16:00 Auftragseingang Industrie November 
          PROGNOSE:     +1,3% gg Vm 
          zuvor:        -1,3% gg Vm 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               24.932,00  +0,1% 
E-Mini-Future S&P-500      6.994,50  +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  26.139,60  +0,5% 
Nikkei-225 (Tokio)        53.508,05  +0,3% 
Hang-Seng (Hongk.)        27.906,72  +0,3% 
Shanghai-Comp.             4.149,06  -0,1% 
 
Mittwoch: 
DAX               24.822,79  -0,3% 
DAX-Future        24.900,00  -0,4% 
XDAX              24.805,44  -0,1% 
MDAX              31.640,37  -0,3% 
TecDAX             3.723,54  +0,3% 
SDAX              18.319,79  -0,0% 
Euro-Stoxx-50      5.933,20  -1,0% 
Stoxx-50           5.045,41  -1,2% 
Dow-Jones         49.015,60  +0,0% 
S&P-500            6.978,03  -0,0% 
Nasdaq Composite  23.857,45  +0,2% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit einem leichten Plus dürften die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag in den Handel starten. Dabei richtet sich der Fokus vor allem auf die Berichtssaison, die ihren ersten Höhepunkt verzeichnet und daher die wichtigen Impulse, vor allem für Einzelwerte, liefern dürfte. Die zunehmenden geopolitischen Risiken, die den Goldpreis weiter antreiben, treten dagegen etwas in den Hintergrund. Die mit Spannung erwartete Sitzung der US-Notenbank brachte keine Überraschungen.

Rückblick: In vielen Fällen machte die Bilanzsaison die Kurse. Daneben hielten sich Anleger in Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank im späteren Tagesverlauf zurück. Der Sektor der Immobilienwerte war mit plus 1,6 Prozent der Gewinner des Tages. Luxusaktien gaben auf breiter Front nach, nachdem das Branchenschwergewicht LVMH seine Ergebnisse vorgelegt hatte, die nach Einschätzung der Analysten von Jefferies die Anleger vorsichtig stimmen. Die Aktien von LVMH fielen um 7,9 Prozent und führten damit die Verluste im Sektor an. Die Aktien des Gucci-Eigentümers Kering verloren 3 Prozent, Dior 7,4 Prozent. Bessere Zahlen als erwartet legte Lkw-Hersteller Volvo (+2,6%) vor und sieht mit Blick auf den Markt in Europa nun ebenfalls eine Stabilisierung. In der Folge verbesserten sich Traton und Daimler Truck um bis zu 3,3 Prozent. Der Sektor der Technologiewerte legte eine Berg- und Talfahrt hin. Die Aktien von ASML stiegen mit starken Quartalszahlen zeitweise um über 5 Prozent, im Tagesverlauf drückten nach gutem Lauf Gewinnmitnahmen den Kurs noch knapp 2 Prozent ins Minus. ASML teilte mit, für dieses Jahr ein solides Umsatzwachstum zu erwarten, da die Ausgaben der Kunden für die Herstellung der fortschrittlichen Chips, die hinter dem Boom der künstlichen Intelligenz (KI) stehen, weiterhin hoch seien.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Nach Prognose-Anhebung sprang der Kurs von Aurubis kurz auf Allzeithoch bei 163,60 Euro. Für die Analysten der LBBW ist Aurubis Nutznießer haussierender Metallmärkte. Die Aktie schloss 2,7 Prozent höher bei 159,90 Euro. Wacker Chemie schlossen 4 Prozent tiefer, nachdem das Unternehmen 2025 einen Umsatzrückgang und unter dem Strich einen hohen Verlust verbucht hatte. Die Jahresprognose wurde im vergangenen Jahr nicht erreicht.

XETRA-NACHBÖRSE

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 29, 2026 01:38 ET (06:38 GMT)

Im nachbörslichen Handel am Mittwoch haben die Kurse nochmals leicht nachgegeben. Die US-Börsen hatten sich mehr oder weniger seitwärts bewegt. Die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins unverändert zu lassen, war weithin erwartet worden und gab dem Markt keine Impulse. Die Aktien der DWS wurden 4,3 Prozent höher getaxt, nachdem der Vermögensverwalter seine Mittelfristziele erhöht hatte. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hat es mit dem Gewinn je Aktie und der Aufwand-Ertrag-Relation 2025 die eigenen Ziele übertroffen. Die vollständigen Zahlen des vergangenen Jahres wird DWS am Donnerstagmorgen veröffentlichen.

