MARKT USA/Ölpreisanstieg dürfte Wall Street weiter belasten
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Die steigenden Ölpreise dürften die US-Börsen auch am Donnerstag belasten, wenngleich sich die Abgaben nach dem Ausverkauf vom Mittwoch in Grenzen halten dürften. Die Futures auf die wichtigen Aktienindizes tendieren vorbörslich knapp behauptet. Neben dem Ölpreis dürften die Aussagen der US-Notenbank nachwirken. Die Federal Reserve hatte am Mittwoch die Zinsen wie erwartet unverändert belassen. Fed-Chef Jerome Powell sagte, dass Zinssenkungen vom Tisch seien, bis sich die Inflation abkühle.
Neuerliche Angriffe auf Infrastruktur der Ölindustrie im Nahen Osten treiben den Preis für ein Barrel Brentöl aktuell um gut 6 Prozent auf 114 US-Dollar nach oben. Nachdem Israel am Mittwoch das Gasfeld South Pars attackiert hatte, das sich der Iran und Katar teilen, griffen iranische Streitkräfte die katarische Flüssiggasanlage Ras Laffan an. Sowohl der Iran als auch die USA drohten mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gasinfrastruktur der Region.
Die neuerliche Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg verschafft dem Dollar als Fluchtwährung etwas Zulauf. Daneben stützt die Aussicht auf länger auf hohem Niveau verharrenden Leitzinsen den Dollar. Im Gefolge des Greenback steigen am US-Anleihemarkt die Renditen. Die Zehnjahresrendite zieht um 2 Basispunkte auf 4,28 Prozent an. Gold wird erneut verkauft; die Feinunze ermäßigt sich um 2,6 Prozent auf 4.694 Dollar. Der festere Dollar und die gestiegenen Marktzinsen machen das Edelmetall für Anleger weniger attraktiv.
Unter den Einzelwerten an der Börse verbilligen sich Micron vorbörslich um 6,3 Prozent. Der Chiphersteller hatte mit seinem Umsatz im zweiten Quartal die Erwartungen des Markts übertroffen und den Ausblick angehoben. Damit habe das Unternehmen die Messlatte für das nächste Quartal höher gelegt, kommentiert Jake Behan von Direxion. Beobachter verweisen auch auf die geplanten höheren Investitionen, mit denen das Unternehmen seine Produktion steigern will.
Die in den USA gelisteten Aktien von Alibaba fallen um 4 Prozent. Der chinesische E-Commerce-Gigant hatte einen Gewinnrückgang gemeldet und dies mit dem harten Wettbewerb im Essensliefergeschäft begründet.
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