Meta crasht, Daniel hat gekauft und SpaceX & Anthropic-IPO in den Startlöchern
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke - VerkaufenKaufen
In der aktuellen Ausgabe des Podcasts “Aktientalk” sprechen unser Goldesel Michael Flender und Daniel von Investflow über die aktuell Lage am Markt, die zwei größten IPOs der Geschichte (SpaceX und Anthropic), die uns in diesem Jahr bevorstehen könnten und eine Aktie, die Daniel jetzt gekauft hat.
Außerdem geht es um eine kleinen Crash bei Meta, der auf ein Gerichtsurteil mit Signalwirkung zurückzuführen war und um neue starke Nachrichten bei Alphabet.
Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die deutsche Wirtschaft, mit Zahlen von CTS Eventim und Nachrichten von ThyssenKrupp sowie auf eine Kursexplosion bei Arm Holdings.
Warum es sich lohnen könnte, auf das SpaceX-IPO zu setzen, welche Aktie Daniel gekauft hat und warum Meta einen kleinen Crash hinter sich hat, das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe bei Apple Podcast, Spotify oder direkt bei Youtube.
1) Warum der Markt so volatil wirkt: Politik kann schneller drehen als Fundamentaldaten
Ein zentraler Treiber der allgemeinen Unsicherheit war die Eskalationslogik rund um den Nahen Osten. Es geht weiter um die Frage, ob es eher in Richtung Verhandlungen oder in Richtung weiterer militärischer Schritte läuft. Dabei wurden Fristen verlängert, gleichzeitig gab es Berichte über zusätzliche Truppenverlegungen und Optionen, die von Luftschlägen bis hin zu möglichen Aktionen mit Bodentruppen reichen. Für den Markt zählt: Solche Szenarien können Ölpreis, Transportkosten, Risikobudgets und damit indirekt auch Konsum, Industrieproduktion und Unternehmensgewinne bewegen.
2) Meta crasht: Urteil zu Suchtverhalten der Nutzer
Wirklich hart traf die Anleger diesmal der Social-Media-Sektor, insbesondere Meta. Der Kurseinbruch ließ sich vor allem an einem Urteil festmachen.
Hintergrund: Ein Gerichtsurteil, das Meta und auch Alphabet (Google) direkt betrifft. Es geht dabei um YouTube, Instagram und Facebook und um die Frage, ob die Plattformen Nutzer nicht ausreichend vor Gefahren schützen, die sich aus der Ausgestaltung der Dienste ergeben. Kernpunkt der Argumentation: Die Plattformen fördern über Design und Mechaniken eine Art Suchtentwicklung, besonders bei jungen Menschen, und hätten dadurch die psychische Gesundheit geschädigt.
Für die Marktlogik ist das gefährlich, weil so ein Urteil nicht nur symbolisch ist, sondern Folgen für viele weitere mögliche Klagen haben kann. Selbst wenn nicht jedes einzelne Verfahren so endet wie das aktuelle, reicht die Erwartung “es könnten tausende Fälle kommen” aus, um eine Aktie einzupreisen. Das ist weniger ein operatives Problem in der nächsten Woche, sondern ein Risiko-Problem für den nächsten Preisbildungszyklus.
3) Alphabet – Turboquant soll Speicherbedarf radikal senken
Parallel zur Meta-Schwäche kam aus dem Alphabet-Lager eine sehr positive Meldung. Denn Alphabet hat eine neue Technologie vorgestellt, Turboquant, die den Speicherbedarf für Large Language Models stark reduzieren soll – möglicherweise könnte der Speicherbedarf mit der neuen Technologie auf 1/6 reduziert werden.
Der Speicherbedarf für bestimmte KI-Anwendungen könnte sich verringern wie eine sehr große “Kompression” oder “Effizienzoptimierung”. Im Markt wurde das als möglicherweise bahnbrechender Schritt wahrgenommen, weil Speicher und Recheninfrastruktur für KI extrem kostenintensiv sind.
Wer KI als “nur Software” denkt, unterschätzt oft, wie stark Hardware die Kosten bestimmt. Speicher skaliert bei langen Texten und umfangreichen Modellen eben nicht linear, sondern wird schnell zum Engpass. Genau das war die Basis für die Hoffnung, dass Turboquant dort ansetzt.
Werde einer von uns:
Goldesel Premium
- Einblick in alle Premium Trades & Depots
- Baue dir finanziellen Wohlstand auf durch exklusive Lerninhalte, Guides & Video-Kurse
- Monatliches Premiumabo
4) Arm explodiert: Weg von Bauplänen, hin zu fertigen Teillösungen
Während viele Tech-Aktien unter Druck standen, machte Arm deutlich mehr Schwung nach oben. Der Grund: Arm kündigte an, sich stärker von der Rolle als reine Chipdesigner und Lizenzgeber zu lösen und fertige Teillösungen anzubieten.
