Lane: Höhere Energiepreise treiben kurzfristig die Inflation
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
DJ EZB/Lane: Höhere Energiepreise treiben kurzfristig die Inflation
DOW JONES--Der Krieg im Nahen Osten kann nach Aussage des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane, kurzfristig zu einem Anstieg der Inflation und darüber hinaus zu einer Abschwächung der Wirtschaftsaktivität führen. "Ein Sprung der Energiepreise übt Aufwärtsdruck auf die Inflation aus, insbesondere auf kurze Sicht, und ein solcher Konflikt würde sich negativ auf die Wirtschaftsaktivität auswirken", sagte er der Financial Times. Das Ausmaß der Auswirkungen und die Folgen für die mittelfristige Inflation hingen von der Breite und Dauer des Konflikts ab. Die EZB werde die Entwicklungen genau beobachten.
Lane verwies auf eine 2023 von der EZB angestellte Szenarioanalyse, derzufolge es zu einem erheblichen sprunghaften Anstieg der energiegetriebenen Inflation und einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung kommen würde, falls ein Konflikt zu einem dauerhaften Ausfall von Energielieferungen und Störungen der regionalen Wirtschaftsaktivität führen würde. "Diese Auswirkungen würden verstärkt, wenn es zudem zu einer Neubewertung von Risiken an den Finanzmärkten käme", sagte Lane.
Die nächste EZB-Zinsentscheidung steht am 19. März an.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/ros
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
