MARKT USA/Freundliche Eröffnung an Wall Street erwartet
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Zum Start in den Mittwochshandel dürfte an den US-Börsen freundliche Stimmung herrschen. Die Futures auf die großen Aktienindizes liegen etwa 0,6 Prozent im Plus. Etwas gebremst wird der Markt weiter von Befürchtungen, dass Künstliche Intelligenz (KI) die traditionellen Geschäftsmodelle vieler Unternehmen nicht nur der Technologiebranche, sondern auch anderer Industriezweige bedrohen könnte. Im Blick steht das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung, das im Verlauf der Sitzung veröffentlicht wird. Von ihm erhoffen sich Anleger Aufschluss über den künftigen Zinspfad der Federal Reserve. Zuvor werden der Auftragseingang bei langlebigen Wirtschaftsgütern aus dem Dezember, die Industrieproduktion aus dem Januar und Daten zu den Baubeginnen sowie -genehmigungen für November und Dezember veröffentlicht.
Unter den Einzelwerten verbilligen sich Palo Alto vorbörslich um 7,2 Prozent. Das Cybersecurity-Unternehmen hat zwar mit den Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und seine Prognose des Jahresumsatzes angehoben, doch enttäuscht die Gewinnprognose für das laufende Quartal.
Kenvue steigen um 0,8 Prozent. Der Hersteller des Schmerzmittels Tylenol (Paracetamol) und Marken wie Listerine oder Neutrogena hat im Quartal mehr verdient als erwartet. Vor der geplanten Übernahme durch Kimperly-Clark will Kenvue 3,5 Prozent der Belegschaft abbauen.
Steel Dynamics gewinnen 2,1 Prozent. Der Stahlhersteller hat sein Angebot für die australische Bluescope Steel nachgebessert.
Nvidia klettern um 1,2 Prozent. Die Facebook-Mutter Meta hat angekündigt, "Millionen" der von Nvidia entwickelten Grafikprozessoren Blackwell und Rubin zu kaufen.
Der Dollar tendiert gut behauptet. Der Dollarindex gewinnt 0,1 Prozent, gestützt von Berichten, wonach in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran Fortschritte verzeichnet wurden. Auch die Zusage Japans, 36 Milliarden Dollar in den USA zu investieren, gebe dem Dollar Rückenwind, heißt es. Am Anleihemarkt erholt sich die Zehnjahresrendite um 2 Basispunkte auf 4,07 Prozent.
Beim Gold nutzen die Anleger den jüngsten Rücksetzer zum Kauf, wie es heißt. Der Preis für die Feinunze erhöht sich um 0,7 Prozent auf 4.914 Dollar. Der Ölpreis steigt um 1,2 Prozent, trotz der Berichte über Fortschritte in den US-iranischen Verhandlungen. Die Gefahr, dass der Konflikt wieder eskaliere, stütze den Ölpreis, erklären Marktteilnehmer.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/thl
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