USA - AKTIEN

Kaum verändert - Nach ihrem jüngsten Anstieg legten die Börsen eine Pause ein. Der Zinsentscheid der US-Notenbank fiel wie erwartet aus und bewegte kaum. Die positive Stimmung im Technologiesektor wurde gestützt vom Nvidia-Zulieferer SK Hynix aus Südkorea. Der Konzern hat im Schlussquartal 2025 ein Rekordergebnis erzielt. Dazu gesellten sich auch aus Europa positive Sektorschlagzeilen, denn ASML überzeugte mit Geschäftsausweis und Ausblick. Zudem befeuerte im Halbleitersegment Texas Instruments die optimistische Stimmung mit einem starken Ausblick - der Kurs stieg um 9,9 Prozent. Anleger sahen daher handfeste Gründe, auf eine Fortdauer des KI-Booms zu setzen. China hat erstmals Käufe von Nvidias beliebtem KI-Chip H200 genehmigt und mehreren chinesischen Kunden des Unternehmens die entsprechende Autorisierung erteilt, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten. Der Kurs stieg um 1,6 Prozent. Seagate Technology (+19,1%) hat die Analystenschätzungen im vierten Quartal geschlagen und hofft, auch zukünftig von der Nachfrage durch KI-Datenzentren zu profitieren. Die Wettbewerbertitel Western Digital zogen um 10,7 Prozent an - Sandisk um 9,6 Prozent, Micron Technology um 6,1 Prozent. F5 stiegen um 8,1 Prozent, die Cloud-Software-Gesellschaft überzeugte mit starken Geschäftszahlen und einem verbesserten Ausblick. Gegen den Trend im Sektor brachen Qorvo um 6,8 Prozent ein - der Hersteller von speziellen Halbleitern verschreckte mit einem schwachen Ausblick. GE Vernova (+2,8%) hatte nach soliden Geschäftszahlen den Ausblick für das kommende Jahr angehoben. AT&T (+4,7%) hatte die Markterwartungen in der Schlussperiode 2025 überboten. Amazon (-0,7%) trennt sich von rund 16.000 Mitarbeitern in der Verwaltung. Johnson & Johnson (+1,5%) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für eine Behandlung bestimmter Patienten mit multiplem Myelom erhalten.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen vor allem am langen Ende des Marktes, im Zehnjahresbereich um 2 Basispunkte auf 4,25 Prozent. Die Erwartungen konzentrierten sich weiterhin auf zwei Zinssenkungen von jeweils 25 Basispunkten vor Jahresende, merkte Analyst Abdelaziz Albogdady von FXEM mit Blick auf die weniger deutlich steigenden Renditen am kurzen Ende des Marktes an.

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen        zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Mi, 17:15 Uhr   % YTD 
EUR/USD         1,1985        +0,2%       1,1956         1,1938   +2,5% 
EUR/JPY         183,36        -0,0%       183,43         183,42   -0,4% 
EUR/CHF         0,9176        -0,1%       0,9186         0,9190   -1,5% 
EUR/GBP         0,8661        -0,0%       0,8663         0,8664   -0,2% 
USD/JPY         152,99        -0,3%       153,42         153,65   -2,8% 
GBP/USD         1,3837        +0,2%       1,3804         1,3780   +2,8% 
USD/CNY         6,9737        -0,0%       6,9749         6,9753   -0,9% 
USD/CNH         6,9426        -0,0%       6,9436         6,9465   -0,5% 
AUS/USD         0,7082        +0,6%       0,7039         0,6994   +5,1% 
Bitcoin/USD  88.199,75        -1,2%    89.253,25      89.190,60   +0,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der US-Dollar machte nach dem Fed-Entscheid einen kleinen Teil seiner jüngsten Verluste wett. Der Dollar-Index stieg um 0,2 Prozent.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE        zuletzt       Vortag        +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold          5.583,11     5.415,55        +3,1%         167,56  +19,9% 
Silber          120,26       116,82        +2,9%           3,44  +57,3% 
Platin        2.323,81     2.267,11        +2,5%          56,70  +25,5% 
Kupfer            6,37         5,93        +7,5%           0,44   +2,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Hausse im Goldpreis setzte sich fort. Die Feinunze markierte weitere Allzeithochs und notierte im späten Handel 4 Prozent höher bei 5.388 Dollar. Auch in Euro war sie so teuer wie nie. Damit ist das Edelmetall bereits den meisten Jahresprognosen enteilt. Die Deutsche Bank hält nun einen Anstieg auf 6.000 Dollar noch in diesem Jahr für möglich - genauso Nigel Green von DeVere. Der Goldpreis setzt seinen Anstieg am Donnerstag fort und klettert im Hoch bis knapp an die Marke von 5.600 Dollar.

