ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
EZB/Lane: Höhere Energiepreise treiben kurzfristig die Inflation
Der Krieg im Nahen Osten kann nach Aussage des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane, kurzfristig zu einem Anstieg der Inflation und darüber hinaus zu einer Abschwächung der Wirtschaftsaktivität führen. "Ein Sprung der Energiepreise übt Aufwärtsdruck auf die Inflation aus, insbesondere auf kurze Sicht, und ein solcher Konflikt würde sich negativ auf die Wirtschaftsaktivität auswirken", sagte er der Financial Times. Das Ausmaß der Auswirkungen und die Folgen für die mittelfristige Inflation hingen von der Breite und Dauer des Konflikts ab. Die EZB werde die Entwicklungen genau beobachten.
Golfstaaten im Wettlauf gegen die Zeit bei Abwehr iranischer Angriffe
Die vom Iran angegriffenen Golfstaaten haben es bisher geschafft, die Schäden durch Hunderte von Drohnen und Raketen durch den Einsatz hochentwickelter US-Luftabwehrsysteme zu begrenzen. Mit kostspieligen Abfangraketen und Radarsystemen, die in das US-Militär integriert sind, verfügen die ölreichen arabischen Monarchien trotz ihrer kleinen Bevölkerungen und Armeen über einige der modernsten Luftverteidigungen weltweit.
US-Demokraten wollen Abstimmung über Iran-Krieg erzwingen
Die Demokraten im US-Kongress planen, in dieser Woche Abstimmungen zu erzwingen, um die Militäraktionen von Präsident Donald Trump gegen den Iran zu stoppen. Diese Maßnahmen berufen sich auf den War Powers Act. Dabei handelt es sich um eine Resolution aus dem Jahr 1973, die während des Vietnamkriegs verabschiedet wurde und die Befugnisse eines Präsidenten einschränkt, Truppen ohne Zustimmung des Kongresses ins Ausland zu entsenden.
OpenAI erweitert Deal mit Pentagon um Sicherheits-Richtlinien
In seiner Vereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium um die Nutzung hochentwickelter KI-Systeme in klassifizierten Umgebungen baut OpenAI Sicherheitsrichtlinien ein. Wie das Startup auf seiner Webseite mitteilte, arbeitet es mit dem Pentagon, um der Vereinbarung Formulierungen hinzuzufügen, die klarstellen, dass seine Technologie nicht zur inländischen Überwachung von US-Bürgern eingesetzt wird.
Japan/Arbeitslosenquote Jan 2,6% (PROG: 2,6%)
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/hab
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