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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Finnland bleiben die Börsen wegen des Unabhängigkeitstags geschlossen.

+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (12:40) +++++

   Midday-Briefing Index-Tabelle einfügen!! 
 
 

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL                zuletzt  VT-Settlem.      +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex               73,12        73,04      +0,1%      +0,08    -4,8% 
Brent/ICE               78,23        78,03      +0,3%      +0,20    +1,5% 
GAS                            VT-Settlem.               +/- EUR 
Dutch TTF                39,3        40,42      -2,8%      -1,12   -52,1% 
 
METALLE               zuletzt       Vortag      +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)          2.023,28     2.029,63      -0,3%      -6,36   +10,9% 
Silber (Spot)           24,29        24,53      -1,0%      -0,24    +1,3% 
Platin (Spot)          908,93       922,00      -1,4%     -13,08   -14,9% 
Kupfer-Future            3,78         3,82      -1,1%      -0,04    -0,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach der leichteren Tendenz am Vortag zeichnen sich für den Start an der Wall Street am Dienstag weitere Einbußen ab. Marktbeobachter sprechen von einer Atempause nach den vorangegangenen kräftigen Gewinnen - sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen. Auch Gewinnmitnahmen könnten dabei eine Rolle spielen. Im Hinblick insbesondere auf die Zinsen habe der Markt bereits den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag im Blick, was bei dem ein oder anderen für Zurückhaltung sorge. Von dem Bericht erhoffe man sich mehr Klarheit über die Zinsperspektiven, nachdem zuletzt die Spekulation auf schon im ersten Halbjahr 2024 fallende Zinsen das Renditeniveau am Anleihemarkt stark gedrückt habe. Über die Stärke des US-Arbeitsmarkts und damit Impulse könnten die im Tagesverlauf anstehenden sogenannten Jolts-Daten mit den Stellenangeboten in der US-Wirtschaft sorgen. Daneben dürften die Akteure auch den ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor genau in Augenschein nehmen als Maß für die Stärke der US-Wirtschaft.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Keinen wichtigen Termine angekündigt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) November 
        PROGNOSE:     50,8 
        1. Veröff.:   50,8 
        zuvor:        50,6 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe November 
        PROGNOSE: 52,5 Punkte 
        zuvor:    51,8 Punkte 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Etwas fester - Europaweit stützen die zuletzt gesunkenen Zinsen die Stimmung, dazu kommen durch die Bank nach oben revidierte Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor aus der Eurozone. Schwache Vorgaben der Wall Street und auch aus Asien werden abgeschüttelt. Weiter schwer unter Druck steht die Nokia-Aktie mit minus 8,5 Prozent, während es zugleich für Ericsson kräftig um 5 Prozent nach oben geht. Spekulationen vom Vortag, die da bereits die Kurse entsprechend bewegt hatten, haben sich in der Nacht bestätigt: AT&T wird nun über fünf Jahre Telekomausrüstung von Ericsson beziehen. Das Geschäft hat einen Wert von rund 14 Milliarden Dollar. Nokia hat darauf umgehend mit einer Verschiebung des Margenziels reagiert. Für etwas Druck sorgen die Aussagen vom Kapitalmarkttag von Brenntag (-1,5%). Der Chemikalienhändler setzt die operative und rechtliche Entflechtung seiner beiden Geschäftsbereiche Essentials und Specialties im Rahmen seiner strategischen Umstrukturierung fort. "Ein Spin-Off oder ähnliches ist aber nicht geplant", zeigt sich ein Marktteilnehmer enttäuscht. Positiv für Kontron (+1,9%) wirkt eine erneute Auftragsmeldung über 30 Millionen Euro. Für Barclays geht es nach einer Platzierung um 2,6 Prozent nach unten.

+++++ DEVISEN +++++

                      zuletzt        +/- %   Di, 9:30  Mo, 17:03    % YTD 
EUR/USD                1,0820        -0,1%     1,0822     1,0816    +1,1% 
EUR/JPY                159,17        -0,2%     158,89     159,12   +13,4% 
EUR/CHF                0,9458        +0,0%     0,9458     0,9453    -4,4% 
EUR/GBP                0,8571        -0,1%     0,8575     0,8574    -3,2% 
USD/JPY                147,08        -0,0%     146,83     147,11   +12,2% 
GBP/USD                1,2626        -0,1%     1,2621     1,2614    +4,4% 
USD/CNH (Offshore)     7,1542        +0,1%     7,1521     7,1523    +3,3% 
Bitcoin 
BTC/USD             41.671,03        -0,7%  41.485,86  41.257,37  +151,0% 
 

