Mit nur 75 Dollar Einsatz: Solo-Miner räumt Bitcoin Jackpot ab
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- Ein einzelner Bitcoin Miner hat mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz einen außergewöhnlichen Erfolg erzielt. Durch den Einsatz von gemieteter Rechenleistung gelang es ihm, den Bitcoin-Block 938092 eigenständig zu validieren und sich damit die vollständige Blockbelohnung von 3,125 BTC zu sichern. Zum Zeitpunkt des Funds entsprach dies einem Gegenwert von rund 200.000 US-Dollar.
- Besonders bemerkenswert ist dabei der geringe finanzielle Aufwand: Laut Angaben des Mining-Unternehmens Braiins setzte der Miner auf sogenannte On Demand Hashrate und investierte lediglich rund 119.000 Satoshis – umgerechnet etwa 75 US-Dollar. Dafür mietete er kurzfristig eine Rechenleistung von rund 1 Petahash pro Sekunde und zahlte zusätzlich eine geringe Gebühr für das Solo-Mining.
💥BREAKING
A miner just found a 3.125 BTC block using on-demand hashrate.
• 1 PH/s rented
• 119k sats (~$75) spent
• Block 938092
• Worker: spiral
• Hashpower fees: 0
• Solo fee: 0.5% (CKPool open-source contribution)
Congratulations! Try Hashpower today. Link in bio🍀 pic.twitter.com/S1F4MfuHPN
— Braiins (@Braiins) February 24, 2026
- On Demand Hashrate funktioniert als cloudbasierter Ansatz: Anstatt eigene, teure Mining Hardware zu betreiben, können Nutzer Rechenleistung flexibel anmieten. Damit sinken die Einstiegshürden erheblich, auch wenn die statistische Wahrscheinlichkeit, als Einzelminer einen kompletten Block zu finden, äußerst gering bleibt.
- In einem Netzwerk, das von großen Mining-Pools mit enormer Hashrate dominiert wird, gleicht ein solcher Treffer eher einem Lottogewinn.
- Blockchain-Daten von Mempool.space zeigen, dass der Block am Dienstag gegen 8:04 Uhr UTC (Coordinated Universal Time) validiert wurde. Trotz der Seltenheit solcher Ereignisse sind Solo-Erfolge kein völliges Einzelfallphänomen: Im vergangenen Jahr konnten 21 Solo-Miner insgesamt 66 Bitcoin schürfen, was beim aktuellen Kurs rund 4,1 Millionen US-Dollar entspricht.
- Laut Datenaggregator Bennet stieg die Zahl der Solo-Blöcke im Jahresvergleich um 17 Prozent. Dennoch bleibt klar: Solche Gewinne sind möglich, aber statistisch weiterhin die Ausnahme.
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