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17:53 Uhr, 21.07.2023

MÄRKTE USA/Etwas fester - Techwerte erholen sich nach Abverkauf

Erwähnte Instrumente

  • SLB
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  • CSX Corp.
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NEW YORK (Dow Jones) - Kleinere Kursgewinne verzeichnen die US-Aktienindizes am Freitag im Verlauf, nachdem am Vortag Technologiewerte unter massivem Abgedruck gestanden hatten. Der Dow-Jones-Index steigt gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,3 Prozent auf 35.320 Punkte, der S&P-500 und der Nasdaq-Composite gewinnen 0,3 bzw 0,2 Prozent. Am Berichtstag spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen die Neugewichtung im Nasdaq-100, die am Freitag nach Börsenschluss stattfindet und zur Eröffnung am Montag in Kraft tritt, zum anderen der Verfall von rund 2,3 Billionen Dollar schweren börsennotierten Optionen in den USA.

"Es scheint ein wenig Angst bei einigen der Top-Tech-Werte zu geben, da sie am Montag bei der Neuausrichtung der Nasdaq einen Abschlag erhalten werden", sagt Navellier. Nvidia (-1,6%) und Microsoft (kaum verändert) sind am stärksten von der Neuausrichtung des Nasdaq betroffen.

Am Vortag hatten schlecht aufgenommene Ergebniszahlen von Tesla und Netflix die Nasdaq-Indizes unter Druck gebracht. "Der aktuelle Markt ist auf Perfektion getrimmt, sagt Louis Navellier, der Vorsitzende und Gründer von Navellier & Associates: "Wenn ein Unternehmen die Erwartungen übertrifft und die Prognosen nach oben korrigiert, kann es (mit der Aktie) immer noch nach unten gehen, wenn es irgendwelche Bedenken oder Sorgen gibt." Navellier verweist dabei insbesondere auf die Ergebnisse von Tesla.

   American Express nach Zahlen schwach 

American Express hat zwar das fünfte Quartal in Folge einen Rekordumsatz und einen Rekordgewinn je Aktie erzielt, doch bleibt das Unternehmen wegen Schuldenproblemen der Karteninhaber vorsichtig. Die Rückstellungen für Kreditverluste wurden weiter aufgestockt. Die Aktie verbilligt sich um 3,2 Prozent.

Die Aktien von Schlumberger geben um 3 Prozent nach. Das Ölbohrunternehmen hat im zweiten Quartal die Gewinnprognose übertroffen, doch die Einnahmen blieben etwas unter den Prognosen.

CSX reagieren mit einem Minus von 3,8 Prozent auf die Quartalszahlen der Eisenbahngesellschaft. CSX hatte sowohl beim Umsatz wie auch Gewinn Rückgänge vermeldet, unter anderem weil das Unternehmen mit Personalmangel zu kämpfen hat.

   Yen unter Druck 

Am Anleihemarkt drückt die erwartete bevorstehende Zinswende auf die Renditen. Der Dollar legt leicht zu und korrigiert damit seine jüngste Schwäche. Zugleich geriet am Morgen der Yen deutlich unter Druck. Auslöser dürfte laut Marktteilnehmern ein Bloomberg-Bericht sein, wonach die japanische Notenbank derzeit keine dringende Notwendigkeit sieht, sich mit den Nebenwirkungen ihres Programms zur Steuerung der Renditekurve zu befassen.

Am Ölmarkt geht es aufwärts. Teilnehmer rechnen damit, dass es im Lauf der zweiten Jahreshälfte zu einer Verknappung des Angebots kommt. Die Erwartung, dass die Zentralbanken das Ende ihrer Zinserhöhungszyklen erreicht haben und dass sich die Wirtschaft als widerstandsfähiger erweisen könnte als befürchtet, begleite den aktuellen Aufschwung der Preise. Die Angebotskürzungen von Saudi-Arabien und Russland zeigten ebenfalls Wirkung.

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INDEX                 zuletzt        +/- %       absolut      +/- % YTD 
DJIA                35.320,48        +0,3%         95,30          +6,6% 
S&P-500              4.550,48        +0,3%         15,61         +18,5% 
Nasdaq-Comp.        14.094,13        +0,2%         30,83         +34,7% 
Nasdaq-100          15.496,73        +0,2%         30,65         +41,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit     Rendite  Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,87      +0,9        4,86       45,2 
5 Jahre         4,10      -1,4        4,11        9,6 
7 Jahre         3,95      -3,0        3,98       -1,5 
10 Jahre        3,82      -3,3        3,85       -6,2 
30 Jahre        3,88      -3,4        3,91       -9,2 
 
DEVISEN               zuletzt        +/- %  Fr, 8:16 Uhr  Do, 17:23 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1118        -0,2%        1,1142         1,1143   +3,9% 
EUR/JPY                157,46        +1,0%        156,21         156,42  +12,2% 
EUR/CHF                0,9624        -0,2%        0,9646         0,9651   -2,8% 
EUR/GBP                0,8652        -0,0%        0,8637         0,8673   -2,2% 
USD/JPY                141,63        +1,1%        140,20         140,36   +8,0% 
GBP/USD                1,2849        -0,2%        1,2902         1,2847   +6,2% 
USD/CNH (Offshore)     7,1891        +0,2%        7,1726         7,1839   +3,8% 
Bitcoin 
BTC/USD             29.864,03        +0,0%     29.838,09      29.811,77  +79,9% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settlem.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               76,56        75,65         +1,2%          +0,91   -2,9% 
Brent/ICE               80,48        79,64         +1,1%          +0,84   -3,3% 
GAS                            VT-Settlem.                      +/- EUR 
Dutch TTF               27,43        28,02         -2,1%          -0,59  -64,3% 
 
METALLE               zuletzt       Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.962,46     1.969,46         -0,4%          -7,00   +7,6% 
Silber (Spot)           24,70        24,83         -0,5%          -0,13   +3,1% 
Platin (Spot)          965,25       958,00         +0,8%          +7,25   -9,6% 
Kupfer-Future            3,80         3,83         -0,6%          -0,02   -0,5% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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