ÖL

ROHÖL          zuletzt  VT-Settlem.        +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex        64,09        63,21        +1,4%           0,88   +8,3% 
Brent/ICE        69,25        68,40        +1,2%           0,85  +10,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Ölpreise zogen mit wachsenden Spannungen zwischen dem Iran und den USA an. Unterstützung erhielten die Preise auch von den Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration. Demnach haben sich die Ölvorräte der USA in der vergangenen Woche verringert. Das Barrel US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 63,21 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

US-NOTENBANK

hat ihren Leitzins wie erwartet stabil gehalten - ungeachtet der Forderungen von Präsident Donald Trump nach raschen Senkungen. Die Spanne liegt weiter zwischen 3,50 und 3,75 Prozent, wie die Fed mitteilte. Börsianer und Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die beiden Ratsmitglieder Stephen Miran und Christopher Waller votierten für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank ist derzeit heiß umkämpft. Fed-Chef Jerome Powell widersteht dem Druck von Trump, doch seine Amtszeit endet am 15. Mai. Im Fokus stehen deshalb potenzielle Nachfolger, die bereit wären, geldpolitische Entscheidungen stärker mit den wirtschaftlichen Zielen des Weißen Hauses in Einklang zu bringen. Diese personelle Weichenstellung könnte die langfristige Glaubwürdigkeit der Fed an den Finanzmärkten entscheidend prägen und die Debatte über das Ausmaß politischer Einflussnahme neu entfachen. Anleger beobachten daher mit Argusaugen die Entwicklungen bei der Fed.

DWS

hat ein Rekordjahr mit einem vierten starken Quartal gekrönt. Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank übertraf sowohl die eigene Gewinnprognose als auch jene der Analysten. Bei den Nettomittelzuflüssen im Schlussquartal schnitt die DWS dagegen etwas schwächer ab als erwartet. Bereits am Vorabend hatte das Unternehmen die mittelfristigen Ziele erhöht und eine Sonderdividende für 2027 in Aussicht gestellt. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdasten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Nettomittelflüsse und das verwaltete Vermögen in Mrd Euro, Aufwand-Ertrags-Relation in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                               BERICHTET   PROG   PROG 
4. QUARTAL                     4Q25  ggVj   4Q25   ggVj   4Q24 
Erträge                         902  +23%    848   +16%    731 
Aufwand-Ertrags-Relation       53,9    --   54,4     --   64,6 
Nettomittelflüsse              10,5  -43%   12,3   -33%   18,4 
Verwaltetes Vermögen          1.085   +7%  1.081    +7%  1.012 
Ergebnis vor Steuern            416  +61%    386   +49%    259 
Ergebnis je Aktie              1,48  +68%   1,36   +55%   0,88 
 

GOOGLE

hat einer Zahlung von 135 Millionen US-Dollar zugestimmt, um eine Klage beizulegen, in der der Alphabet-Tochter vorgeworfen wurde, ihr Android-Betriebssystem so programmiert zu haben, dass es illegal Mobilfunkdaten von Verbrauchern erhebt. Google hat sich zudem verpflichtet, die Nutzungsbedingungen von Google Play sowie die Einrichtungsbildschirme für neue Android-Mobilgeräte zu ändern. Damit sollen die Datenpraktiken offengelegt und die Zustimmung der Nutzer zur Verwendung ihrer Daten eingeholt werden.

IBM

erzielte im vierten Quartal einen Gewinn von 5,60 Milliarden Dollar oder 5,88 Dollar je Aktie, verglichen mit 2,92 Milliarden Dollar oder 3,09 Dollar je Aktie im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung bestimmter einmaliger Posten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 4,52 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 4,31 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 19,69 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 19,21 Milliarden Dollar prognostiziert. Getragen wurde der Umsatz von den Bereichen Software und Infrastruktur, die um 14 Prozent bzw. 21 Prozent zulegten.

META PLAFORMS

hat für das vierte Quartal einen neuen Rekordumsatz ausgewiesen und die Investitionsprognose für 2026 massiv angehoben - ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen sein ehrgeiziges Tempo bei der KI-Expansion nicht drosseln wird. Meta teilte mit, die Investitionsausgaben könnten im laufenden Jahr bis zu 135 Milliarden Dollar erreichen, was etwa 20 Prozent über den Erwartungen der Wall Street liegt und fast doppelt so hoch ist wie das Investitionsniveau des Vorjahres.

MICROSOFT

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January 29, 2026 01:38 ET (06:38 GMT)

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