Midday-Flash: ASML legt im frühen Handel 3,3 % zu
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Quartalszahlen von ASML über den Erwartungen und mögliche EU-Schutzmaßnahmen gegen chinesische Chemieimporte geben dem deutschen Aktienmarkt zur Mittagszeit Rückenwind. Der DAX notiert 0,61 % höher bei 25.415,09 Punkten, während Airline-Werte unter gekürzten Analystenprognosen leiden und PNE nach gesenkten Jahreszielen auf ein Sechsjahrestief fällt. Am Nachmittag stehen die US-Inflationsdaten im Mittelpunkt.
Marktbericht
Der DAX steht zur Mittagszeit bei 25.415,09 Punkten und damit 0,61 % im Plus. Die starken Zahlen von ASML stützen die Chipwerte. Chemiewerte um BASF, Lanxess und Evonik profitieren von der Aussicht auf Beratungen der EU über Schutzmaßnahmen gegen chinesische Chemieimporte. Abseits des Leitindex belasten stark gestiegene Kerosinpreise und gekürzte Analystenprognosen die Airline-Werte.
An der Wall Street deuten die Futures auf einen leicht freundlichen Start hin. Der S&P-500-Future legt um 0,25 % auf 7.825,12 Punkte zu; der Vortagsschluss lag bei 7.805,45 Punkten. Der Nasdaq-100-Future tritt mit einem Plus von 0,01 % bei 30.572,52 Punkten dagegen auf der Stelle, nach einem Vortagsschluss von 30.569,48 Punkten.
Brent gibt um 0,41 % auf 108,82 USD nach. Die Internationale Energieagentur warnt vor einer bis weit ins Jahr 2027 anhaltenden Knappheit bei Diesel und anderen Destillaten. Die Eskalation der Angriffe im Nahen Osten gefährdet die Erholung der Ölexporte; hinzu kommt der gemeldete Untergang eines Schiffs in der Straße von Hormus. Zugleich senkt die IEA ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage 2027 leicht. Gold verbilligt sich um 0,28 % auf 4.165,7 USD, EUR/USD notiert 0,09 % niedriger bei 1,12. Bitcoin steht mit 83.163,43 USD 0,09 % höher. Das Unternehmen Strive stockt seine Bestände um weitere 3.311 Bitcoin auf.
Konjunktur
Um 14:30 Uhr werden die US-Verbraucherpreise für September veröffentlicht. Erwartet wird ein Anstieg der Inflationsrate auf 3,6 % nach 3,4 % im Vormonat. Für die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel rechnen Volkswirte mit 2,5 % nach zuvor 2,4 %.
Top-Mover
| Wert | Aktuell |
|---|---|
| Evotec | +6,96 % |
| OHB | +4,86 % |
| Salzgitter | +3,92 % |
| Deutsche Lufthansa | -1,31 % |
| Hannover Rück | -1,11 % |
| Siltronic | -1,09 % |
Aktien-News
ASML (Aktuelle Analyse) (Aktuelle Analyse) legt für das dritte Quartal besser als erwartete Zahlen vor. JPMorgan lobt die starke Bruttomarge und den über den Analystenschätzungen liegenden Ausblick auf das vierte Quartal. Die Aktie gewann im frühen Handel 3,3 % . Der Konzern erwartet, dass das für 2027/2028 geplante Angebot die Kundennachfrage nicht vollständig deckt, und prüft für 2028 eine Kapazitätserhöhung über die bereits angekündigten 30 % hinaus . Auch Evotec (Aktuelle Analyse) übertrifft im dritten Quartal bei Umsatz und operativem Ergebnis sowohl die Analystenschätzungen als auch das Vorquartal und bestätigt die im Juli gesenkten Jahresziele. Nach dem Rückgang auf den tiefsten Stand seit 13 Jahren am Vortag notiert die Aktie zur Mittagszeit 7,0 % höher .
Kion senkt wegen eines schwächer als erwarteten Auftragseingangs im Staplergeschäft die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2026. Die vorläufigen Quartalszahlen mit rund 2,84 Mrd. EUR Umsatz, rund 203 Mio. EUR bereinigtem EBIT und rund 100 Mio. EUR Free Cashflow verfehlen die Markterwartungen. Die zweistellige bereinigte EBIT-Marge rückt auf die Zeit nach 2027. Nach anfänglichen Verlusten notiert die Aktie zuletzt 3,9 % höher bei 36,63 EUR. Im Sog zieht Jungheinrich um 4,3 % an. PNE kappt wegen verschobener Projekte und verzögerter Verkäufe die Ergebnisziele für 2026. Daraufhin fällt die Aktie um 18,3 % auf 5,80 EUR und damit auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren.
Die Chemiewerte BASF, Lanxess und Evonik profitieren vom möglichen Thema des EU-Gipfels: Schutzmaßnahmen gegen Importe chemischer Produkte aus China. Lanxess legt um 3,3 % zu. In der Luftfahrt senkt JPMorgan wegen der seit Anfang Juli um mehr als 65 % gestiegenen Kerosinpreise die EBIT-Prognosen für Airlines für 2027 im Schnitt um rund 25 %. Die Aktie der Lufthansa verliert 1,5 % auf 7,09 EUR und bildet das Schlusslicht im MDax.
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp erwartet, dass UniCredit in Kürze eine entscheidende Zustimmung der EZB erhält. Damit würde der Weg für eine Kontrollübernahme der Commerzbank durch die italienische Bank frei. Bei Thyssenkrupp hält die Krupp-Stiftung als größter Anteilseigner mit 21 % eine baldige Verselbstständigung der Stahlsparte für möglich und sieht derzeit ein gutes Zeitfenster dafür. Der Konzern schließt eine Minderheitsbeteiligung an der Sparte nicht aus. Renk erhält von KNDS einen Auftrag über rund 130 Mio. EUR für Getriebe, Getriebesteuerungen und Gangwahlschalter für den Leopard 2 und weitere Fahrzeuge. Die Auslieferung soll 2029 beginnen und 2032 abgeschlossen sein.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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