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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18.26 Uhr) +++++

INDEX             Stand      +-%  +-% YTD* 
EuroStoxx50    4.418,51    +0,8%    +16,5% 
Stoxx50        4.019,73    +0,9%    +10,1% 
DAX           16.397,52    +1,1%    +17,8% 
FTSE           7.529,35    +1,0%     +0,0% 
CAC            7.346,15    +0,5%    +13,5% 
DJIA          36.171,79    +0,6%     +9,1% 
S&P-500        4.587,61    +0,4%    +19,5% 
Nasdaq-Comp.  14.257,26    +0,2%    +36,2% 
Nasdaq-100    15.954,64    +0,0%    +45,8% 
Nikkei-225    33.431,51    -0,2%    +28,1% 
EUREX             Stand  +-Ticks 
Bund-Future      133,36     +101 
*bezogen auf Schlusskurs des Vortages 
 

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL                 zuletzt  VT-Settlem.         +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex               76,23        75,96         +0,4%          +0,27    -0,7% 
Brent/ICE               81,21        80,86         +0,4%          +0,35    +1,5% 
GAS                            VT-Settlem.                      +/- EUR 
Dutch TTF               43,88        41,88         +4,8%          +2,00   -50,4% 
 
METALLE               zuletzt       Vortag         +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)          2.060,35     2.036,35         +1,2%         +24,00   +13,0% 
Silber (Spot)           25,38        25,33         +0,2%          +0,05    +5,9% 
Platin (Spot)          930,75       929,75         +0,1%          +1,00   -12,9% 
Kupfer-Future            3,89         3,83         +1,7%          +0,06    +2,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Wenig tut sich bei den Ölpreisen. Die beim Treffen der Opec+ beschlossenen zusätzlichen Förderkürzungen waren am Vortag schon verpufft. Laut Marktexperten wie denen der ING, sind die Zweifel am Markt groß, inwieweit die auf freiwilliger Basis vereinbarten Förderkürzungen von den einzelnen Kartellmitgliedern auch umgesetzt werden.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Freundlich - Im Spannungsfeld enttäuschend ausgefallener Konjunkturdaten und dadurch verstärkter Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen geht es mit den Kursen nach oben. Zur Stimmungsaufhellung trägt insbesondere auch bei, dass US-Notenbankchef Jerome Powell sich zu Wort gemeldet und den Markt in der Einschätzung bestätigt hat, dass der Zinserhöhungszyklus wohl abgeschlossen ist. Der Anleihemarkt reagierte darauf prompt mit deutlich fallenden Renditen. Deutlich nach unten geht es mit der Pfizer-Aktie. Der Pharmariese hat durchwachsene Ergebnisse einer Studie zu einem Präparat gegen Fettleibigkeit mitgeteilt. Die Studien werden nicht weiter fortgeführt. Tesla liegen knapp behauptet und zeigen sich wenig inspiriert davon, dass der Autobauer vier Jahre nach der Vorstellung des ersten Pick-up-Modells Cybertruck mit der Auslieferung begonnen hat. Laut Marktexperten ist der Cybertruck mehr als Marketing- denn als Gewinnmaschine einzuschätzen. Uber legen um 1,4 Prozent zu. Hier gibt es Spekulationen über eine Aufnahme in den S&P-500-Index. Marvell büßen 5,1 Prozent ein, nachdem ein Verlust geschrieben worden ist, der noch höher als befürchtet ausfiel. Dell (-5,4) hat umsatzseitig enttäuscht.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Keine Daten mehr angekündigt.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Freundlich - Anleger erwarteten für den Dezember eine Fortsetzung der Jahresendrally, hieß es. Neben nach oben revidierten europäischen Einkaufsmanagerindizes stützte weiter die Hoffnung auf bald sinkende Zinsen. Am Nachmittag wurden diese geschürt von schwachen US-Konjunkturdaten. Die schwachen Daten unterstrichen die Erwartung, dass die US-Notenbank in den kommenden Monaten einen Zinssenkungszyklus einleiten könnte. Die vorsichtigen Worte von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell zu möglichen Zinssenkungen fand kein Gehör. Aktien von Unternehmen aus konjunkturempfindlichen Branchen waren die Hauptgewinner. Der Stoxx-Sektor der Roh- und Grundstoffwerte stieg um 4,2 Prozent. Nachdem es jüngst bessere Daten gegeben habe, habe kräftig in konjunktursensible Sektoren umgeschichtet werden müssen. Unter anderem überraschte in China ein Einkaufsmanagerindex für die Industrie positiv. Nach Bekanntgabe neuer Unternehmensziele ging es für Swiss Re um 4,8 Prozent nach unten. Im Handel tat man sich mit einer Erklärung der Kursreaktion nicht leicht. Bei der UBS bezeichnete man das gesetzte Gewinnziel als etwas enttäuschend. Bechtle verloren mit der Platzierung einer potenziell gewinnverwässernden Wandelschuldverschreibung 4,5 Prozent. Positiv wurde das leicht erhöhte Margenziel von Jenoptik aufgenommen. Die Aktie gewann 5,6 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN               zuletzt        +/- %  Fr, 7:56 Uhr  Do, 17:31 Uhr    % YTD 
EUR/USD                1,0879        -0,1%        1,0908         1,0908    +1,6% 
EUR/JPY                159,90        -0,9%        161,68         161,23   +13,9% 
EUR/CHF                0,9467        -0,7%        0,9540         0,9512    -4,4% 
EUR/GBP                0,8574        -0,6%        0,8633         0,8625    -3,1% 
USD/JPY                146,99        -0,8%        148,06         147,82   +12,1% 
GBP/USD                1,2687        +0,5%        1,2638         1,2647    +4,9% 
USD/CNH (Offshore)     7,1310        -0,2%        7,1494         7,1428    +2,9% 
Bitcoin 
BTC/USD             38.804,52        +2,9%     38.201,41      37.654,13  +133,8% 
 

