Midday-Flash: Ölpreis zieht an – Rüstungswerte geraten unter Druck
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke - VerkaufenKaufen
Neue Warnungen aus Teheran vor einer Ausweitung des Konflikts über die Straße von Hormus hinaus treiben den Ölpreis kräftig nach oben und setzen die europäischen Rüstungswerte breit unter Druck. Der DAX gibt zur Mittagszeit trotz eines fünften Anstiegs des Ifo-Geschäftsklimas in Folge leicht nach. Auch die US-Futures deuten auf einen schwächeren Start an der Wall Street hin.
Marktbericht
Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 25.300,18 Punkten und gibt 0,25 % nach. Die konjunkturelle Kulisse ist dabei ungewöhnlich freundlich: Das Ifo-Geschäftsklima steigt im September den fünften Monat in Folge auf den höchsten Stand seit über drei Jahren, zudem verdoppeln die Forschungsinstitute ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 1,3 Prozent. Gebremst wird der Index von den Rüstungswerten, die im Branchenkontext deutlich nachgeben.
Die US-Futures signalisieren einen schwächeren Auftakt. Der S&P-500-Future steht bei 7.659,43 Punkten und verliert 0,60 % gegenüber dem Kassa-Schluss von 7.706,03 Punkten vom Vortag. Der Nasdaq-100-Future gibt mit 1,07 % auf 30.143,7 Punkte stärker nach, nach einem Vortagsschluss von 30.470,29 Punkten im Kassamarkt.
Brent zieht um 2,34 % auf 105,49 USD an. Ein Berater des iranischen Führers Khamenei warnt vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts über die Straße von Hormus hinaus, während Saudi Aramco laut Vorstandschef zusätzliche Transportrouten für Rohöl prüft, um mögliche Lieferunterbrechungen kurzfristig beheben zu können.
Gold gibt 0,69 % auf 4.288,60 USD nach, EUR/USD notiert mit 1,14 nahezu unverändert bei minus 0,11 %. Bitcoin verliert 1,32 % auf 83.254,11 USD, obwohl die US-Spot-Bitcoin-ETFs am 23. September mit 347 Mio. USD den fünften Nettozufluss-Tag in Folge verzeichnen, angeführt von BlackRocks IBIT.
Top-Mover
| Wert | Aktuell |
|---|---|
| Salzgitter | +3,28 % |
| Beiersdorf | +1,98 % |
| Carl Zeiss Meditec | +1,76 % |
| RENK GROUP AG INH O.N. | -4,46 % |
| HENSOLDT AG Inhaber-Aktien o.N. | -4,14 % |
| Infineon Technologies | -4,08 % |
Aktien-News
Der auffälligste Bewegungsblock des Vormittags ist der sektorweite Abverkauf bei den europäischen Rüstungswerten. Rheinmetall verliert 3,8 %, Renk und Hensoldt jeweils über 4 %, auch BAE Systems, Thales und Leonardo notieren schwächer. Als Belastungsfaktoren gelten die anhaltende Unsicherheit über die geopolitischen Konflikte und den Aufrüstungskurs der Regierungen sowie die hohen Ölpreise.
Auf der Unternehmensseite dominieren Prognosen und Analystenstimmen. Verbio (Aktuelle Analyse) stellt für 2026/27 ein EBITDA von 210 bis 250 Mio. Euro in Aussicht und bleibt damit unter den Analystenschätzungen: Jefferies sieht die Mitte der Spanne rund 7 % unter Konsens. Für 2025/26 meldet der SDax-Konzern ein EBITDA von knapp 194 Mio. Euro und eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie, die Aktie gibt deutlich nach .
H&M (Aktuelle Analyse) übertrifft im dritten Quartal mit rund 6 Mrd. SEK operativem Ergebnis die Erwartungen, begünstigt allerdings durch einmalige US-Zollrückzahlungen. Citigroup, Barclays, RBC und Deutsche Bank verweisen auf hohe Lagerbestände, schwachen Umsatz und einen vorsichtigen Margenausblick, die Aktie gibt nach .
Freundlicher zeigt sich Henkel: Die Zahlen des US-Wettbewerbers H.B. Fuller mit besseren Preisen und höherer Bruttomarge lassen laut UBS positive Rückschlüsse zu, die Aktie steigt bis an die 50-Tage-Linie. MTU Aero Engines profitiert von einer Hochstufung der Citigroup von Sell auf Buy mit einem Kursziel von 445 Euro, begründet mit dem Bewertungsabschlag gegenüber Safran und erwartetem Gewinnwachstum bis 2031.
Im Übernahmegeschehen will Schneider Electric laut einem Bericht ein Angebot für die Shelly Group über 1,4 Mrd. USD vorlegen. Zudem fusioniert die Bertelsmann-Tochter Afya mit YDUQS zu einem brasilianischen Bildungsanbieter mit rund 1,6 Mrd. Euro Umsatz.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