Der Dollar setzt seine Erholungsbewegung zum Euro behutsam fort. Dabei dürfte der Euro auch darunter leiden, dass die EZB laut ihrer Direktorin Isabel Schnabel keine weiteren Zinserhöhungen mehr in Aussicht stellen muss. Die jüngsten Inflationszahlen hätten einen weiteren Zinsanstieg eher unwahrscheinlich gemacht. Schnabel hatte kürzlich noch argumentiert, dass "die letzte Meile" auf dem Weg zu 2 Prozent Inflation schwer werden könnte. Angesprochen darauf, sagte sie: "Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung." Abwärts geht es mit dem Austral-Dollar, nachdem die australische Notenbank die Leitzinsen bestätigt und nicht etwa erhöht hat. Dazu geht sie nun davon aus, dass die Löhne nur noch begrenzt steigen dürften und weist darauf hin, dass sich die Inflation weiter abgeschwächt habe. Der Markt nehme das als eher taubenhaft wahr, so die Experten der Commerzbank.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Schwach - Marktbeobachter wie auch an der Wall Street zu beobachten von einer Atempause nach der jüngsten Aufwärtsbewegung. Viele Teilnehmer wollten nun erst einmal weitere US-Konjunkturdaten abwarten um zu sehen, ob diese die jüngste Spekulation auf im ersten Halbjahr 2024 sinkende Zinsen unterstützen. Diese war zuletzt der Haupttreiber an den Aktienmärkten. Im Blick stehen bereits die US-Arbeitsmarktdaten für November am Freitag. Neue gute Konjunkturdaten aus China sorgten für keinen Schwung nach oben. Der von Caixin ermittelte Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg im November noch etwas weiter in den eine Expansion anzeigenden Bereich und auf ein Dreimonatshoch. Auch günstige Preisdaten aus Japan und Südkorea verpufften ohne erkennbare Reaktion an den Börsen. In beiden Ländern fiel der Anstieg der Verbraucherpreise im November einen Tick unter den Prognosen aus, was Inflationssorgen lindert. Auch dass die australische Notenbank den Leitzins unverändert gelassen und nicht etwa erhöht hat, sorgte für keinen Impuls nach oben. Die Entscheidung war von der Mehrheit der Marktteilnehmer so auch erwartet worden. Allerdings warnte die Notenbank auch, dass Zinserhöhungen in der Zukunft noch nicht vom Tisch seien.

+++++ CREDIT +++++

Mit den Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt geht es leicht nach oben. Im Handel ist von einer technischen Bewegung die Rede. Die Aussichten für Unternehmensanleihen seien grundsätzlich gut angesichts der in der Zwischenzeit hohen Erwartungen an deutliche Zinssenkungen durch die Zentralbanken im kommenden Jahr. Die nachgebenden Zinsen sollten auch die Renditen von Unternehmensanleihen drücken und mit ihnen auch die Risikoprämien. Voraussetzung dafür sei das Ausbleiben einer schwärferen Rezession in der Eurozone.

++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

AIRBUS

könnte für ein neues Verkehrsflugzeugprogramm, das die Nachfolge der A320-Familie antreten soll, die Unterstützung der europäischen Regierungen benötigen, wie CEO Guillaume Faury der Financial Times sagte.

BASF

will sich an zwei geplanten Windparks des Versorgers Vattenfall in der Nordsee beteiligen, um sich grünen Strom vor allem für sein Stammwerk in Ludwigshafen zu sichern.

BRENNTAG

setzt die operative und rechtliche Entflechtung seiner beiden Geschäftsbereiche Essentials und Specialties im Rahmen fort und bereitet sich damit auf eine mögliche Aufspaltung vor. Die beiden Sparten sollen zu zwei eigenständigen, unabhängigen Divisionen werden, die von einer schlanken Konzernzentrale unterstützt werden.

HENKEL

Henkel-Chef Carsten Knobel hat im Interview mit der FAZ die Preiserhöhungen bei seinen Produkten im Handel verteidigt. Die Materialpreise seien weiter gestiegen und die Marge im Konsumgüterbereich noch nicht da, wo sie hin solle.

GFT TECHNOLOGIES

muss sich nach einem neuen CEO umsehen. Amtsinhaberin Marika Lulay will ihren bis Ende nächsten Jahres laufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern.

SÜDZUCKER

verliert im kommenden Jahr seine Digitalchefin. Helen Arnold will ihr Vorstandsmandat 2024 auf eigenen Wunsch niederlegen, um sich beruflich außerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.

BARCLAYS

Die Qatar Investment Authority will einem Medienbericht zufolge ihren Anteil an Barclays reduzieren. Laut FT verkauft der Staatsfonds Barclays-Aktien für etwa 510 Millionen Pfund.

IBERDROLA

und Masdar, ein Entwickler erneuerbarer Energien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die beiden Unternehmen wollen bis zu 15 Milliarden Euro in Offshore-Wind- und grüne Wasserstoffprojekte in Großbritannien, den USA und Deutschland investieren.

RENAULT

will 350 Millionen Euro in ein brasilianisches Werk investieren, um dort einen neuen Hybrid-Geländewagen zu produzieren.

META/IBM

setzen sich für ein sogenanntes offenes Modell bei der Künstlichen Intelligenz (KI) ein.

SOFTBANK

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 05, 2023 06:40 ET (11:40 GMT)

will für 473 Millionen Euro eine Mehrheitsbeteiligung an der irischen Cubic Telecom erwerben. Die Mobilfunk-Tochter soll an dem Software-Anbieter im Bereich vernetzte Fahrzeuge 51 Prozent halten. Bei der Transaktion wird das Unternehmen mit mehr als 900 Millionen Euro bewertet.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos

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