Der Dollar geriet mit schwachen US-Konjunkturdaten am Nachmittag unter Druck, der Dollarindex büßte 0,2 Prozent ein.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mehrheitlich mit Abgaben haben sich die Aktienmärkte gezeigt. In China schaffte der Schanghai-Composite noch den Sprung ins Plus, während der HSI ein Minus verzeichnete. Nachdem am Vortag die offiziellen Einkaufsmangerindizes den zweiten Monat in Folge einen Rückgang verzeichnet hatten, zeichnete der private Caixin-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe ein gänzlich anderes Bild. Investoren warteten weiter auf ein großes Stimulierungspaket der chinesischen Regierung, um den stotternden Konjunkturmotor in China wieder ins Laufen zu bringen, hieß es. In Hongkong standen Technologie- und Immobilienwerte unter Abgabedruck. Der Nasdaq-Composite hatte sich am Vortag mit leichten Abgaben gezeigt. Dagegen ging es für die Aktien von CSPC Pharma mit plus 2,3 Prozent den zweiten Tag in Folge nach oben, nachdem das Unternehmen am Vortag Ergebnisse bekannt gegeben hatte. Hong Kong Exchange erhöhten sich um 1,5 Prozent. Der Börsenbetreiber will künftig auch einen Handel bei extremen Wetter-Situationen zulassen. Das kräftigste Minus verzeichnete der Kospi. Nachdem der Index im November um 11 Prozent zugelegt habe, seien Gewinne eingestrichen worden, hieß es. In Tokio hätten Anleger auf neue US-Daten am Nachmittag und eine Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell gewartet. Der S&P/ASX-200 büßte seine Wochengewinne wieder ein. Neun der elf Sektoren gaben nach.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

DWS

bekommt einen neuen Chief Operating Officer. Wie die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank mitteilte, wird Angela Maragkopoulou ihre Tätigkeit als Chief Operating Officer (COO) in gegenseitigem Einvernehmen mit Wirkung zum Jahresende nach nur einem Jahr beenden. Ihr Nachfolger wird Rafael Otero, der mit Wirkung zum 1. Januar von der Deutschen Bank kommt und an CFO Markus Kobler berichten wird.

FRAPORT

Der Flughafenbetreiber Fraport hat vorerst keinen Zugriff mehr auf seine Beteiligung am Flughafen Pulkovo in St. Petersburg. Russlands Präsident Wladimir Putin übertrug am Donnerstagabend per Dekret die Rechte der ausländischen Anteilseigner an der Betreibergesellschaft Northern Capital Gateway auf eine neue Holdinggesellschaft. Dies ist die jüngste Beschlagnahmung von Vermögenswerten, an denen ausländische Konzerne noch beteiligt sind, durch den Kreml. Fraport ist mit einem Anteil von 25 Prozent an Northern Capital Gateway beteiligt, hat diese Beteiligung aber seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 ruhen lassen. Operativ ist Fraport in St. Petersburg nicht tätig. Der MDAX-Konzern hatte die Beteiligung im Rahmen eines 2009 unterzeichneten Konzessionsvertrags mit einer Laufzeit von 30 Jahren für den Betrieb und Ausbau des Flughafens erworben.

LANXESS

Lanxess wird an seinem US-Standort in Arkansas weiterhin mit der kanadischen Standard Lithium bei deren Projekt zusammenarbeiten. Wie der Spezialchemiekonzern mitteilte, wird er jedoch die Optionen einer Beteiligung an der Projektgesellschaft oder eines direkten Lithium-Bezugs nicht weiterverfolgen. "Wir arbeiten aber weiter an verschiedenen auf den Batteriemarkt ausgerichteten Projekten", sagte Karsten Job, Leiter des Geschäftsbereichs Polymer Additives.

VERBIO

Verbio hat die Umwandlung seiner Rechtsform von der deutschen Aktiengesellschaft in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) abgeschlossen und firmiert nun unter Verbio SE. Mit Eintragung ins Handelsregister am 30. November sei ist die von Vorstand und Aufsichtsrat im Februar 2023 angekündigte und von den Aktionären auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 25. August beschlossene Umwandlung wirksam, teilte die Gesellschaft mit. Die Verbio SE wird ihren Sitz weiterhin in Zörbig, Deutschland, haben und wie bisher dualistisch von Vorstand und Aufsichtsrat geführt werden. Auch die Rechte der Aktionäre bleiben unverändert.

DB

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 01, 2023 12:53 ET (17:53 GMT)

Die Deutsche Bahn (DB) verkauft ab dem 17. Januar ermäßigte Tickets für die Fußball-Europameisterschaft (EM) im Sommer. Wer eine Eintrittskarte zu einem Spiel besitzt und innerhalb Deutschlands fährt, kann Tickets für die Hin- und Rückreise für 29,90 Euro pro Fahrt buchen, wie die Bahn am Freitag mitteilte.

APPLE/PARAMOUNT

haben über eine Bündelung ihrer Streaming-Dienste gesprochen, die dann auch günstiger angeboten werden könnten. Dies ist der jüngste Versuch der rivalisierenden Unterhaltungsgiganten, zusammen zu arbeiten, um ihre Angebote erschwinglicher und attraktiver zu machen. Nach Aussage von Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind, haben die Unternehmen diskutiert, eine Kombination aus Paramount+ und Apple TV+ anzubieten, die weniger kosten würde als ein Einzelabonnement für beide Dienste. Die Gespräche befänden sich noch im Anfangsstadium und es sei unklar, wie ein solches Paket aussehen könnte, hieß es.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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