Lohndruck im Euroraum nimmt laut EZB-Wage-Tracker ab
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Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Lohndruck im Euroraum wird nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich abnehmen. Wie die EZB auf Basis ihres aktualisierten Wage Trackers mitteilte, dürften die Gehälter nach aktueller Schätzung mit über den Jahresverlauf geglätteten Sonderzahlungen 2025 um 3,22 (Dezember-Schätzung: 2,32) Prozent gestiegen sein, nachdem sie 2024 um 4,65 (4,64) Prozent zugelegt hatten. Für 2026 werden 2,39 Prozent erwartet. Für den Jahresverlauf 2026 ergeben sich nach EZB-Angaben Schätzungen von 2,06 (2,02) im ersten, 2,17 (2,09) Prozent im zweiten, 2,62 (2,46) im dritten und 2,71 (2,69) im vierten Quartal.
Die EZB beobachtet die Lohnentwicklung genau, weil sie entscheidend für die nach wie vor hohe Inflation im Dienstleistungssektor ist.
Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com
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