Damit würde Arm stärker in Richtung eines direkten Wettbewerbs mit etablierten Akteuren wie Nvidia und anderen Herstellern gehen. Die Marktreaktion war entsprechend stark.
Arm hat natürlich auch bereits heute eine enorme strategische Machtposition. Wer weiß, wie stark die Ökosysteme rund um Chip-Designs sind, der versteht, warum Arm oft als “Monopol” im Technologiebereich beschrieben wird. Gleichzeitig sind die Bewertungskennzahlen traditionell hoch.
5) ThyssenKrupp und die Industrie real: Stahlkrise durch Billigimporte
Abseits von KI und Social Media gab es auch eine sehr harte Industrie-Story: ThyssenKrupp stellt die Betriebszeit eines Elektrostahlwerks in Frankreich für mehrere Monate ein. Grund: die Konkurrenz durch asiatische Billigimporte.
Die Botschaft dahinter ist größer als der Einzelfall. Es zeigt, wie stark die Industrie in Europa unter Druck steht: Preisniveau, Energie- und Strukturkosten, plus Importwirkung. Wenn solche Stilllegungen passieren, ist das selten nur ein “Timing-Thema”, sondern häufig ein Indikator für fehlende Wettbewerbsfähigkeit im aktuellen System.
6) CTS Eventim: Zahlen ok, Ausblick und Dividende enttäuschen
Bei CTS Eventim zeigte sich ein weiteres typisches Börsenmuster: “Gute Quartalszahlen” sind nicht automatisch “guter Kurs”.
Es wurde ein Umsatz und Ergebnis berichtet, die teils über den Prognosen lagen. Trotzdem gab es Kritik an Zielen und an der Dividendenentwicklung, inklusive Hinweise auf mögliche Dividendenkürzungen. Das führte letztlich zu einer deutlichen Kursreaktion – die Aktie ging mit einem Minus von über 20 % aus dem Handel.
7) Zwei Mega-IPOs – SpaceX und Anthropic
Ganz anders klang der Ausblick auf den IPO-Markt. Anthropic, das möglicherweise im Q4 an die Börse gehen könnte, könnte demnach etwa 60 Milliarden Dollar Einnahmen aus dem Börsengang erzielen.
Parallel wird auch SpaceX als Kandidat für einen möglichen gigantischen Börsengang diskutiert, der noch größere Dimensionen annehmen dürfte. Daniel versucht hier über unseren Partner NAO vom IPO zu profitieren.
✓
✕
”
Einfluss großer IPOs auf den Markt
Wenn mehrere große IPOs an den Start gehen, kann das Kapital umschichten. Privatanleger müssen hier häufig Aktien verkaufen, um neue Positionen zu etablieren. IPOs können also nicht nur neue Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch kurzfristig Liquidität aus anderen Aktien abziehen.
Werbung: Mit NAO vom Privat Market profitieren
Mit unserem Partner NAO könnte ihr ganz gezielt über einzelne Fonds in Private Marktes investieren und somit auch in Unternehmen wie SpaceX vor dem Börsengang investieren. Nutzt zur Anmeldung einfach diesen Link und ihr könnte euch unter den genannten Bedingungen einen 50 EUR-Fondsanteil sichern.
8) SpaceX IPO im Juni?
Die SpaceX-Story dominiert die Schlagzeilen. Diskutiert wird eine Dimension im Bereich von bis zu 1,75 Billionen Dollar Marktwert, und damit verbunden auch eine Erlösgröße von etwa 75 Milliarden Dollar.
Allein diese Zahl wirkt für viele Menschen zu groß, aber der Private Market hat in den letzten Jahren mehrfach gezeigt: Bei Spitzenassets kann Fantasie mit Wachstumslogik verschmelzen. SpaceX steht dabei nicht nur für Raketen, sondern für Infrastruktur und Services rund um Satellitenkommunikation und Starlink.
Memeaktien-Risiko: 30 Prozent für Privatanleger
Ein weiteres Detail ist besonders brisant: Laut Berichten plant Elon Musk bei SpaceX, bis zu 30 % der Aktien an Privatanleger zu geben. Das könnte die Aktie zu einem der meistgehandelten Assets machen und die Kursbewegungen entscheidend beeinflussen.
9) Daniel kauft Microsoft in die Schwäche
Nach dem massiven Abverkauf der Microsoft-Aktie hat Daniel seine Position hier weiter ausgebaut. Die Bewertung der Aktie ist lange nicht so weit gefallen und neben den bestehenden Risiken um die Beteiligung an OpenAI sind die operativen Ergebnisse weiter überragend.
Die Argumentation dahinter war vor allem:
- Microsoft hatte einen sehr starken operativen Verlauf und ist strukturell in Bereichen wie Cloud und Produkt-Ökosystem positioniert.
- Der Bewertungsbereich ist nach dem Abverkauf deutlich interessanter geworden.
- Risiken existieren zwar, aber die Erwartung ist, dass Microsoft daran nicht “zugrunde geht”.
Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte
Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Microsoft.
