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14:06 Uhr, 27.03.2026

MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben unter Druck - Brent zieht weiter an

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DOW JONES--Die europäischen Börsen bleiben bis Freitagmittag mit einem weiter steigendem Ölpreis unter erheblichem Abgabedruck. Anleger gehen vor dem Wochenende auf Nummer sicher. Zwar hat US-Präsident Donald Trump die Frist für die Aussetzung von Angriffen auf den iranischen Energiesektor bis zum 6. April verlängert. Zugleich prüft das Pentagon aber laut Medienberichten die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten.

Dass die Märkte trotz der Verlängerung der Ultimatums derart ausverkauft werden, zeigt nach Einschätzung von XTB vor allem eins: Marktteilnehmer glaubten US-Präsident Donald Trump nicht mehr. Natürlich werde es keinen Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur geben. Die Militäroffensive im Iran entwickele sich für den US-Präsidenten vielmehr zu seinem persönlichen Waterloo, so Marktstratege Jens Klatt.

Der DAX verliert 1,3 Prozent auf 22.321 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,1 Prozent nach unten. Brent zieht um 2,6 Prozent an auf knapp 111 Dollar das Fass und nähert sich damit dem Hoch seit Ausbruch des Irankriegs von rund 120 Dollar. Der Euro verliert leicht auf 1,1506 Dollar. Gold erholt sich um 1,1 Prozent und notiert bei 4.428 Dollar die Feinunze.

Astrazeneca liegen mit Aufschlägen von 3,7 Prozent vorne. Ein Medikamentenkandidat von Astrazeneca für Lungenerkrankungen hat in zwei fortgeschrittenen klinischen Studien das primäre Ziel erreicht. Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) habe das Medikament Tozorakimab die annualisierte Rate moderater bis schwerer Verschlechterungen gesenkt, heißt es. Im Handel ist von ermutigenden Studienergebnissen die Rede.

Enagas gewinnen 15 Prozent, nachdem die spanische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CNMC) einen Rahmen für neue Anreize zur Vergütung erneuerbarer Gase für den Zeitraum 2027-32 festgelegt hat. Die Vorschläge enthalten neue Anreize für den Ausbau erneuerbarer Gase, was positiv für Enagas ist angesichts der laufenden Neuausrichtung des Konzerns weg von Erdgas und hin zu Wasserstoff.

Die Deutsche Bank stuft Pernod Ricard (+3,5%) angesichts der schwachen Kursentwicklung seit Ende Februar hoch. Mit Blick auf einen möglichen Zusammenschluss mit Brown-Forman heißt es, obwohl es schwierig sei, über die potenzielle Wertschöpfung zu spekulieren, ohne die Bedingungen der Transaktion zu kennen, wären die Analysten überrascht, wenn eine solche Transaktion einen wesentlichen Wert für die Aktionäre von Pernod schaffen könnte.

CTS Eventim brechen trotz ordentlicher Geschäftszahlen um rund 20 Prozent ein. Im Handel heißt es, der Ausblick belaste. Hier sei mehr erwartet worden, obgleich CTS für eine konservative Guidance bekannt sei. Die Kursabschläge seien übertrieben, heißt es weiter. Im laufenden Jahr rechnet CTS Eventim bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Anstieg von Gesamtumsatz und Adjusted EBITDA.

Jungheinrich verlieren 4 Prozent. Während sich die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr im Rahmen der Erwartungen bewegen, bleibt der Dividendenvorschlag mit 27 Cent je Anteilsschein unter der Erwartung von 39 Cent. Auch der Ausblick erfüllt die Markterwartungen nicht. Jungheinrich strebt Umsätze zwischen 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro und ein EBIT von 380 bis 450 Millionen Euro an. Dem stehen laut Baader Europe Konsenssschätzungen von 5,72 Milliarden bzw. 434 Millionen Euro entgegen.

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INDEX            zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50   5.503,77   -1,1     -62,16        5.565,93           16,8 
Stoxx-50        4.801,09   -0,9     -45,36        4.846,45           11,9 
DAX            22.321,07   -1,3    -291,90       22.612,97           19,9 
MDAX           27.706,22   -2,0    -558,56       27.039,42           15,3 
TecDAX          3.351,56   -2,1     -71,63        3.091,28            4,8 
SDAX           16.341,85   -1,7    -284,96       13.062,07           22,4 
CAC             7.715,13   -0,7     -54,18        7.769,31           10,0 
SMI            12.574,12   -0,5     -67,84       12.641,96           11,4 
ATX             5.271,93   -1,8     -94,97        5.366,90           38,3 
 
DEVISEN          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag  Do, 18:40 Uhr 
EUR/USD           1,1515   -0,1    -0,0011          1,1526         1,1529 
EUR/JPY           184,09   -0,1    -0,0900          184,18       184,1600 
EUR/CHF           0,9177   +0,1     0,0013          0,9164         0,9163 
EUR/GBP           0,8669   +0,3     0,0023          0,8646         0,8646 
USD/JPY           159,83   +0,0     0,0300           159,8       159,7000 
GBP/USD            1,328   -0,4    -0,0049          1,3329         1,3336 
USD/CNY           6,9135   +0,0     0,0028          6,9107         6,9107 
USD/CNH           6,9202   +0,0     0,0018          6,9184         6,9202 
AUS/USD           0,6886   +0,0     0,0002          0,6884         0,6893 
Bitcoin/USD    66.489,84   -3,6  -2.478,56       68.968,40      68.964,85 
 
ROHÖL            zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex          96,85   +2,5       2,37           94,48 
Brent/ICE         110,84   +2,6       2,83          108,01 
 
Metalle          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold            4.443,20   +1,5      64,19        4.379,01 
Silber             68,01   -0,0      -0,02           68,03 
Platin          1.839,35   +0,7      12,10        1.827,25 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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