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08:25 Uhr, 20.01.2026

MÄRKTE ASIEN/Mehrheitlich mit Abgaben - Kospi beendet Gewinnserie

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DOW JONES--Überwiegend mit Abgaben haben sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag gezeigt. Marktteilnehmer verwiesen auf die zunehmenden Sorgen in Bezug auf Grönland. US-Präsident Donald Trump hatte seine Ansprüche zur Übernahme des Landes bekräftigt - eine Lösung zeichnete sich weiterhin nicht ab. Obwohl die Besorgnis über Trumps Rhetorik bezüglich der Grönland-Kontrolle zunehme, nähmen die Märkte die Dinge recht gelassen, meinte Sally Auld, Chefvolkswirtin bei der National Australia Bank.

Sie setzten möglicherweise darauf, dass es bei den bevorstehenden Treffen in Davos zu einer Deeskalation kommen werde. Das Muster aus Eskalation und anschließender Deeskalation sei etwas, das die Märkte von der Trump-Regierung gewohnt seien, fügte sie hinzu. Sollte sich das Thema jedoch weiter verschärfen, wären die Auswirkungen für die Nato erheblich und die Märkte wären gezwungen, sich neu zu kalibrieren, ergänzte die Teilnehmerin.

Erneut abwärts ging es für den Nikkei-225 in Tokio, der 1,1 Prozent auf 52.991 Punkte einbüßte. Premierministerin Sanae Takaichi plant die Auflösung des Unterhauses am Freitag und hat Neuwahlen für den 8. Februar angesetzt - ein Schritt der erwartet worden war. Umfragen deuten darauf hin, dass Takaichi hohe Zustimmungsraten genießt. Die Wahl dürfte dazu führen, dass Takaichi mehr Wählerunterstützung für fiskalische Anreize, Steuersenkungen und einen Plan zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben sucht. Obwohl die japanischen Märkte zunächst die Aussicht auf höhere fiskalische Anreize begrüßt hätten, seien zuletzt Zweifel aufgekommen, wie die Regierung die steigenden Ausgaben finanzieren wolle, hieß es.

Wenig Bewegung gab es an den chinesischen Märkten. Der Shanghai-Composite schloss kaum verändert. Der Hang-Seng-Index in Hongkong zeigte sich im späten Handel 0,3 Prozent schwächer. Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert belassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie dient den Banken als Vorgabe für ihre Ausleihesätze.

Am Montag waren die in der vergangenen Woche angekündigten niedrigeren Zinsen für strukturelle Politikinstrumente in Kraft getreten. Der Satz wurde um 25 Basispunkte reduziert. Diese Instrumente werden üblicherweise genutzt, um Banken Anreize zu geben, ihre Kreditvergabe an Hightech-, Agrar- und Kleinbetriebe zu erhöhen.

Nach zuletzt zwölf Handelstagen in Folge mit Aufschlägen verlor der Kospi in Seoul 0,4 Prozent. Teilnehmer sprachen von leichten Gewinnmitnahmen. Mit Abgaben zeigten sich vor allem die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix, die jeweils 2,8 Prozent einbüßten.

In Sydney schloss der S&P/ASX-200 mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Hier belastete das Minus der BHP-Aktien, die nach dem Production Report für das erste Halbjahr um 2,0 Prozent fielen. Die steigenden Kosten des kanadischen Kali-Projekts trübten ein operativ starkes Quartal für BHP, urteilte Kaan Peker, Analyst bei RBC Capital Markets. Die aktuelle Kostenschätzung liege etwa 1 Milliarde Dollar über der Prognose von RBC, ergänzte er. Im Fahrwasser ging es für Rio Tinto ebenfalls um 2,0 Prozent nach unten.

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INDEX                   zuletzt       +/- %      % YTD       Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.815,90       -0,7%      +2,2%      06:00 
Nikkei-225 (Tokio)    52.991,10       -1,1%      +7,1%      07:00 
Kospi (Seoul)          4.933,43       +0,6%     +17,1%      07:30 
Shanghai-Comp.         4.113,65       -0,0%      +3,4%      08:00 
Hang-Seng (Hongk.)    26.497,27       -0,3%      +4,5%      09:00 
 
DEVISEN                 zuletzt       +/- %      00:00  Mo, 08:18   % YTD 
EUR/USD                  1,1668         0,2     1,1646     1,1637   -1,4% 
EUR/JPY                  184,95         0,4     184,13     183,60   -0,7% 
EUR/GBP                  0,8686         0,1     0,8674     0,8680   -0,6% 
GBP/USD                  1,3433         0,0     1,3427     1,3406   -0,8% 
USD/JPY                  158,52         0,3     158,11     157,77   +0,7% 
USD/KRW                1.480,05         0,5   1.472,52   1.473,76   +2,3% 
USD/CNY                  6,9971         0,0     6,9962     6,9969   -0,3% 
USD/CNH                  6,9556        -0,0     6,9562     6,9577   -0,1% 
USD/HKD                  7,7982         0,0     7,7967     7,7964   +0,2% 
AUD/USD                  0,6734         0,3     0,6714     0,6697   +0,0% 
NZD/USD                  0,5828         0,6     0,5796     0,5777   -0,3% 
BTC/USD               90.877,50        -1,8  92.529,70  92.607,60   +7,7% 
 
ROHÖL                   zuletzt  VT-Schluss      +/- %    +/- USD   % YTD 
Brent/ICE                 64,14       63,94      +0,3%      +0,20   +5,4% 
 
METALLE                 zuletzt      Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold                   4.715,41    4.671,23      +0,9%     +44,18   +6,4% 
Silber                    94,34      94,725      -0,4%      -0,38  +26,4% 
Platin                 2.050,14    2.041,09      +0,4%      +9,05  +15,2% 
Kupfer                     5,88        5,91      -0,5%      -0,03   +2,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

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