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12:06 Uhr, 28.10.2026

Midday-Flash: Symrise stürzt nach Margenausblick um 10 % ab

Symrise kappt die Margenerwartung für 2026 auf die untere Hälfte der Zielspanne und wird damit zum DAX-Schlusslicht des Tages.

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Schwache Margenausblicke lassen Symrise und Adyen deutlich fallen, während die Banken mit guten Quartalszahlen überzeugen. Der DAX notiert am Mittwochmittag bei 25.570,5 Punkten nahezu unverändert. Nach einem Angriff auf die Raffinerie Ras Tanura steigt der Brent-Preis; am Abend steht um 19:00 Uhr der Zinsentscheid der Fed an.

Marktbericht

Der DAX liegt zur Mittagszeit mit 25.570,5 Punkten 0,08 % im Minus. Belastend wirken vor allem die schwächere Margenerwartung von Symrise und der enttäuschende Ausblick von BASF auf das vierte Quartal, obwohl der Chemiekonzern seine Jahresprognose anhebt. Die Deutsche Bank zieht dagegen nach guten Quartalszahlen an.

Die US-Futures notieren im Plus. Der S&P-500-Future steigt um 0,14 % auf 7.733,18 Punkte, nachdem der Kassaindex am Vortag bei 7.722,6 Punkten geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Future legt um 0,46 % auf 29.788,08 Punkte zu. Der Kassaindex hatte den Vortag bei 29.651,44 Punkten beendet.

Brent verteuert sich nach dem Angriff auf die Raffinerie Ras Tanura um 1,13 % auf 115,96 USD, während die Aktienmärkte der Region nachgeben. Irans Außenminister warnt vor verheerenden Folgen eines israelischen Militärvorgehens für die Gas- und Ölmärkte. Zugleich arbeiten Golfstaaten an einem Friedensabkommen, das die Straße von Hormus öffnen soll. Gold verliert 0,38 % auf 4.059,1 USD, EUR/USD gibt um 0,07 % auf 1,11 nach. Bitcoin steigt um 0,66 % auf 81.332,72 USD und bleibt über dem Max-Pain-Niveau auslaufender Bitcoin- und Ethereum-Optionen im Gegenwert von rund 11,7 Mrd. USD. Ein Transfer von mehr als 6.000 Bitcoin an Coinbase Prime deutet auf möglichen Verkaufsdruck hin. Der Investmentfonds Strive stockt seinen Bestand weiter auf.

Konjunktur

Das deutsche Konsumklima für November sinkt von −30,6 auf −30,8 Punkte, fällt damit aber knapp besser aus als die erwarteten −30,9 Punkte.

Um 13:30 Uhr folgt die US-Handelsbilanz für Waren im September. Volkswirte erwarten ein Defizit von 130 nach zuvor 132,1. Für den Zinsentscheid der Bank of Canada um 14:45 Uhr rechnet der Konsens mit einer Anhebung von 2,25 % auf 2,5 %. Im Mittelpunkt steht am Abend um 19:00 Uhr die Fed: Erwartet wird ein unveränderter Leitzins von 4 %.


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Top-Mover

Wert Aktuell
OHB +8,30 %
SUSS MicroTec +4,78 %
PVA TePla +4,15 %
Symrise -10,22 %
thyssenkrupp -8,65 %
Salzgitter -7,54 %

Aktien-News

Symrise (Aktuelle Analyse) erwartet die bereinigte operative Marge 2026 nur noch in der unteren Hälfte der Zielspanne von 21,5 bis 22,5 % und das Umsatzwachstum in der Mitte des Korridors von 2 bis 4 %. Damit verfehlt das Unternehmen die Konsensschätzung. Die Aktie verliert 10,2 % und ist DAX-Schlusslicht . Adyen (Aktuelle Analyse) senkt das Ebitda-Margenziel für 2026 auf 50 % und streicht die mittelfristige Vorgabe von mehr als 55 %, obwohl der Drittquartalsumsatz um 23 % auf 738 Mio. EUR wächst. Die Aktie fällt um rund 11 % auf 841 EUR . JPMorgan rechnet deshalb mit sinkenden Konsensschätzungen.

BASF (Aktuelle Analyse) hebt nach einem unerwartet guten dritten Quartal den Jahresausblick zum zweiten Mal in diesem Jahr an. Höhere Preise und Absatzmengen federn den Wettbewerbsdruck in China ab. Der Ausblick auf das vierte Quartal enttäuscht laut Analysten jedoch die Markterwartungen. Die Aktie verliert 1,2 % . Unilever steigert den Umsatz um 6,7 % auf 13,3 Mrd. EUR; das organische Wachstum von 5,2 % übertrifft die Schätzungen. Im frühen Handel geriet die Aktie dennoch unter Druck. GSK übertrifft beim Gesamtumsatz und bereinigten operativen Gewinn den Konsens und bestätigt die Jahresziele. Der Impfstoffumsatz verfehlt jedoch die Erwartungen, vor allem wegen der deutlich rückläufigen Arexvy-Nachfrage. Zu Handelsbeginn hatte die Aktie knapp 5 % verloren. Stellantis verbucht einen Drittquartals-Nettoverlust von 453 Mio. EUR bei einem Umsatzplus von 1 % auf 37,6 Mrd. EUR, bestätigt aber die Jahresprognose. Jefferies nennt den Bericht angesichts schwieriger Erwartungen ordentlich. Die Aktie gewinnt 3,6 %.

Die Quartalszahlen der Deutschen Bank fallen laut Händlern und JPMorgan besser aus als erwartet. Die Aktie steigt um 3,4 %. BNP Paribas erhöht den Ertrag um knapp 10 % auf 13,8 Mrd. EUR und den Nettogewinn um 13,5 % auf 3,5 Mrd. EUR. Hinzu kommen angekündigte Aktienrückkäufe über 1,3 Mrd. EUR.

Thyssenkrupp vollzieht die Abspaltung des Werkstoffgeschäfts. Die neue Aktie TK Accelis startet auf Xetra bei 28,70 EUR. Dadurch fällt der Kursrückgang bei Thyssenkrupp optisch stärker aus: Nach einem zeitweisen Abschlag von rund 12 % beträgt das Minus mittags 8,7 %, bereinigt um die Abspaltung knapp 3 %. Jefferies bewertet TK Accelis vorläufig mit 2,6 bis 4,8 Mrd. EUR und empfiehlt Thyssenkrupp weiterhin zum Kauf. GE Vernova übernimmt den Hochspannungsnetz-Ausrüster Trench Group von Triton Partners für 9 Mrd. USD. Nach einem Quartal deutlich über den Erwartungen erhöht der Konzern die Umsatzprognose für das laufende Jahr zum dritten Mal, auf 46,5 bis 47,5 Mrd. USD. Delivery Hero hebt nach einem starken dritten Quartal die Jahresprognosen für Bruttowarenwert, Umsatz und operatives Ergebnis an. Die Annahmefrist für Ubers Übernahmeangebot zu 41,50 EUR je Aktie läuft bis zum 5. November.

OHB unterzeichnet mit Astroscale eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Weltraumsicherheit und In-Orbit-Services. Für SUSS MicroTec senken ODDO BHF, Deutsche Bank, Berenberg und Jefferies ihre Kursziele, halten aber an ihren Kaufempfehlungen fest.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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